Wolfgang Hahn-Preis
Henrik Olesen nimmt am Vorabend der Art Cologne-Vernissage den Wolfgang Hahn-Preis entgegen. Mit dem Preis ist ein Ankauf für das Museum Ludwig Köln verbunden.
Beuys-Archiv
Stefanie Heckmann ist ab Februar 2012 stellvertretende Direktorin des Joseph-Beuys-Archivs im Museum Schloss Moyland.
Brussels-Cologne
Die Initiative Cologne Contemporaries präsentierte unter dem Label „Gallery Weekend Brussels-Cologne“ im Januar 2012 sechs junge Galerien aus Brüssel und 13 Galerien aus Köln im Carlswerk von Köln-Mülheim. Agata Jastrzabek und Vanessa Joan Müller kuratierten dieses Programm. Da der Kunstbetrieb sonst durch die Dominanz der Berliner Galerienszene beherrscht wird, wollte die Initiative bewusst den Blick auf die Galerien im Nachbarland lenken.
Meistbesuchtes Museum
Mit 427.000 Besuchern im Jahre 2011 erweist sich die Fondation Beyeler in Riehen bei Basel als das „meistbesuchte Museum der Schweiz“.
Verschiebung
Die eigentlich für 2012 geplanten Eröffnungen der neuen Museen auf der Insel Saadijat von Abu Dhabi verzögern sich. Für den Louvre Abu Dhabi wird jetzt das Jahr 2015 als Termin der Inbetriebnahme genannt, und für das Guggenheim Abu Dhabi 2017. Das Zayed Nationalmuseum gewährt nach dem derzeitigen Stand der Planung 2016 seinen ersten Besucher Einlass.
Neuberufungen
Zum Wintersemester 2011/12 wurden sechs neue Professor/innen an die Kunsthochschule für Medien Köln berufen: Markus Busch (Drehbuch), Phil Collins (Videokunst), Beate Gütschow (Künstlerische Fotografie), Katrin Laur (Drehbuch), Sophie Maintigneux (Bildgestaltung) und Johannes Wohnseifer (Malerei/Skulptur).
Zivilprozess
Die strafrechtliche Seite der Beltracchi-Fälschungen ist mit der Urteilsverkündigung gegen die Angeklagten abgehandelt, doch zivilrechtlich hat der Prozess noch ein Nachspiel: das Unternehmen Trasteco Ltd. fordert vom Kölner Kunsthaus Lempertz den gesamten Kaufpreis von 2,8 Mill. Euro für ein angebliches Campendonk-Gemälde zurück. Das Landgericht Köln beauftragte in diesem Zivilverfahren vier Gutachter, die untersuchen sollen, welche Echtheitsprüfungen vor der Auktion im Jahre 2066 notwendig waren.
Emscherkunst
Im Kulturhauptstadtjahr „Ruhr 2010“ wurde auf einer Insel im Emscherfluss das Skulpturenprojekt „Emscherkunst“ realisiert. Das Projekt begleitete die Re-Naturierung eines Areals, das die Emscher früher als Kanal mit Abwässern durchfloss und nun großflächig neu gestaltet wird. 2013 will man dieses Projekt fortsetzen, und zwar wieder auf einem Teil der Emscherinsel, aber darüber hinaus dehnt sich das Projekt gleichzeitig ebenso in westlicher Richtung bis nach Duisburg und Dinslaken aus.
„Emscherkunst.2013“ umfasst dann ein Gebiet, das von Gelsenkirchen über Essen, Bottrop und Oberhausen bis ins Emscherdelta an der Mündung in den Rhein reicht. „Damit werden zwei Drittel der Kernzone des Reviers zum Ausstellungsgebiet“, informiert die Emschergenossenschaft. Bis 2020 soll gar der „Gesamtraum des Neuen Emschertals Zug um Zug“ für die Kunst erschlossen werden.
Polke-Raum
Die Galerie Neue Meister in Dresden richtet einen Raum ausschließlich mit Werken des Malers Sigmar Polke (1941-2010) ein. Weitere separate Räume sind in der Neuen Galerie bereits Gerhard Richter, A. R. Penck und Georg Baselitz gewidmet.
Fluxus-Jubiläum
Im September 1962 organisierte George Maciunas in Wiesbaden ein „Festival Neuester Musik“. Dies gilt als Geburtsstunde der Fluxus-Bewegung. Es folgten kurze Zeit später 1962/63 weitere Fluxus-Events in Wuppertal, Kopenhagen, Paris, Köln und Düsseldorf. Dick Higgins bezeichnete später dieses Wiesbadener Festival als das „ehrgeizigste aller Projekte“. Mit von der Partie war 1962 auch Ben Patterson, der nun schon mittlerweile seit 25 Jahren in Wiesbaden lebt.
Der Nassauische Kunstverein Wiesbaden beherbergt seit 2007 als permanente Installation „Ben’s Bar“ und zeigt ab dem 2. Juni 2012 die erste Ben-Patterson-Retrospektive in Deutschland. Auch das Museum Wiesbaden begeht mit der Ausstellung „FLUXUS AT 50“ das 50jährige Jubiläum der Fluxus-Bewegung (3. Juni - 23. Sept. 2012). Neben Filmausschnitten, Aktionsrelikten und Hörproben werden auch Aufführungen von Fluxus-Stücken geboten.
Deutsch-japanische Beziehungen
1861 unterzeichneten Japan und Deutschland einen Freundschaftsvertrag. Die vergangenen 150 Jahre der deutsch-japanischen Beziehungen und den Kulturaustausch dokumentiert das Museum Weltkulturen – Reiss Engelhorn Museen Mannheim in seiner Ausstellung „Ferne Gefährten“ (bis 5. Feb. 2012).
Tennisplatz-Aktion geplant
Tobias Rehberger, multimedial orientierter Künstler, reichte in London bei der Verwaltung der Royal Parks einen Antrag ein, im Hyde Park einen Tennisplatz anlegen zu dürfen. Rehberger versteht sein Projekt als Kunstaktion, die parallel zum berühmten Wimbledon-Tennisturnier und den Olympischen Spielen stattfinden soll. Er will berühmte Tennisprofis einladen, auf seinem Platz zu spielen. Der Antrag wird derzeit geprüft.
Schenkung
Frank Stella stellte erstmals 1996 in Jena aus und wurde dort im gleichen Jahr zum Ehrendoktor der Schiller-Universität berufen. Aus diesem Anlass schuf er eine Grafik, die jetzt die Firma Jenoptik AG an das Stadtmuseum Jena übergab.
Klage abgewiesen
Mit einer gewissen Erleichterung nahm der Bundesverband deutscher Auktionatoren ein Urteil des Landgerichts Augsburg auf: es wies die Schadensersatzklage der Erbin eines wertvollen Perserteppichs gegen einen Augsburger Auktionator ab. Der Versteigerer hatte bei der Taxierung den Wert des Teppichs auf 900 Euro festgesetzt. Das Stück wurde dann für 19.000 Euro versteigert. Monate später wurde der Teppich dann bei Christie’s eingeliefert und dort auf 350.000 Euro taxiert; der Zuschlag erfolgte schließlich bei 7,2 Mill. Euro.
Die Klägerin wollte nun von dem ersten Versteigerer als Schadenersatz jene 350.000 Euro einklagen, die Christie’s als Wert festgesetzt hatte und die ihrer Meinung auch der Beklagte bei seiner Begutachtung hätte taxieren müssen. Der Vorsitzende Richter begründete die Ablehnung der Klage mit dem Hinweis, dass der erste Auktionator weder vorsätzlich noch fahrlässig gehandelt habe.
Von Bremen nach Salzburg
Seit 2007 stand eine Affen-Skulptur von Jörg Immendorff auf dem Vorplatz des Bremer Hauptbahnhofs. Das Werk gehört zur Sammlung MAP, die von nun an dem Museum der Moderne Salzburg als Leihgabe langfristig zur Verfügung steht. Bereits im vergangenen Jahr wurden dort Werke von Markus Lüpertz und Jörg Immendorff aus dieser Sammlung in einer Ausstellung vorgestellt, und jetzt beschloss der Kulturausschuss der Stadt Salzburg auch einen Umzug der Skulptur mit den fünf miteinander ringenden Affen von Bremen nach Österreich. Dort will man das Werk zunächst auf dem Salzburger Festspielgelände aufstellen.
Kunstraum Ampersand
Saskia Kubis, Anita Sonderhof, Lutz Heineking jr., Tobias Mintert und Falko Bürschinger übernahmen in Köln den früheren Kunstraum B.L.A.S.T. Unter dem neuen Namen Kunstraum Ampersand präsentieren sie dort in der Venloer Str. 24 junge Kunst aus der Region Köln-Düsseldorf. Die Debüt-Ausstellung bestritt der Immendorff-Schüler Mikheil Chikladze.
Altenbourg-Preis
Michael Morgner ist als Träger des Gerhard Altenbourg-Preises 2012 ausgewählt worden (12.500 Euro).
Formen der Beteiligung
An eine Ausstellung aus dem Jahre 2009 knüpft die aktuelle Werkschau in der Shedhalle Zürich unter dem Titel „Formen der Beteiligung“ an. Vor drei Jahren stellten dort Tellervo Kalleinen und Oliver Kochta-Kalleonen ihren „Beschwerdechor vor. Jetzt ist das Künstlerpaar in der aktuellen Ausstellung mit neuen Videoproduktionen vertreten. Die Gruppe „JOKAlubi“ beteiligt sich mit der Performance „Off art Talent Show“. Mit einer Installation und einem partizipatorischen Spiel ist die Gruppe „YKON“ vertreten.
Zum Ausstellungskonzept heißt es im Pressetext: „Obwohl sich jede Arbeit durch eine leicht variierende Form der Interaktion und Teilhabe auszeichnet und obwohl bei jeder Arbeit die Welt nicht als ‚easy going’ gezeigt wird, ist Humor und eine Art von absurder, surrealistischer Komik ein durchgängiges Prinzip: Witz und Leichtigkeit als eine Art Überlebensstrategie. Wir in der Zürcher Shedhalle sind begeistert von dieser ästhetischen Strategie, v.a. auch an einem Ort, wo nach dem Kritischen und Politischen der Kunst gefragt wird und möchten dies hiermit zur Diskussion stellen“ (bis 15. Apr. 2012).
Magritte gestohlen
Aus dem Brüsseler Musée Rene Magritte wurde das Bild „Olympia“ (1948) gestohlen. Es zeigt Magrittes Frau Georgette als Akt mit einer Muschel auf dem Bauch. Die Diebe gaben das Bild wieder zurück, weil es sich als unverkäuflich erwies: es ist einfach zu bekannt. Das Ehepaar Magritte lebte von 1930 bis 1954 in einer Erdgeschoss-Wohnung in der Brüsseler Rue d’Esseghem. Dort nutzte René Magritte das Esszimmer gleichzeitig auch als Atelier, und hier entstanden an der Staffelei neben dem „Olympia“-Akt auch alle anderen wichtigen Bilder innerhalb seines Gesamtwerks, die bis heute in fast jedem Katalog oder Bildband über den Maler abgedruckt sind.
Dresdner Förderpreis
Jakob Korn gewann den Förderpreis der Stadt Dresden (5.000 Euro).
Einsamer Jäger
„The eye is a lonely hunter“ – das Auge ist ein einsamer Jäger, und für das Auge des Fotografen gilt dies allemal. Denn gute Fotografie bedarf der Leidenschaft, immer nach neuen Motiven zu suchen (und zu jagen), in denen die verschiedenen Facetten menschlicher Existenz sich konkret veranschaulichen und dokumentieren lassen. Mit dieser Jäger-Metapher und dem Zusatz „Images of humankind“ hatten die beiden Kuratorinnen Solvej Helweg Ovesen und Katerina Gregos ihr Konzept zum Fotofestival in Mannheim, Ludwigshafen und Heidelberg im vergangenen Jahr überschrieben.
Im Mittelpunkt stand die Frage, wie ein Porträt der Menschheit im beginnenden 21. Jh. aussehen könnte: „Wie wird zeitgenössische Fotografie in der Lage sein, Wissen und soziales Bewusstsein zu generieren?“ Aus dieser Frage wird deutlich, dass mit dem fotografischen Jäger eben nicht der sensationsgierige Paparazzo gemeint ist, sondern der aufklärerisch-investigative lichtbildnerische Chronist des Zeitgeschehens. Vom 11. Februar bis zum 11. März 2012 ist eine Auswahl der Fotos im Grimmusem Berlin zu sehen.
Serielles Gedächtnis
2011 stellten Chris Newman und Sebastian Biskup in Hannover zusammen unter dem Titel „Serielles Gedächtnis“ aus. Die Werkschau „macht das Verweben der jeweiligen Oeuvre zu Gunsten einer intermedial angelegten Auslotung der konzeptionellen Gemeinsamkeiten im Schaffensprozess der jeweiligen Künstler zum Kernthema, in Form von installierter Malerei, Video und Arbeiten auf und aus Papier.“ Jetzt ist Sebastian Biskup mit seinen Beiträgen zu diesem Projekt bis zum 25. Februar 2012 im „7 hours“-Raum auf dem Campus der Berliner Humboldt-Universität präsent.
Petition
Berliner Künstler protestieren gegen die Entscheidung des CDU-Kulturstadtrats Torsten Kühne, die Mittel für ein Kulturprogramm im Thälmann-Park von Berlin-Pankow und an deren Orten des Bezirks „einzufrieren“. Sie haben deswegen eine Petition verfasst. Betroffen von den Streichungen sind Theater unterm Dach, den legendären Club Wabe, das Museum Heymstraße, die Galerie Pankow, die Stadtbibliothek, die Musikschule in Buch sowie die Kurt-Tucholsky-Bibliothek im Bötzowviertel. Die Initiative fordert eine Rücknahme des „Notprogramms“.
Galerie im Turm
Seit dem 1. Dezember 2011 betreut Lena Fliessbach in Zusammenarbeit mit Stéphane Bauer das Ausstellungsprogramm in der Galerie im Turm, die seit 1965 als kommunale Galerie des Berliner Bezirks Friedrichshain-Kreuzberg fungiert. Sie liegt im Nordturm des Frankfurter Tores an der Karl Marx-Allee und dient vor allem als Forum für die lokale Berliner Künstlerszene. Bis zum 19. Februar 2012 stellt Jennifer Oellerich hier ihre „Blue Pencil Works“ mit Arbeiten aus, die zum Teil durch „Regen auf Papier“ oder als Tintenstrahlausdrucke entstanden.
Wirbel um Kunstwerk
Sebastian Hertrich, Kunststudent, sorgte für Wirbel im Thüringer Landtag. An einer Ausstellung der Grünen-Fraktion hatte sich Hertrich mit einer Skulptur beteiligt, die Hitler in einem Vogelkäfig zeigt. Die Landtagsverwaltung verbannte die Arbeit jedoch aus dem Flur; sie darf jetzt nur noch im Sitzungsraum der Grünen gezeigt werden. Begründung: Bei Kunstwerken mit politischer Aussage hätte vorher die Landtagspräsidentin gefragt werden müssen, was jedoch nicht passiert sei.
Begegnungen
Zwischen 1999 und 2000 führte der Berliner Künstler Christian Hasucha in Köln, Dresden, Bonn und Berlin die Aktion „Begegnungen“ durch. Aus den Adressdateien örtlicher Kunstinstitute stellte Hasucha Namenslisten zusammen, die er an alle dort aufgeführten Personen verschickte. Jeder konnte sich eine andere, ihm unbekannte Person auf der Liste aussuchen und mit ihr ein Treffen vereinbaren. Am Ort der „Begegnung“ brachte der Künstler anschließend ein Hinweisschild an, wer sich hier mit wem an welchem Datum traf, so wie man dies von historisch bedeutsamen Orten („Hier lebte…“) kennt
Zumeist suchten sich die beteiligten Künstler aus der Liste einen Kunstvermittler als Rendez-vous-Partner aus. In anderen Fällen registrierte Hasucha, dass sich die beiden Verabredeten „nicht viel zu sagen hatten“. Kürzlich erfuhr Christian Hasucha, dass eine der Begegnungen in Dresden nicht ohne Folgen geblieben war: Die beiden einander unbekannten Personen verliebten sich sogleich und gründeten eine Familie mit bisher zwei Kindern. Kunst erzeugte Leben!
Da die beiden Projektteilnehmer damals versäumten, mir von ihrem erfolgreichen Zusammentreffen zu berichten (was die Voraussetzung war, um ein Hinweisschild zu montieren), wusste ich bis vor kurzem nichts von diesem erfreulichen Ergebnis meines Interventionsprojektes. Erst als die beiden Eltern einen Hinweis zu meiner Ausstellung in Dresden und meinen Namen lasen, erinnerten sie sich… Zufällig habe ich noch die damals eingesetzte Graviermaschine und das alte Plattenmaterial, so dass ich ein Hinweisschild nachproduzieren konnte. Es hängt jetzt mit 15-jähriger Verspätung am Fallrohr neben der Schaufensterscheibe der Buchhandlung Richters in Dresden…“
Adam und Eva
Die Stadt Köln und die Immobiliengesellschaft GAG sanieren derzeit die Rosenhofsiedlung in Köln-Bickendorf. Die Grünanlage „Am Rosenhof“ soll ihr ursprüngliches Aussehen wie im Jahre 1927 zurück gewinnen, und im kommenden Sommer sollte eigentlich zudem die Skulpturengruppe „Adam und Eva“ des Bildhauers Herm-Jörg Barner dort aufgestellt werden. Die Kontroverse, die das negative Votum des Kunstbeirats und die ablehnende Haltung einiger Lokalpolitiker um das Skulpturenensemble auslösten, erinnerte den „Kölner Stadtanzeiger“ allerdings an einen „Schwank aus dem Volkstheater“: Eine Neubepflanzung des Platzes mit Bäumen kann nämlich erst dann erfolgen, wenn die Begrenzungsmauer der Anlage saniert ist und auch das Kunstwerk dort steht.
Die GAG ist sogar dazu bereit, die Kosten für die Mauersanierung zu übernehmen, allerdings nur unter der Bedingung, dass dann auch die beiden Skulpturen dort aufgestellt werden. Doch einige Politiker in der Bezirksvertretung Ehrenfeld meldeten Bedenken an: „Die sind ja nackt“, entsetzte sich z.B. ein CDU-Politiker. Auch der Kunstbeirat der Stadt Köln mochte sich nicht für Barners Entwurf erwärmen und bemängelte, „die bildhauerische Qualität“ habe „nicht überzeugt“. Ob die Skulpturen nun dort doch aufgestellt werden oder nicht, stand im Januar 2012 erneut auf der Tagesordnung des Bezirksparlaments. Für den Fall einer Ablehnung hat die GAG schon einen Alternativstandort in einem Hinterhof ins Auge gefasst.
Nürtinger Atelierstipendium
Das Nürtinger Atelierstipendium ermöglicht ein Jahr lang die kostenlose Nutzung eines Ateliers (ca. 50 qm) mit anschließender Ausstellung (mit Katalog). Wer sich bewirbt, sollte einen Bezug zur Stadt oder zum Altkreis Nürtingen haben (Geburts- oder Studienort bzw. aktueller Wohn-/Arbeitssitz). Der Studienabschluss sollte zum Zeitpunkt der Bewerbung nicht länger als 10 Jahre zurück liegen. Bewerbungsschluss ist der 31. März 2012. Kontakt: Stadt Nürtingen, Kulturreferat,Frickenhäuser Str. 3, 72622 Nürtingen, Tel.: 07022/ 75-347, Fax: 07022/ 75-586, www.nuertingen.de.
Sophie von La Roche-Preis
Parastou Forouhar empfing den Sophie von La Roche-Preis der Stadt Offenbach (1.500 Euro).
Myschkin-Preis
Stéphane Hessel, Gaetano Benedetti und Martin Balluch sind erste Preisträger des Fürst Myschkin-Kulturpreises. Der Preis wurde nach der Romanfigur Fürst Myschkin in Dostojewskis Roman „Der Idiot“ benannt und besteht aus einer Statue, die von Neo Rauch gestaltet wurde. Das Myschkin-Gründungskomitee für die Preisvergabe besteht aus dem Philosophen Peter Sloterdijk, dessen Frau Renate Haslinger, der Schriftstellerin Maren Sell, dem Philosophen Rene Gude, dem Unternehmer Jozsef Bugovics sowie dem Medientheoretiker Peter Weibel.
B.Z.-Kulturpreis
Marina Abramovic erhielt den B.Z.-Kulturpreis für Bildende Kunst.
Architekturpreis
Das Naturkundemuseum Berlin ist mit dem undotierten DAM Preis für Architektur in Deutschland ausgezeichnet worden. Damit würdigte die Jury des Deutschen Architekturmuseums die „sensible und handwerklich neuartige Rekonstruktion“ des Ostflügels durch das Berliner Architekturbüro Diener & Diener.


