Existenz am Limit - Kunst und Klimawandel
Herausgegeben von Oliver Zybok und Raimar Stange

Der globale Klimawandel – viele sagen bereits: die Klimakatastrophe – wird in den nächsten Jahrzehnten die Art und Weise, wie wir auf dem Planeten Erde leben können, entscheidend bestimmen. Dieses „Thema wird zukünftig zum einzigen Thema werden“ (Tim Flannery). Die Kunst ist in diesem Prozess in unterschiedlicher Weise involviert. Immer öfter treten Künstlerinnen und Künstler nicht nur als Beobachter, Kritiker und (provokante) Ankläger des Klimawandels und ihrer Ursachen auf, sondern auch als konkrete Lösungssuchende mit modellhaften Alternativvorschlägen. KUNSTFORUM Bd 199 beleuchtet angesichts der allgemeinen, oft recht populistisch geführten Diskussion, das Phänomen in Essays und Interviews aus künstlerischer, soziologischer und philosophischer Perspektive näher und stellt beispielhafte Positionen der Kunst dazu vor.
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Band 199, 2009, S. 32

Oliver Zybok und Raimar Stange
Existenz am Limit
Kunst und Klimawandel
Editorial
Band 199, 2009, S. 62

Raimar Stange
ClimART Change
Zur Ästhetik einer „Klimawandel-Kunst“
Band 199, 2009, S. 78

Hans-Jochen Luhmann
Eine kleine Geschichte der schubweisen Aufhebung der Verdrängung des menschgemachten Klimawandels
Band 199, 2009, S. 104

Anja Osswald
Die nicht mehr schöne Natur
Ästhetik und Ökologie in der Moderne
Band 199, 2009, S. 132

Volker Albus
Klimawandel in der Werbung
Zwischen großindustriellem Ablasshandel und performativer Protestkultur
Band 199, 2009, S. 156

Kerstin Stakemeier
Der Ausschluss der Natur
Ästhetische Hoffnungen
Band 199, 2009, S. 178

Dan Peterman
Berücksichtigung kollaborativer Elemente
Ein Gespräch von Oliver Zybok
Band 199, 2009, S. 198

Christine Würmell
Vom Dissonieren der Zeichen
Ein Gespräch von Raimar Stange
Band 199, 2009, S. 216

Hermann Josef Hack










