Band 149, 2000, Titel: Kunst und Geld, S. 172

O2-Galerie Berlin: Knochengeld

Die Idee stammt angeblich vom Philosophen Diogenes: Der habe seinerzeit vorgeschlagen, Geld nicht aus Metall, sondern aus Knochen herzustellen. Auf diese Weise könne das Horten von Schätzen vermieden werden, denn Knochen begännen nach einiger Zeit unangenehm zu riechen. Obwohl Mathias Bröckers in der "tageszeitung" mit der Überschrift "Geld muß stinken" den künstlerischen Kampf gegen den Kapitalismus würdigte (man könne mit einer Geldreform, wie sie hier vorexerziert wurde, "dem Geldfeudalismus an den Kragen gehen"), verzichtete die Gruppe "Ioe Bsaffot" um den Galeristen Wolfgang Krause und den Lyriker Bert Papenfuß auf das Odeur der Verwesung.1 Die im Herbst 1993 im Prenzlauer Berg Viertel Berlins neu ausgerufene Währung hieß z

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