Band 171, 2004, Nachrichtenforum: Aktionen, Pläne & Projekte, S. 442

OTTMAR-HÖRL-PROJEKTE

Die Vokabel "Ich-AG" wurde jüngst zum "Unwort des Jahres" gekürt. "Ich" sei eine Fiktion, bei der man bestenfalls "Miturheber" sei, meint auch der Literaturnobelpreisträger Imre Kertész. Dennoch haben seit der Renaissance die Künstler immer wieder in ihrem Schaffen Neigungen zum Narzißmus ausgelebt und den Werken ihren "Ich"-Stempel aufgedrückt. Erst die Avantgarde der sechziger Jahre ironisierte den handgenial-egomanischen Künstler-Individualismus. Timm Ulrichs stellte 1961 mit eulenspiegelhaftem Gestus seine eigene Person als Kunstwerk zur Schau, Franz Erhard Walther schuf 1964 sein "Ich-Objekt", und 1979 verkündete Ben Vautier schelmenhaft: "Ich, Ben, signiere alles". Auf der jüngsten ART FRANKFURT bot der Künstler Ottmar Hörl als Editio

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