Band 175, 2005, Titel: Im Zoo der Kunst II, S. 38

Thomas Zaunschirm

Im Zoo der Kunst II

Seit wann und warum gibt es lebende Tiere in der bildenden Kunst?

Anfang der sechziger Jahre, als erstmals lebende Tiere in der Kunst auftauchen, wird auch in der Verhaltensforschung eine neue Nähe von Mensch und Tier postuliert. Der vermutlich erste künstlerische Versuch von Ay-O in einer New Yorker Galerie kulminierte 1962 in einer dilettantischen Tötung eines Huhnes. Zu diesem Zeitpunkt schloss Konrad Lorenz seine berühmte Analyse über „Das sogenannte Böse“ (1963) ab. Darin zitiert er die alte chinesische Weisheit: „daß zwar alles Tier im Menschen, nicht aber aller Mensch im Tiere steckt.“ Seither wird dieser Unterschied einmal als größer, dann wieder als gering beschrieben. In den letzten Jahren haben sich die Kriterien der Differenz zusehends verwischt. Wenn den Tieren vor allem von Tier

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