Band 212, 2011, Ausstellungen: Karlsruhe, S. 320

Hans-Dieter Fronz

The Global Contemporary

»Kunstwelten nach 1989«

Zentrum für Kunst und Medientechnologie, Karlsruhe, 17.9.2011 – 5.2.2012

Von ihr gilt cum grano salis, was das Brechtsche Haiku mit Blick auf den chinesischen Teewurzellöwen vermerkt. Die einen fürchten ihre mächtige Pranke, mit der sie tradierte Verhältnisse vom Tisch wischt und Platz schafft für eine neue Ordnung der Dinge. Die anderen – besonders jene, für die sich die gewandelten Verhältnisse pekuniär vorteilhaft bemerkbar machen – erfreuen sich an der lieblichen Aussicht, die der von ihr geschaffene neue Weltzustand gewährt. Unberührt lässt sie keinen, die Globalisierung. Schillernd zwischen Drohung und Verheißung, ist der Begriff – einer der zentralen und meistbenutzten im öffentlichen Diskurs der vergangenen zehn Jahre – zugleich einer der zweideutigsten; vielen erscheint die One World, die Stuyvesant in

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