Band 218, 2012, Titel: Der urbane Blick, S. 132

Jürgen Hasse

Atmosphären der Stadt – Stadt als Gefühlsraum

Städte sind Räume pluraler Intensitäten. Ihr physischer Raum präsentiert sich in einer Dichte, in der die Bauten in gedrängter Ordnung und Unordnung neben-, in-, mit- und übereinander stehen. (Abb. 1) Im sozialen Raum berühren und überlagern sich die Lebensformen, stoßen sich ab und treten in einen autopoietischen Austausch. Im ökonomischen Raum entfaltet die Stadt Rhythmen der Werttransformation und -konsolidierung. In einer Bankenmetropole folgen sie einem anderen Takt als in einem Behördenzentrum oder einem ehemaligen Standort der Schwerindustrie. Wenn sich bestimmte Großstadttypen auch nach ähnlichen Wachstumsmustern entwickeln, so entstehen und wandeln sich Städte doch, gleich einer Biografie, im Verlauf ihr

Lesen Sie diesen und alle weiteren Artikel der Ausgabe sowie alle Inhalte der bisher 248 erschienen Bände im KUNSTFORUM Probe-Abo. Mehr erfahren

Wenn Sie bereits Abonnent sind, loggen Sie sich hier ein:


Passwort vergessen

 
 

Erstanmeldung für Abonnenten

< Bitte nur ausfüllen, wenn Ihre Lieferadresse in Deutschland, Österreich oder der Schweiz liegt.

 

Hinweis: Bitte überprüfen Sie Ihre E-Mail-Adresse sorgfältig, da Ihnen sonst das Passwort nicht zugestellt werden kann.

Häufigste Tippfehler sind z.B.
@hotmail.de statt @hotmail.com oder @hotmeil.de oder @hormail.de
oder www.name@t-online.de oder @tonline statt @t-online.de