Band 231, 2015, Titel: Kunstverweigerungskunst I, S. 26

Im Labyrinth der Dialektik von Innerhalb und Außerhalb?

Von der Verweigerungskunst zur Kunstverweigerung

Von Herbert Kopp-Oberstebrink und Judith Elisabeth Weiss

Reclaim Your Art

Zu den flüchtigsten und gefährdetsten unter den Erscheinungsformen und Praktiken der jüngeren Kunst gehört die Street Art, sind ihre Hinterlassenschaften doch zumeist schutzlos dem raschen Wandel urbaner Räume ausgeliefert. Werden ihre Werke von den Künstlern aber, die sie hervorgebracht haben, selbst beseitigt, so ist das ein bemerkenswerter und höchst signifikanter Akt. Zu den Marksteinen von Street Art in Berlin gehörten die beiden großflächigen, 2007 und 2008 geschaffenen Wandgemälde des italienischen Künstlers Blu, die die Brandmauern zweier benachbarter Gebäude am Rande einer Kreuzberger Brache zierten. Häufig in Reiseführern abgebildet, beliebtes Motiv auf Postkarten und von Touristen besichtigt, galten sie als gerne goutierte Wahrze

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