Band 231, 2015, Titel: Kunstverweigerungskunst I, S. 56

„Artivismus“, Pragmatismus und Narrativierung

Signaturen einer Kunst als sozialer Praktik

von Kirsten Claudia Voigt

Kreative Selbstbestimmung

„Wie weit reicht die Kunst ins Innere der Welt? Und giebt es abseits vom ‚Künstler‘ noch künstlerische Gewalten?‘ Diese Frage war, wie man weiß, mein Ausgangspunkt: und ich sagte Ja zu der zweiten Frage; und zur ersten ‚die Welt selbst ist nichts als Kunst.‘“1 Diese Überlegungen stellte Friedrich Nietzsche 1885 an, zu finden sind sie in seinen Nachgelassenen Fragmenten. Genau 100 Jahre später, 1985, notierte Joseph Beuys: „der materielle Teil der Welt darf in der Zukunft nur Kunstcharakter haben“.2 Und: „NUR DIESES IST KUNST / DENN MENSCHENGEMÄSSE KUNST / MUSS DOCH 1. DIE ZERSTÖRUNG DES / MENSCHENGEMÄSSEN VERHINDERN / 2. DAS MENSCHENGEMÄSSE / AUFBAUEN / NUR DAS IST KUNST UND SONST / GARNICHTS“.3  

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