Band 231, 2015, Titel: Zeichnen zur Zeit VII, S. 186

Kazuki Nakahara

Ein durchstrukturierter Kreis taucht als Element immer wieder auf. Wie gekämmt und am Mittelscheitel gegenläufig getrennt wirkt die Lineatur, die ihn charakterisiert und gleichzeitig Volumen andeutet. Eine echte Seherfahrung steckt dahinter, vielleicht sogar eine typisch japanische Spielart der formalen Zuspitzung. Kazuki Nakahara verheimlicht nicht, dass er dieses Modul ursprünglich mal aufgeschnappt hat, beim Blick von oben auf die Köpfe junger Mädchen. Die Summen der beiden hälftigen Linienbündel laufen dementsprechend jeweils etwas unter der gedachten Mittellinie, die den Scheitel im rechten Winkel schneiden würde, in einem energetischen Punkt zusammen, um es ganz bewusst technisch zu sagen; da saßen ursprünglich mal die Zöpfe, die er i

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