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Preise

Kunstclub-Förderpreis

ANNA MC CARTHY, Element der Ausstellung „Nein“, (Gewinnerin des Förderpreises 2014 des Kunstclub13) Foto: Alescha Birkenholz für PLATFORM

Hedwig Eberle, Korbinian Jaud, Sonia Leimer, Mitra Wakil und Franz Wanner sind für den Förderpreis für junge Kunst des Münchener Kunstclub13 nominiert. Der Preis wird in Kooperation mit der PLATFORM vergeben, in deren Ausstellungshalle der Gewinner eine Werkpräsentation ab dem 2. Oktober 2015 zeigen darf. Die Preisverleihung ist für Mittwoch, den 10. Juni 2015, ab 18 Uhr angekündigt. www.platform-muenchen.de

Aktionen & Projekte

Malaktion mit Flüchtlingen

HERMANN-JOSEF HACK, Foto: KP Kremer

Im Mai 2015 waren die Künstler Hermann Josef Hack und Andreas Pohlmann im Libanon, um dort mit syrischen Flüchtlingen ein Kunstprojekt durchzuführen. Hack präsentiert auf öffentlichen Plkätzen, in Kirchen und Kunsträumen Bilder auf Zeltplanen, die er zu "bewohnbaren Bildern" umfunktioniert. Unlängst kündigte er an, dass er diese Bilder zu den Flüchtlingen bringen werde - als Baumaterial für ihre Notbehausungen. Zusammen mit den Flüchtlingen im Libanon sind in gemeinsamen Malaktionen nunmehr neue Bilder entstanden, die Hack am Montag, dem 8. Juni 2015, ab 11 Uhr, auf dem Bahnhofsvorplatz in Köln ausstellt. www.hermann-josef-hack.de

Hochschulen

Nürnberg: Neuberufungen

SUSANNE KÜHN

Die Kunstakademie Nürnberg meldet zum Sommersemester 2015 zwei Neuberufungen: Susanne Kühn übernahm die Professur für Malerei. Ihr Vorgänger Ralph Fleck ging in den Ruhestand. Als Künstlerin konzentriert sie sich auf eine figurative Malerei, in der sie mit Elementen aus der Kunstgeschichte neue Bildräume entwirft. Jürgen Teller, der bereits als Gastprofessor in Nürnberg lehrte, leitet nun die Klasse für Fotografie. Er machte sich einen Namen mit der Gestaltung von Plattencovern und von Werbekampagnen. www.adbk-nuernberg.de

Hochschulen

Techniken des Virtuellen

TECHNIK DES VIRTUELLEN, Veranstaltungsgrafik

»Techniken des Virtuellen« durchdringen immer tiefer unsere politische Realität. Das Symposium an der Hochschule für bildende Künste Hamburg (HFBK) wird sich diesem Phänomen mit künstlerischen und theoretischen Beiträgen aus drei verschiedenen Perspektiven nähern. Es findet am 17. und 18. Juni 2015 im Hörsaal des Hochscnulgebäudes statt. Am ersten Tag geht es um "militärische Intervention, spekulativer Handel, digitale Selbstrepräsentation und freiwillige Selbstüber­wachung". Der zweite Tag ist dem Einsatz von Drohnen und dem Thema "Zeit, Raum,. Ökonomie" gewidmet. Referenten sind Friedrich von Borries, Heinz Bude, Cucula, Grandhotel Cosmopolis, Eyal Weizman, Anna Feigenbaum, Robert Jelinek, Georg Seeßlen, Martin Krüger, Constanze Kurz, Nik Nowak, Marko Peljhan. www.hfbk-hamburg.de

Aktionen & Projekte

Fotobook-Festival

Das 7. Fotobookfestival in Kassel findet vom 4.-7. Juni 2015 statt. Der erste Festivaltag am Freitag, 5. Juni 2015, isr der aktuellen Entwicklung des Fotobuches in Spanien und Portugal gewidmet. Dazu werden namhafte Kuratoren und Fotografen wie Horacio Fernández, Moritz Neumüller, Gerry Badger, André Principe, Carlos Spottorno, Julián Barón, Txema Salvans und Juan Valbuena erwartet. Am Samstag den 6. Juni stellen Wendy Ewald, Laura El-Tantawy, Daisuke Yokota, Christian Patterson, Erik Kessels, Antoine D’Agata, Akina Books, Riot Books und Pierre Bessard ihre neuesten Produktionen vor. Der Sonntag steht dann im Zeichen des Fotografen Martin Parr. www.fotobookfestival.org.

Biennalen

Berlin Biennale 

DIS, Foto: Sabine Reitmaier

Die KW Institute for Contemporary Art veranstalten die Berlin Biennale für zeitgenössische Kunst und haben für die nächste Ausgabe das New Yorker Kollektiv DIS mit den Mitgliedern Lauren Boyle, Solomon Chase, Marco Roso und David Toro zum kuratorischen Team berufen. Die 9. Berlin Biennale wird am 17. Juni 2016 eröffnet. Mit ihren kulturellen Interventionen agieren die Mitglieder von DIS in unterschiedlichen Medien und Plattformen: dazu zählen ortsspezifische Museums- und Galerieausstellungen ebenso wie fortlaufende Online-Projekte. „Unter diesen ist besonders DIS Magazine hervorzuheben, eine virtuelle Plattform, die sich mit Kunst, Mode, Musik und Kultur beschäftigt sowie neue kreative Praktiken gestaltet und unterstützt.“ Einen ersten Biennale-Auftritt zur Bekanntgabe des Vernissagetermins im kommenden Jahr hatte das DIS-Team in Venedig während der Eröffnung der dortigen Biennale: eine Läufergruppe aus Venedig kündigte in „Save Your date“-Uniformen die Berlin Biennale an. Zudem hatte sich das kuratorische Team mit „DJ Physical Therapy, Cuss Group und Marie Karlberg zusammengetan, um während der... 56. Biennale di Venezia die Bekanntgabe der Daten für die nächste Berlin Biennale zu feiern. Eine Reihe von Künstlerinnen und Künstlern haben One-Track-Sets zum Abend beigetragen. Hito Steyerl hatte Donna Summers 'This Time I know It's For Real' ausgesucht, Simon Denny 'Four Five Seconds' von Rihanna, Kanye West und Sir Paul McCartney und AIRBNB Pavilion Lady Gagas 'Judas'. Andere KünstlerInnen, die Songs für die Nacht ausgewählt hatten, waren Julieta Aranda, Olga Balema, Lena Henke, Jon Kessler, Kevin McGarry, Tue Greenfort, Ryan McNamara, Ingo Niermann, Alexandra Pirici, Pizza Pavilion, Ryder Ripps, Francesc Ruiz, Emily Segal, Timur Si-Qin, Akeem Smith, Mårten Spångberg und Spencer Sweeney.“ www.berlinbiennale.de

Preise

Karl-Ströher-Preis

TAMARA GRCIC, Fotoquelle: Wikipedia/eigenes Werk, Autor: Hans Weingartz

Tamara Grcic empfing den Karl-Ströher Preis. Das Preisgeld von 20.000 Euro wird in 10.000 Euro für die Preisträgerin und in die gleiche Summe für einen Ankauf aufgeteilt. Das angekaufte Werk stellt die Karl-Ströher-Stiftung dem Museum Moderner Kunst Frankfurt als Leihgabe zur Verfügung. www.mmk-frankfurt.de

Preise

Kunstpreis Aachen

PAULINA OLOWSKA, Foto: Thomas Manneke

Paulina Olowska nahm den Kunstpreis Aachen entgegen. Aus diesem Anlass zeigt sie bis zum 20. September 2015 ihre eigens für das Aachener Ludwig Forum entwickelte Ausstellung „Needle/Nadel“. „Darin untersucht sie Konzepte industrieller und künstlerischer Produktion und thematisiert die niemals geradlinigen Prozesse, die zur Entstehung eines Kunstwerks führen. Olowska schöpft aus verschiedensten Quellen, sie nutzt Gefundenes, kombiniert Kunsthandwerk und Abfall- oder Recyclingprodukte der industriellen Produktion mit ihren eigenen Gemälden und Skulpturen...“ www.aachen.de

Personalien

Schult stiftet Skulpturen

HA SCHULT mit Muse Elke Koska, Foto: Courtesy Kunst hilft geben e.V.

HA Schult, Aktionskünstler, stiftete zwei seiner Trash-People-Skulpturen für das Projekt „Casa Colonia“ des Kölner Vereins „Kunst hilft geben e.V.“ Die menschengroßen Plastiken sind aus gepressten Blechdosenabfällen montiert. Mit dem Erlös aus der Versteigerung gestifteter Kunstwerke will der Verein ein Haus für Obdachlose bauen und einrichten. Auch der Schriftsteller Günter Wallraff hat eine Spende von 50.000 Euro zugesagt. Allein in diesem Jahr hat der Verein für sein Projekt bereits 100.000 Euro eingeworben. In den kommenden Monaten 2015/2016 will die Initiative weitere neun Benefiz-Kunstausstellungen durchführen. www.kunst-hilft-geben.de

Ausschreibungen

Kunst am Bau-Wettbewerb in Kanada

Das Edmonton Arts Council Public Art Program in Kanada lobt einen Wettbewerb für eine skulpturale Installation an der Polizeidienststelle von Edmonton aus. Das Totalbudget beträgt 450.000 kanadische Dollar. Die Realisierung soll im Frühjahr 2018 erfolgen. Bewerbungsschluss ist der 7. Juli 2015. Infos und Kontakt: Tel. (780) 424–2787, publicart@edmontonarts.ca

Ausschreibungen

Hochschul-Fotowettbewerb

Am Wettbewerb gute aussichten - junge deutsche fotografie 2015/2016 können alle Student/inn/en der Fotografie ausschliesslich mit ihren Abschlussarbeiten (Diplom, Master, Bachelor, Meisterbrief usw.) teilnehmen, die sie an einer deutschen Hochschule, Universität, Fachhochschule, Akademie etc. vorgelegt hatten. Zur Teilnahme angenommen werden nur Abschlussarbeiten des Sommersemesters 2015 und des Wintersemesters 2014/2015. Eingereicht werden können ausschliesslich digitale Datenträger (USB Sticks, DVDs, CDs), auf denen die jeweilige Abschlussarbeit präsentiert wird. Pro Hochschule oder Institution nimmt der Ausrichter nicht mehr als fünf Einreichungen an. Einsendeschluss ist Freitag, 31. Juli 2015. Adresse: „gute aussichten“ Haardter Schloss. Mandelring 35, 67433 Neustadt/Weinstrasse, 06321-970 67 99, Kontakt: info@guteaussichten.org. Infos: www.guteaussichten.org/index.php?id=544

Ausschreibungen

Meinersen-Stipendium

Das Stipendium im Künstlerhaus Meinersen ist zunächst auf sechs Monate angelegt mit der Option auf Verlängerung um weitere sechs Monate und mit 750 Euro dotiert (Residenzpflicht). Beginn: 1. bzw.15. Oktober 2015. Altersgrenze: 35 Jahre. Bedingung ist die „Konzeption und Durchführung von mindestens einem Projekt der zeitgenössischen Kunstvermittlung. Das Projekt solleinen Bezug zum eigenen Werk haben und die Bevölkerung in geeigneter Form beteiligen (Projekte mit Schulen, Kunstschule, Erteilung von Kursen, Performance, öffentliche Veranstaltungen o.ä.). Einzureichen sind Beispiele des neueren künstlerischen Schaffens (nicht älter als 2 Jahre) in Form von Fotos/Abbildungen /CDs. Bewerbungsunterlagen bis zum 31. August 2015 an: Künstlerhaus Meinersen e.V., Herrn Jochen Weise, Hauptstr. 2, 38536 Meinersen, E-mail: mail@atelier-jochen-weise.de

Aktionen & Projekte

Ruhrtriennale_Zeitung

Am 29. Mai 2015 erscheint die erste Ruhrtriennale Zeitung. Zusätzlich zu Landkarte, Website und Blog bietet die kostenlose Zeitung Lesestoff rund um die diesjährigen Produktionen der Ruhrtriennale. Interviews und Berichte über die Künstler und Künstlerinnen der Ruhrtriennale, über das Ruhrgebiet und vieles mehr stimmen auf die Spielzeit 2015 ein. "So begleiten wir zum Beispiel Johan Simons bei einer Begegnung mit einem ehemaligen Zechenarbeiter der Zeche Lohberg in Dinslaken, lernen den bunten Figurenreigen von „Die Franzosen“ kennen oder treffen den Dirigenten Teodor Currentzis in Perm. Außerdem ein Backstage-Bericht von der Aufzeichnung der WDR-Kulturshow 'Anke hat Zeit' mit unserem Intendanten als Gast, ein Atelierbesuch beim Künstler Joep Van Lieshout oder acht Wahrheiten über das Lügen...": Neben einem eigenen deutschlandweiten Vertriebsnetz wird auch eine achtseitige Kurzversion der Zeitung auf Niederländisch erscheinen. Online-Bestellungen unter: www.ruhr3.com/zeitung

Museen & Institutionen

Digitale Dependance

ZKM-Gebäude Au0ßenansicht, Foto: Uli Deck, Copyright: ZKM-Zentrum für Kunst und Medientechnologie Karlsruhe

Manche Websites von Museen gelten immer noch als vermufft: den Kulturämtern fehlt oft das Geld, um eine regelmäßige Betreuung und Aktualisierung zu leisten; vor allem in kleineren Städten beschränkt man sich häufig auf technisch simple Terminankündigungen auf einer Unter-Rubrik auf der Internetseite der Stadtverwaltung. Als „digitale Dependance“ hat hingegen das ZKM Karlsruhe eine neue Website konzipiert, die „nicht ausschließlich als Service verstanden werden“ und eben „keine digitale Werbebroschüre“ sein soll: Stattdessen bietet die 2014 neu konzipierte ZKM-Website „bietet Interessierten aus aller Welt die Teilhabe an der wissenschaftlichen Forschung sowie kulturellen Bildung des ZKM und verbindet Expertenwissen und Öffentlichkeit“. Eine ebenfalls neuartige Online-Ausstellungsplattform AOYS präsentiert „Kunst im Web“ als eine „neue Form des Museums., die sowohl zeit- als auch ortsunabhängig zugänglich ist“. Begleitend dazu wird auch ein interaktives digitales Vermittlungsprogramm geboten. Drittes Stadbein der digitalen Dependance sind Apps: „Mobile Kunstapplikationen sind die neuen Kunstformen, die zeigen, wie Kunst im Zeitalter der digitalen Distribution funktioniert und wie sie sich verändert. Damit eröffnen sich neue Praktiken der Kooperation, kollektiver Kreationen und Handlungsformen. „Speziell für die GLOBALE, die ab dem 20. Juni 2015 in Karlsruhe 300 Tage lang bis April 2016 „performative Praktiken“ bietet, hat das ZKM zwei neue Applikationen entwickelt: Die App „Karlsruhe Maptory“macht mit Hilfe von „Augmented Reality“ zukunftsweisende Errungenschaften Karlsruher Persönlichkeiten der Wissenschaft und Kunst im 20./21. Jahrhundert szenisch erlebbar. Mit der App „MyCity, MySounds“ verleihen die Nutzer ihrer Stadt eine „eigene klangliche Identität“, indem sie vor Ort mit ihrem Smartphone Klänge, Töne, Geräusche und Stimmen aufnehmen und mit dem Standort auf einer virtuellen Landkarte verbinden. www.zkm.de

Aktionen & Projekte

Künste des Anhaltens

Zum Thema "Künste des Anhaltens – Verfahren des Stillstellens in Theater, Tanz und Performance Art" finden ein Symposium und Workshops in den Berliner Sophiensälen  statt. Dabei geht es um die Fragen: Wie lässt sich eine Performance anhalten? Wie wird Zeit in den zeitgenössischen Künsten stillge­stellt? Und: Wie kann Kunst streiken? Mit dem Veranstaltungsort in den Sophiensäen richten sich Symposium und Workshops an Wissenschaftlerinnen, Studierende und Künstler, sowie die interessierte Öffentlichkeit. Am Freitag, 5. Juni 2015, widmen sich acht Wissenschaftler aus Theater-und Tanzwissenschaft, Musikwissenschaft, Filmwissenschaft, Kunstwissenschaft, Philosophie und Soziologie den künstlerischen und politischen Formen des Anhaltens, der Pause und der Stasis. Am Abend wird die Aufführung „(B)REACHING STILLNESS“ in den Sophienälen gezeigt.  Am Samstag, 6. Juni 2015, gibt es zwei künstlerische Workshops zum Thema „Erfahrung und Gestaltung von Zeit durch Bewegung“ von und mit Nik Haffner und Sophia New.,Der Eintritt ist frei, ausgenommen der Vorstellungsbesuch am 5. Juni. Karten hierfür bitte reservieren unter 030/283 52 66 oder unter www.sophiensaele.com.

Museen & Institutionen

Deichtorhallen: Jubilee Art Auction

DEICHTORHALLEN HAMBURG, Foto: Deichtorhallen GmbH

– Zum 25jährigen Jubiläum der Hamburger Deichtorhallen in diesem Jahr wurde eine „Jubilee Art Auction“ zusammen mit der Michael Stich Stiftung durchgeführt, zu der Künstler 52 Werke stifteten. Der Gesamterlös der Versteigerung lag bei 880.600 Euro. Das teuerste Bild stammte von Karl Otto Götz und wurde für 55.000 Euro zugunsten der Michael Stich-Stiftung versteigert. www.deichtorhallen.de

Ausschreibungen

Künstlerhaus Lukas

Das Künstlerhaus Lukas in Ahrenshoop ermöglicht alle zwei Jahre bis zu 135 Stipendien für Arbeitsaufenthalte in Ahrenshoop und an den Orten seiner Austauschpartner in den Ostseeanrainerstaaten und Nordeuropa. Die aktuelle Ausschreibung für Stipendien in den Jahren 2016 und 1017 läuft vom 15. Mai bis zum 31. Juli 2015. Zugelassen sind Bildende Kunst (Malerei, Bildhauerei, Grafik, Fotografie, Künstlerbuch, Video, Kunsthandwerk/ Design), Literatur (Prosa, Lyrik, Drama, Drehbuch, Essay, Hörbuch, literarische Übersetzung), Tanz (Choreografie, Performance) sowie Komposition. Die Stipendien sind mit max. 1.000 Euro plus freier Unterkunft dotiert. Kontakt: Künstlerhaus Lukas Dorfstraße 35, 18347 Ahrenshoop, www.kuenstlerhaus-lukas.de

Aktionen & Projekte

Disorder

BARBARA SZÜTS, Skulptur

„Disorder – vom Wesen dynamischer Systeme“ lautet der Titel einer Skulpturenausstellung, die der Kunstverein Baden bei Wien im dortigen Arthur Schnitzer Park und am Bahnhof organisiert. Die Arbeiten verbleiben dort bis zum 26. Juni 2015. Die Ausstellung fällt mit dem 100jährigen Jubiläum des Kunstvereins Baden zusammen. Künstlerliste: Christian Bazant-Hegemark, Petra Buchegger, Christian Einfalt & Jürgen Ramacher, Martina Funder, Regina Hadraba, Thomas Hoke, Cornelia König, Barbis Ruder, Ulla Reithmayr, Kurt Spitaler, Barbara Szüts, Michael Wegerer. www.arthurschnitzlerpark.at

Ausschreibungen

Kulturmarken-Wettbewerb

Die Ausschreibung des Kulturmarken-Wettbewerbs richtet sich an die Bereiche Kulturmanagement, -marketing und -investment. Bis zum 31. August 2015 haben Kulturanbieter, -Kultursponsoren und Kulturtourismusregionen aus ganz Europa die Möglichkeit, ihre Bewerbung in sieben Wettbewerbskategorien einzureichen. Die Preisträger der Kulturmarken-Awards werden am 29. Oktober auf der Jubiläumsgala im TIPI am Kanzleramt in Berlin geehrt. Detaillierte Wettbewerbsunterlagen stehen unter: www. kulturmarken.de/veranstaltungen/kulturmarken-award</p>

Galerien & Auktionshäuser

Achenbach-Versteigerung

GERHARD RICHTER, Ohne Titel, Öl über Offset auf Katalogseite (?), 29 x 20,6cm, Los-Nr. 94, Schätzpreis bei der Achenbach Art Auction: 40.000 - 60.000 Euro (Ausschnitt)

Die Insolvenzmasse der einstigen Achenbach Kunstberatung GmbH kommt unter den Hammer. Insgesamt 2.000 Werke aus der Sammlung werden ab Juni 2015 in verschiedenen Auktionshäusern versteigert. Die 70 wertvollsten Werke hat der Insolvenzverwalter Marc d'Avoine bei Sotheby's in London eingeliefert. In Achenbachs Lagerhallen in einem Düsseldorfer Gewerbegebiet versucht das Kölner Auktionshaus van Ham für andere Gemälde, Grafiken, Fotoarbeiten und Videokunst drei Tage lang vom 17. bis zum 19. Juni 2015 Abnehmer zu finden. Vorbesichtigungen sind ab dem 12. Juni 2015 möglich. Für 120 „Highlights“ der Sammlung ist noch ein vierter Tag in Köln reserviert (20. Juni 2015). Schriftliche Gebote und telefonische Gebote für Objekte ab 1.000 Euro können bis zum 15. Juni 2015 eingereichrt werden. Der Gesamtwert aller Werke wird auf 4,5 Mill. Euro geschätzt. www.van-ham.com

Preise

MAK-Schindler-Stipendien

JURY der MAK-SCHINDLER-STIPENDIEN (v.l.n.r.): Christoph Thun-Hohenstein (Direktor, MAK, Wien), Christian Höller (Mitherausgeber der Zeitschrift springerin, Wien), Elke Delugan-Meissl (Architektin, Delugan Meissl Associated Architects, Wien), Kimberli Meyer (Direktorin, MAK Center for Art and Architecture, Los Angeles), Marko Lulic (Vorsitzender der Jury; Künstler, Wien) und Phillip Van den Bossche (Direktor und Kurator, Mu.ZEE, Oostende, Belgien), Foto: Nathan Murrell/MAK

Thea Moeller, Kerstin von Gabain, Kathi Hofer sowie Nadim Vardag dürfen die MAK-Schindler-Stipendien beanspruchen. Das Förderprogramm wird vom Bundeskanzleramt Österreich / Kunstsektion in Zusammenarbeit mit dem MAK – Österreichisches Museum für angewandte Kunst / Gegenwartskunst ausgelobt. Den Stipendiaten stehen im Studienjahr 2015/2016 für sechs Monate die Pearl M. Mackey Apartments, einer der Standorte des MAK Center for Art and Architecture in Los Angeles, und ein monatliches Stipendium zur Verfügung, um ihre eingereichten Arbeiten zu realisieren. www.MAK.at

Preise

Kuratorenstipendium

SCHLOSS SACROW, Fotoquelle: Wikipedia/Lienhard Schulz

Lydia Korndörfer darf das CAA-Mentoren-Stipendium für kuratorische Praxis in Anspruch nehmen. Im Rahmen des Stipendiums wird Lydia Korndörfer ihr Konzept zur Ausstellung "Opening on the Foam", welches sie für Schloss Sacrow entwickelt hat, umsetzen. Die Eröffnung der Ausstellung findet am 20. Juni in Schloss Sacrow in Kooperation mit Ars Sacrow e.V. statt.

Preise

Prix Ars Electronica

JURYSITZUNG zum Prix Ars Electronica, Foto: Florian Voggeneder

Nelo Akamatsu, Gilberto Esparza, XXLab, Alex Verhaes, Jeffrey Shaw und Gabriel Radwan gewannen die Wettbewerbe um den Prix Ars Electronica. Ihre Goldenen Nicas bzw. den [the next idea] voestalpine Art & Technology Grant bekommen sie auf der Prix Ars Electronica Gala am 4. September 2015 im Linzer Brucknerhaus überreicht. Die Projekte der Preisträger werden im Rahmen der CyberArts-Ausstellung im OK Linz das gesamte Festival über vorgestellt (3. bis 7. September 2015). www.aec.at

Aktionen & Projekte

Konferenz über Religion

Die Kulturstiftung des Bundes führt vom 12.-14. Juni 2015 im Kölnischen Kunstverein und im Schauspiel Köln (Depot Köln-Mülheim) eine Konferenz über „Religion und Wachstumsdenken“ durch: „Ihr aber glaubet“.Wie passen die Formen und Botschaften der großen Weltreligionen in eine Gegenwart, die das Prinzip Wachstum der Ökonomie über das Prinzip Hoffnung des Glaubens stellt? Auf den ersten Blick sind Mehrung des Reichtums und ein Leben in Demut nur schwerlich miteinander vereinbar. Die Frage, ob Religionen „mentale Wegbereiter der weltweiten Wirtschafts- und Demokratiekrise“ ist höchst komplex: zur pastoralen Sonntagspredigt bleiben heute viele katholische und evangelische Kirchen leer, und gleichzeitig finden woanders fundamentalistische Hassprediger ihre Gefolgschaft gerade unter Denjenigen, die in den spätkapitalistischen Gesellschaften ökonomisch und sozial zu kurz gekommen sind. In moderierten Vorträgen, Gesprächen, Workshops und einem offenen Campus für Nachwuchswissenschaftler, Studierende und Aktivisten diskutieren Ökonomen, Theologen, Soziologen, Künstler, Politiker und Aktivisten über die Fach- und Glaubensgrenzen hinweg. Mit Tomáš Sedláček, Marcia Pally, Philip Roscoe, Josef Ackermann, Elisa Klapheck, Hamideh Mohagheghi, Edna Brocke, Hans Joas, Christian Felber u.a. Infos: www.ihraberglaubet.de

Preise

Villa Romana Stipendium

VILLA ROMANA, Fotoquelle: Wikipedia/sailko

Flaka Haliti, Stefan Vogel, Nico Joana Weber und Jonas Weichsel sind die aktuellen Villa Romana-Preisträger. Der Villa Romana-Preis ist verbunden mit einem zehnmonatigen Aufenthalt im Künstlerhaus Villa Romana in Florenz, einem Geldstipendium und einer Publikation. Der Preis wird seit 1905 vergeben und gilt als der älteste Kunstpreis in Deutschland. Der Künstler Max Klinger hatte die Villa in Florenz gekauft. Jährlich können dort 4-5 Künstler einen Stipendienaufenthalt verbringen. www.villaromana.org

Hochschulen

Comic Symposion

COMIC SYMPOSION SAARBRÜCKEN, Illustrationsgrafik zur Ankündigung (Ausschnitt)

Bereits zum fünften Mal findet das mittlerweile international bekannte Comic Symposium an der HBKsaar statt. Am 9. Juni 2015 werden ab 18 Uhr Comiczeichneraus dem deutsch-französischen Raum ihre Arbeiten vorstellen. Auch in diesem Jahr sind mit Barbara Yelin, Manuele Fior, Marijpol und Roland Stigulinszky wieder namhafte Künstlerinnen und Künstler aus der Comic-Szene vertreten. Die Moderation der Künstlergespräche übernimmt Volker Zimmermann. Im Kontext des Symposiums haben Studierende der HBKsaar und der Kunsthochschule Metz die Möglichkeit, ab 15.30 Uhr an einer in Kooperation mit dem Goethe-Institut Nigeria realisierten Masterclass des nigerianischen Künstlers Laolu Senbanjo, teilzunehmen. Das Comic Symposium 2015 wurde initiiert und organisiert von den HBKsaar-Absolventen Elisabeth Pich und Jonathan Kunz. Infos unter: www.xmlab.org/comic

Aktionen & Projekte

Futur3

SARAH THORNTON, Foto: Mark James, Courtesy Fischer Verlag

Mit ihrer Reihe „Futur 3“ lädt die Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen zu Vorträgen und Diskussionen ins Düsseldorfer Schmela Haus ein. An jedem Donnerstagabend werden um 19.00 Uhr Begegnungen mit internationalen Gästen geboten, die sich zu Fragen zur Zukunft – von Museum, Stadt, Gesellschaft, Kunst und Wissenschaft – äussern. Zum Stichwort „museum global“ treffen sich am 11. Juni 2015 die Soziologin und Autorin Sarah Thornton und der Publizist Heinz-Norbert Jocks zu einem Gespräch über Thorntons „grundsätzlich ethnographischen Blick auf die Gegenwartskunst“, und „deren Usancen im Hinblick auf Internationalität und Globalisierung. Thornton verfasste den Bestseller „7 Days in the Art World“ (2012). In diesem Buch sezierte sie „mit Scharfsinn, treffend und unterhaltsam die modernen Mythen einer durch und durch homogenisierten globalen Kunstszene“. Ihr neues Buch „33 Artists in 3 Acts“ (2015) belegt dies aufs Neue mit Fragen wie „Was für eine Art Künstler sind Sie?“ Heinz-Norbert Jocks publiziert regelmäßig in „Kunstforum international“. www.kunstsammlung.de

Messen & Märkte

Art Basel

ART BASEL, Foto: Daniela und Tonatiuh, Courtesy MCH Swiss Exhibition (Basel) Ltd. 

Etwa 300 Galerien werden auch in diesem Jahr wieder das Programm der Art Basel bestreiten (18. bis 21. Juni 2015). Wie so oft in Biennale-Jahren, so werden diesmal ebenfalls wieder viele Besucher die Gelegenheit wahrnehmen, nach dem Messebesuch noch zur Biennale nach Venedig weiter zu reisen. Nicht zuletzt diesem strategisch günstigen Termin jeweils im Frühsommer verdankt die Art Basel seit vielen Jahren ihre Marktführerposition im internationalen Messewettbewerb. Seit 45 Jahren behauptet sich diese Messe somit nun als Flaggschiff des internationalen Handels mit moderner und zeitgenössischer Kunst. Der Messeparcours ist in acht Sektoren eingeteilt: bei „Galleries“ findet man das Angebot von 230 weltweit führenden Galerien mit Kunst des 20. und 21. Jh. „Features“ ist kuratierten Projekten mit Einzelkünstlern vorbehalten, ebenso der Sektor „Statements“ mit Solo-Projekten von Nachwuchskünstlern. Zwei von ihnen werden mit dem Baloise-Kunstpreis bedacht. Bei den „Editionen“ stößt man auf Multiples und Publikationen. Wie in jedem Jahr, so leistet sich auch diesmal die Art Basel wieder einen „Unlimited“-Bereich mit Großskulpturen und Installationen, deren Dimensionen einen normalen Messestand sprengen würden. Auch Videoprojektionen und Live-Performances werden diesem Sektor zugeordnet.  Der Sektor „Parcours“ lockt die Besucher zu ortsbezogenen Skulpturen in der Basler Altstadt. Kuratorin ist Florence Dirieux. Der „Parcours“ ist allen Interessierten auch ohne Eintrittskarte zugänglich. File und Zeitschriften runden das Programm in diesen acht Sektoren ab. www.artbasel.com.

Messen & Märkte

Liste Basel

LISTE BASEL, Foto: Daniel Spehr

Die Liste Basel (1.-21. Juni 2015) feiert in diesem Jahr ihr 20jähriges Bestehen. Die Teilnehmerzahl ist bewusst auf weniger als 80 Galerien beschränkt. Für viele bislang eher unbekannte Künstler war in den vergangenen beiden Jahrzehnten die Präsentation an einem der Messestände eine erste Gelegenheit, sich einem internationalen Publikum vorzustellen. Das gleiche gilt für die Galerien, die 1996 noch Newcomer waren und heute im Messebetrieb vertraute Namen darstellen wie die Berliner Galerien neugeriemschneider, Johann König oder die Foksal Gallery Foundation aus Warschau.  Eva Birkenstock ist neue Kuratorin für das Performance-Programm auf der „Liste“. Ihr Vorgänger Fabian Schöneich wechselte als Kurator zum Frankfurter Portikus. Zu diesem Performance-Programm dürfen seit 2003 junge Kuratoren Performer einladen, deren Darbietungen nicht nur für Insider in Sachen Aktionskunst bestimmt sind, sondern für alle interessierten Messebesucher. www.liste.ch.

Messen & Märkte

The Voltashow und Scope Basel

VOLTA BASEL, Foto: Courtesy Nicolas Winter Photography

Die Volta Basel ist für den 15. bis 20. Juni 2015 angekündigt. Sie wurde 2005 in der Absicht gegründet, sich mit neuer und junger Kunst zwischen der „Liste“ und der renommierten „schwergewichtigen“ Art Basel zu etablieren. Dabei legt man bei der Volta einen besonderen Wert auf Solo-Präsentationen.  Sie findet in der Markthalle (Viaduktstraße 10) statt und ist vom Bahnhof SBB nur eine Straßenbahnhaltestelle entfernt. Zu den Highlights der diesjährigen Volta kann man u.a. die konstruktivistisch orientierten Werke von Genti Korini bei der Galerie Jecza (Timisoara) oder auch bei Tamar Dresdner Art Projects (Tel Aviv) Batia Shanis ortsspezifische Installation Rikmarikmarikmarikmarikma rechnen. „„rikma” ist das hebräische Wort für „Handarbeit“. Die Galerie AKINCI (Amsterdam) bietet u.a. Arbeiten des türkischen Künstlers Cevdet Erek an, der für die documenta 13 die Soundinstallation „Room of Rhythms“ konzipierte. Zu den Teilnehmern der diesjährigen Biennale in Venedig, die auf der Volta zu sehen sind, gehören Heri Dono (indonesischer Pavillon, auf der Volta bei Tyler Rollins Fine Art (New York) und Tiffany Chung, die in Venedig in der Hauptausstellung „All the World's Futures“ vertreten ist. Die Düsseldorfer Galerie Conrads kommt mit herman de vries, der die Niederlande im Giardini Pavillon repräsentiert. Die Laura Bulian Gallery (Mailand) inszeniert einen Dialog zwischen Nikita Kadan, der im ukrainischen Pavillon zu sehen ist, und Marat Raiymkulov, Teilnehmer des Zentralasiatischen Pavillons auf der Biennale 2011. - Die dritte bedeutende Satellitenmesse während der Basler Art-Woche neben der Volta Show und der Liste Basel ist die Scope Basel am Klybeckquai/Uferstraße 40, wo man inzwischen das ehemalige Industriegebiet zu einer ansehnlichen Rheinpromenade umgewandelt hat. Scope bitte einen Shuttle-Service zur Art Basel und zu anderen Orten an. www.voltashow.com, www.scope-art.com

Aktionen & Projekte

Interval-Festival

DOMINIC THORPE, Performance

Das Performance-Festival „Interval nr. 6“ wird in Essen am 12. Juni beim Kulturpfadfest im Glückaufpark und am13. Juni 2015 im Temporären Ausstellungsraum „ERDgeschoss“ (Emmastr. 1a) über die Bühne gehen. Eingeladen sind dazu die Künstler Zierle Cater, Dominic Thorpe, Eve Bonneau, Zejing Liu und Yvonne Good. Initiatorin von Interval“ ist Marita Bullmann, für die das Medium der Performance „mit ihrer Virulenz eine wichtige Position in der zeitgenössischen Kunst“ dar stellt, und zwar, „immer dort wo Kunst und Leben radikal interagieren. Die Performance Kunst ist eine der agilsten und programmatisch offensten Plattform künstlerischer Begegnung. Ihre Vitalität speist sich aus dem Zusammenwirken im Hier und Jetzt...“ und dem Einbeziehen anderer Akteure, unterschiedlicher Medien und direkter Begegnungen mit dem Publikum.“ www.maritabullmann.de/interval

Aktionen & Projekte

Brise Performance Festival

BRISE-FESTIVAL, Performance am Sønderstrand von Aabenraa, Dänemark

Zum dritten Mal wird in Flensburg das „Brise“- Performance Art Festival ausgerichtet. Termin: 2. bis 5. Juli 2015. das Rahmenthema lautet diesmal: „Kollaboration“. Im Mittelpunkt der Festivalbeiträge stehen Formen der künstlerischen Zusammenarbeit. Ein Veranstaltungstag findet in Flensburg statt, ein zweiter alsdann in Aabenraa jenseits der Grenze in Dänemark. Ein Symposion schließt am 5. Juli 2015 das Festival ab. Unter den Teilnehmern sind auch Mitglieder des nordrhein-westfälischen PAErsche-Performance-Netzwerks. U.a. nehmen an dem Festival teil: Monika Günter & Ruedi Schill, Dorothea Rust/Bernadett Settele, System H2MT: Helge Meyer und Marco Teubner, Evamaria Schaller/Alice Visser, kolberg & stern, Kommissar Hjuler & Mama Baer. www.elkemark.com, www.paersche.org.

Personalien

Robin Page gestorben

MIKE SPIKE FOIDL färbt ROBIN PAGE den Bart blau, woraufhin sich dieser BLUEBEARD nennt, Foto: Mike Spike Froidl/Wikipedia-Creaticve Commons Share-Alike License (Ausschnitt)

Robin Page, Fluxus-Künstler, starb im Alter von 82 Jahren. Aufsehen erregte er 1962 mit einem Happening, bei dem er eine Gitarre zertrümmerte - diese Aktion wurde später von mehreren Rock-Musikern auf der Bühne nachgeahmt, vor allem von Pete Townshend („The Who“), der wiederum dann auch Jimi Hendrix dazu inspirierte. Seine Performances waren immer humoristische Attacken gegen den „guten geschmack“Q und gegen die snobistischen Allüren im Kulturbetrieb. 1987 ließ sich Page von seinem Meisterschüler Mike Spike Foidl den weißen Vollbart blau einfärben, nannte sich daraufhin Bluebird und machte dies zu seinem Markenzeichen. Robin Page zog 1970 mit seiner Frau Carol nach Deutschland; hier war er in den 1980er und 1990er Jahren Professor für Malerei und Zeichnen an der Kunstakademie München.

Preview

Eva Aeppli-Werkschau

EVA AEPPLI, Impasse Ronsin, Paris, 1957; Foto: Hansjörg Stoecklin (Ausschnitt)

Das Basler Museum Tinguely gedenkt der Künstlerin Eva Aeppli, die am 4. Mai 2015 verstorben ist, mit einer Präsentation von Werken und Fotos. Aeppli wuchs in Basel au und schuf seit den 1950er Jahren ein Werk, in dem sie den Tiefen der menschlichen Psyche nachspürte. Es entstanden Kohlezeichnungen, grossformatige Gemälde, Stofffiguren und Bronzeköpfe sowie gemeinsame Skulpturen mit Jean Tinguely. Aeppli wohnte seit den 1950er Jahren in Frankreich, zuletzt in Honfleur (Normandie), wo sie kurz nach ihrem 90. Geburtstag verstorben ist. Das Museum Tinguely zeigt vom 6. Juni bis 1. November 2015 zwei grossformatige Gemälde, eine Gruppe von Stofffiguren, neun Bronzeköpfe und zahlreiche Fotografien der Künstlerin. www.tinguely.ch

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