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Aktionen & Projekte

Europäisches Versprechen

PLATZ DES EUROPÄISCHEN VERSPRECHENS, Ansicht  in Bochum vor der Fertigstellung.

Bis Dezember 2015 soll in Bochum der „Platz des europäischen Versprechens“ endlich fertig sein. Seut 2004 hatte der Künstler Jochen Gerz die Menschen im Ruhrgebiet dazu eingeladen, ein „europäisches Versprechen“ abzugeben. Was die Teilnehmer an diesem partizipativen Kunstwerk konkret versprachen, bleibt ihr Geheimnis. Eingraviert in die Basaltplatten auf dem Boden werden nur die rund 14.700 Namen der Beteiligten. 3.000 qm umfasst das Feld mit den gravierten Platten. Zwischendurch hatte es unter den Kommunalpolitikern Knatsch um die Finanzierung gegeben: „Die Front der Kritiker ist breit. Zumal die Landesmittel – eine Million Euro – aus städtischem Etat aufgestockt werden müssten“, berichteten die „Ruhr-Nachrichten“ 2013. Künstler Gerz musste den Stadtoberen gar ein Ultimatum stellen, ihren Vertrag für die Fertigstellung einzuhalten. 3,3 Mill. Euzro betragen die Gesamtkosten. Das Land NRW fördert das Projekt relativ großzügig, aber auch die Stadt Bochum ist mit einem Anteil von 1,575 Mill. Euro dabei. www.bochum.de

Museen & Institutionen

Oldenburg: Wiedereröffnung

AUGUSTEUM OLDENBURG

Nach umfangreicher Sanierung wird das Augusteum mit der Galerie Alte Meister des Landesmuseums für Kunst und Kulturgeschichte Oldenburg am 1. Dezember 2015 wiedereröffnet. Klimatechnik, Brandschutz und Sicherheitstechnik wurden auf den neuesten Stand gebracht. Das Augusteum ist Heimstatt derSammlung italienischer, niederländischer, französischer und deutscher Malerei vom 15. bis zum 18. Jahrhundert des Landesmuseums. Für die rund 660 Quadratmeter große Ausstellungsfläche der Galerie wurde ein neues Raumkonzept entwickelt. Der große Galeriesaal im Obergeschoss wird zukünftig für Sonderausstellungen genutzt. www.landesmuseum-oldenburg.niedersachsen.de

Ausschreibungen

Videokunst Förderpreis Bremen

Mit zwei Förderpreisen ermöglicht das Filmbüro Bremen die Herstellung und Präsentation zweier Videokunstprojekte, die bislang noch nicht realisiert wurden. Preisgelder: 1. Preis: 5.000 Euro, 2. Preis: 1.500 Euro. Die Ausstellung der mit Hilfe der Preisgelder realisierten Projekte soll in Bremen stattfinden.Teilnahmeberechtigt sind Künstler aus dem deutschsprachigen Raum und den Bremer/Bremerhavener Partnerstädten Bratislava, Corinto, Cherbourg-Octeville, Dalian, Danzig, Durban, Frederikshavn, Grimsby, Haifa, Izmir, Kaliningrad, Pori, Riga, Szczecin. Einsendeschluss: 8. November 2015, Kontakt: 24. Videokunst Förderpreis Bremen Filmbüro Bremen e.V., Hinter der Holzpforte 1. 28195 Bremen, Tel: 0421 708 48 91 Mobil: 0171 600 12 76, E-Mail:vkp@filmbuero-bremen.de Infos und Teilnahmeformular unter: www.vkp-bremen.de

Hochschulen

DAAD-Preis

HEIDY FERNANDEZ CASTILLO, DAAD-Preisträgerin 2015. Foto: Victor Reichert

Heidy Fernández Castillo erhält den diesjährigen DAAD-Preis für ausländische Studierende an der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle
(1.000 Euro). "Ihre gestalterische Auseinandersetzung ist v.a durch das Interesse an Menschen und ihren Lebenssituationen motiviert. In ihrer Bachelorarbeit „Truths“ porträtierte sie zeitgenössische Gestalter in Berlin und befragte sie zu ihrer Arbeit und der internationalen Designszene. Einzelne Aussagen stellte sie in Form von Metalltafeln auf dem Design-Campus aus, jede für sich die Momentaufnahme einer subjektiven Haltung, die im Widerspruch zu dem Nimbus einer eisernen Gedenktafel steht, die eine lange währende Wahrheit festschreibt. Für ihre Masterarbeit, die den gesellschaftlichen Wandel in ihrem Heimatland in einem Publikationsprojekt festhalten wird, hat sie eine dreimonatige aufwändige Recherche mit zahlreichen Interviews und Fotos in Kuba unternommen, was einmal mehr ihr soziales Engagement zeigt." www.burg-halle.de

Hochschulen

Das andere Auge

ULRIKE MUNDT, Sucher, 2012, Kinetisches Objekt, Stahl, Elektronik, Tonröhre, Gummi, Lack, Foto: Franziska Pilz

Im Oktogon der HfBK Dresen ist bis zum 15. November 2015 die Ausstellung "Das andere Auge" zu sehen. Sie nimmt "die Werkstatt als Entstehungsort von Kunst in den engeren Blick. Im Unterschied zum Atelier ist die Werkstatt ein Ort der Kollaboration, in dem Handwerk und Kunst aufeinandertreffen. Innerhalb der Institution Kunsthochschule bilden die verschiedenen Werkstätten eine eigene Welt. Sie sind Refugium und Labor zugleich. Das Arbeiten in der Werkstatt wird geprägt durch technisch definierte, zum Teil traditionelle Arbeitsabläufe und deren Rhythmen, die sich vom künstlerischen Arbeiten häufig unterscheiden. Aus der Perspektive der Werkstätten ist der Blick auf die Kunst ein anderer. Hier steht das Gemacht-Sein im Vordergrund. Künstlerische Qualität wird stärker mit handwerklicher Qualität verbunden..." Mit Werken von Paul Barsch, Heike Berl (Keller), Anke Binnewerg, Theo Böttger, Susann Brenner, Jan Brokof, David Buob, Stefanie Busch, Ayelen Coccoz, Nils Dallmann, Lutz Dammbeck, Annekatrin Döll, Elisabeth Eisbein, Arina Essipowitsch, Alice Fiorelli, Tina Flau, Jacob Friedländer, Hubertus Giebe, Hannah Hamburger, Konrad Henker, Andreas Hildebrandt, Daniela Hoferer, Judith Hohensee, Marcel Holz, Gerd Jaeger, Dominique Hille, Martin Honert, Alex Lebus, Stefan Lenke, Chris Löhmann, Frank Lippold, Susa Luis, Anna Kasten, Gabi Keil, Friederike Kirchner, Roswitha Maul, Anna May, Marco Miersch, Ulrike Mundt, Gabriele Nagel, Herbert Naumann, Orlando Karla Neumeyer, Ulrike Nikutowski, Frank Nitsche, Lucas Oertel, Robert Pappermann, Marta Pzybylska, Henry Puchert, Friedrich Panndorf, A.R. Penck, Thomas Prochnow, Sandra Rauch, Susanne Ring, Dominik Schäfer, Marten Schech, Schrat, Nadja Schütt, Gabriela Specogna, Holger Stark, Alexa Steinbrück, Cosima Tribukeit, René Trinks, Heike Wadewitz, Peter Wagler, Diana Wehmeier, Claus Weidensdorfer, Franziska Weiske, Martina Wolf, Carl Emanuel Wolff, u. a. sowie Fotografien von Werner Lieberknecht. www.hfbk-dresden.de

Preise

Celler Lichtkunstpreis

MISCHA KUBALL

Mischa Kuball nimmt im Januar 2016 in Celle den Lichtkunstpreis entgegen (10.000 Euro). Die Auszeichnung wird von der Robert Simon-Kunststiftung vergeben. Erster Preisträger war Otto Piene. Über Kuball heißt es, er mache „die politischen und sozialen Dimensionen des künstlerischen Werkstoffs Licht kenntlich“. Mischa Kuball ist Professor an der Kunsthochschule für Medien in Köln und assoziierter Professor für Medienkunst an der Hochschule für Gestaltung/ZKM in Karlsruhe. www.kunst.celle.de

Preview

FOODPHOTO FESTIVAL im dänischen Vejle

FOODPHOTO FESTIVAL-Kurator Günter Beer

Phänomen Food Fotografie - eine Sparte, in der die fotografische Leistung vor dem Objekt in den Hintergrund tritt. Ein Modefoto wird als vor allem als Bild wahrgenommen, bei einem Foodfoto wird im Zweifel eher über die verwendeten Zutaten diskutiert. Die Abbildungen des stark regional geprägten Kulturguts Nahrungsmittel und Essen, schon im 17. Jh. ein wichtiges Sujet in der Malerei, ist durch die Verwendung der Fotografie end-kommerzialisiert worden. Den Weg zurück zur Wahrnehmung als eigenständige künstlerische Leistung hat sich das FOODPHOTO FESTIVAL verschrieben. 20 Künstler aus 12 Ländern werden in einer, von Günter Beer kurierten Gemeinschaftsausstellung gezeigt. Die Ausstellungen sind vom 22. Oktober bis 4. November im dänischen Vejle zu sehen.

In eigener Sache

Der neue Band ist da! "Wendezeiten - Deutschland in der Kunst"

Anlässlich des 25-jährigen Jahrestags der deutschen Einheit, stellt dieser Band, herausgegeben von Maria Anna Tappeiner, exemplarisch Künstler verschiedener Generationen vor, die Deutschland auf unterschiedliche Weisen reflektieren. In den Beiträgen werden Fragen nach kultureller und nationaler Identität gestellt, nach dem Einfluss von Globalisierung, Ökonomisierung und Migration und der Gültigkeit eines Nationenprinzips, wie es z.B. die Venedig-Biennale in Form der nationalen Pavillons aufrecht erhält.
Dieser Band zeigt auf ein Land, das im Wandel begriffen ist und für jeden etwas anderes bedeutet.
Leseproben sowie mehr Information zum Heft: http://buff.ly/1OWWEbc , Bestellung unter http://buff.ly/1OWWEbd,

Personalien

Wien: Eiserner Vorhang

DOMINIQUE GONZALES-FOERSTER, HELEN & GORDON, 2015, Eiserner Vorhang für die Wiener Staatsoper, 2015/2016, Foto: Museum in Progress

Dominique Gonzeles-Foerster darf in der aktuellen Spielzeit den Eisernen Vorhang der Wiener Oper künstlerisch bespielen. Sie bestückt die Fläche mit einer Fotoreproduktion, auf der die amerikanische Künstlerin Helen Frankenthaler 1957 in ihrem Atelier zu sehen ist. Gordon Parks fotografierte die Künstlerin seinerzeit für das „Life“-Magazin. Die Reihe „Eiserne Vorhang“ führt das Wiener Museum in Progress seit 1998 durch. Für eine Spielzeit wird die Brandschutzwand zwischen der Bühne und dem Zuschauerraum der Wiener Staatsoper in einen Ausstellungsraum für zeitgenössische Kunst verwandelt. www.mip.at

Hochschulen

Neue Theorie-Professorin

KATJA DIEFENBACH

Katja Diefenbach ist ab dem Wintersemester 2015/16 neue Professorin für Ästhetische Theorie an der Stuttgarter Merz-Akademie - Hochschule für Gestaltung Kunst und Medien. Sie betreut dort die studienübergreifende Theorie-Ausbildung. Katja Diefenbach ist Kulturwissenschaftlerin mit Forschungsschwerpunkten im Bereich der französischen Epistemologie und Philosophie des 20. Jahrhunderts. Ihr Lehrprogramm konzentriert sich auf die ästhetischen Theorien in der zeitgenössischen französischen Philosophie im Feld des Poststrukturalismus, der Psychoanalyse und des spekulativen Materialismus. www.merz-akademie.de

Hochschulen

Skulpturallee Poppelsdorf

POPPELSDORFER ALLEE in Bonn, Fotoquelle: Wikipedia/Hans Weingartz

Als Bundesstadt war Bonn in der Zeit des Kalten Krieges bewusst als Provisorium angelegt; repräsentative architektonische oder städtebauliche Leistungen verkniff man sich daher, damit keine optische Konkurrenz zu Berlin sichtbar wurde. Die heutige Museumsmeile entstand erst in den 1990er Jahren. Über eine Prachtallee verfügt Bonn dennoch aus der Barockzeit, als die Stadt Sitz der Kölner Kurfürsten war, die 1740 das Poppelsdorfer Schloss in seiner heutigen Form errichten ließen. Die Poppelsdorfer Allee, die zum Schloss führt, verwandelten Miriam Nolte und Loic Devaux, Studenten der Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft in Alfter, zusammen mit Flüchtlingen in eine Skulpturallee. Aus 1.000 Bambushalmen schufen sie auf dem Grünstreifen eine temporäre Zeltskulptur.www.alanus.edu

Kulturpolitik

Kulturinvest-Kongress

KULTURINVEST-KONGRESS 2014, Foto: Philipp Sattler

Die Causales – Gesellschaft für Kulturmarketing und Kultursponsoring veranstaltet am 29. und 30. Oktober 2015 im Verlagsgebäude des Tagesspiegel in Berlin den KulturInvest Kongress. Der Branchentreff für Kulturanbieter und Kulturinvestoren richtet in diesem Jahr seinen Fokus auf das Thema „Perspektiven der Kulturfinanzierung“. In der Abschluss-Diskussion werden „die Kernaussagen des Kongresses noch einmal vertieft und zukunftsorientierte Ansätze für eine nachhaltige Kulturfinanzierung diskutiert... An zwei Kongresstagen reflektieren über 50 namhafte Referenten Modelle und Möglichkeiten des Zusammenwirkens von Kultur und Wirtschaft sowie Öffentlicher Hand und Medien in zehn Themenfeldern.“ www.kulturmarken.de

Preview

Painting 2.0

CHARLINE VON HEYL , Now or Else, 2009, Copyright und Courtesy of the Artist/Galerie Gisela Capitain, Köln/Petzel Gallery, New York

Das derzeitige Interesse an zeitgenössischer Malerei zeitlich mit einer Explosion neuer digitaler Technologien zusammen. Doch schon seit den 1960er-Jahren haben sich Maler in Westeuropa und in den USA in produktiver Reibung mit ihrer zeitgenössischen Massenkultur und den vorherrschenden medialen Bedingungen auseinander gesetzt. „Vom Aufkommen des Fernsehens und Computers bis zur sogenannten 'Internetrevolution' ist es der Malerei immer wieder gelungen, jene Mechanismen zu integrieren, die für ihr angebliches Ableben verantwortlich sein sollten...“ „Painting 2.0: Malerei im Informationszeitalter“ stellt als Ausstellungsprojekt „die Aneignung und Transformation von Informationstechnologien in der westeuropäischen und nordamerikanischen Malerei ab 1960 vor. Die Ausstellung setzt lange vor der Digitalisierung und dem Internet ein – nämlich mit Pop Art und Nouveau Réalisme, die sich erstmals programmatisch neu aufkommender kommerzieller Bildsprachen bedienten...“ Die Ausstellung läuft vom 14. November 2015 bis 30. April 2016 im Museum Brandhorst München und anschließend vom 2. Juni bis 6. November 2016 im mumok - Museum Moderner Kunst Stiftung Ludwig Wien. www.museum-brandhorst.de

Personalien

Oswald Wiener 80 Jahre

Oswald Wiener, Schriftsteller und Kybernetiker, feierte seinen 80. Geburtstag. Seine literarischen Anfänge liegen in den 1950er Jahren in der Wiener Gruppe um H.C. Artmann, der auch Gerhard Rühm und Ernst Jandl angehörten. Sein Frühwerk aus dieser Zeit hat Wiener später vernichtet. 1969 wurde Wiener zu sechs Monaten Gefängnis wegen seiner Teilnahme an der Aktion „Kunst und Revolution“ an der Universität Wien verurteilt. Da ihm auch noch ein Verfahren wegen Gotteslästerung drohte, ging er 1969 ins Exil nach Berlin, wo er als Gastwirt lebte und an der TU Berlin Mathematik und Informatik studierte. Als sein Hauptwerk gilt „die verbesserung von mitteleuropa, roman“ (1969). Hier setzt er sich mit der Sprachphilosophie von Ludwig Wittgenstein auseinander, und im Schlusskapitel entwirft er einen „Glücksanzug“, der als Maschine Körper und Geist des Anzugträgers übernimmt.

Ausschreibungen

Studienaufenthalte im Ausland

Die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien bietet in Deutschland lebenden Künstlerinnen und Künstlern die Möglichkeit zu Studienaufenthalten im Ausland. Angeboten werden Studienaufenthalte in der Deutschen Akademie Rom Villa Massimo (ein Jahr) oder der Deutschen Akademie Rom Casa Baldi in Olevano Romano (drei Monate). Ab 2016 beginnt das Studienjahr in der Villa Massimo jeweils im September und endet spätestens im Juli des Folgejahres. Das Deutsche Studienzentrum in Venedig lobt ein Stipendium für jeweils drei Monate aus. Die Cité Internationale des Arts in Paris, die von einer französischen Stiftung getragen wird, bietet in 300 Studios Künstlerinnen und Künstlern aus aller Welt Wohn- und Arbeitsmöglichkeiten. Gefördert werden jüngere Künstlerinnen und Künstler der Sparten Bildende Kunst, Architektur und Musik. Interessierte können sich bei der für die Kunstförderung zuständigen Behörde ihres Landes jeweils bis zum 15. Januar 2016 für einen Studienaufenthalt im Jahr 2017 bewerben. Infos: www.bundesregierung.de

Ausschreibungen

Kunst am Bau

Für den Neubau eines Dienstgebäudes der Bundeswehr (Logistikkommando) in Erfurt ist ein Kunst am Bau-Wettbewerb ausgelobt. Das Kunstwerk soll einen „Bezug zur Landschaftsarchitektur“ herstellen und die „Integration in die Umgebung“ beachten. Thema: „Schutz“ im Sinne von „Begleiten, Behüten, Bewahren“. Es stehen 115.000 Euro brutto zur Verfügung. Einreichungen für die erste Phase bis zum 18. Dezember 2015 beim Thüringer Landesamt für Bau und Verkehr, Europaplatz 3, 99091 Erfurt. Infos: www.kuenstler-thueringen.de

Ausschreibungen

Impulse Theater Festival

Das NRW KULTURsekretariat veranstaltet in Verbindung mit dem FFT Düsseldorf sowie der studiobühneköln und dem Ringlokschuppen Ruhr in Mülheim das Impulse Theaterfestival vom 16. bis 25. Juni 20156. Das Programm besteht aus freien Theaterproduktionen aus dem deutschsprachigen Raum. „Frei“ bedeutet in diesem Sinne „nicht nur, dass die gezeigten Arbeiten außerhalb der Stadttheater produziert werden, sondern vor allem, dass sie ästhetische Alternativen entwickeln, immer wieder neue Ansätze und Herausforderungen suchen und die Freiheit des Theaters als Medium erweitern, testen, strapazieren, überstrapazieren...“ Theatermacher und andere Künstler können sich an der öffentlichen Aussachreibung beteiligen und ihre Produktionen und Projekte einreichen: einen Theaterabend, eine Choreografie, eine performative Installation, eine kollektive Performance, eine musikalische Plastik, eine öffentliche Intervention usw. Premiere nicht länger als Januar 2015 zurückliegt oder bis Ende Januar 2016 stattfindet. Bewerbungen sind jeweils nur mit einer einzigen Produktion zugelassen mit einer Projektbeschreibung von max. 3 DIN A4-Seiten und einer Videodokumentation. Einsendeschluss ist der 15. November 2015. Einsendungen an: ausschreibung@festivalimpulse.de

Personalien

Chantal Akerman gestorben

Chantal Akerman, belgische Filmemacherin und Videokünstlerin, starb im Alter von 65 Jahren. Ihre letzte Arbeit ist der Dokumentarfilm „No Home Movie“ (2015). Innerhalb ihres Gesamtwerks mit über 40 Filmen ist „Jeanne Dielman“ (1975) der bekannteste. Anfang der 1990er Jahre wandte sie sich dann auch der Videoinstallation zu und nahm mit einem solchen Beitrag auch an der Kasseler documenta 2002 teil.

Kulturpolitik

Taskforce Gurlitt

Ende 2015 soll die Taskforce „Schwabinger Kunstfund“ zur Erforschung der Kunstsammlung von Cornelius Gurlitt ihre Arbeit einstellen, wie ein Sprecher von Kulturstaatsministerin Monika Grütters (CDU) bestätigte. Die Bundesrepublik Deutschland, Bayern und das Kunstmuseum Bern als Erbe der Sammlung hatten eine Begutachtung der Werke durch eine solche Expertenkommission vereinbart. Es heißt nun, es sei von Anfang an so vorgesehen, dass diese Arbeit befristet sein sollte und die Taskforce Ende 2015 zum Abschgluss ihrer Ermittlungen zumindest einen Bericht „zum Stand der Dinge“ vorlegen soll. Für einen eventuell „dann noch verbleibenden Forschungsbedarf“ soll es dann ein Folgeprojekt beim Deutschen Zentrum Kulturgutverluste in Magdeburg geben. Auch das Kunstmuseum Bern hat zugesagt, die Forschungen nach 2015 weiter zu führen. Tatsächlich ist nach Angaben des bayerischen Kunstministeriums, ob es sich bei diesem oder jenem Werk um NS-Raubkunst handeln könnte, „in Hunderten von Fällen“ die Überprüfung im Herbst 2015 noch längst nicht abgeschlossen. In Presseberichten ist von rund 500 umstrittenen Objekten die Rede. Bisher wurde nur in vier Fällen festgestellt, dass die Werke den früheren Besitzern geraubt wurden. Zu 104 weiteren Sammlungsstücken machen Erben der früheren Eigentümer 113 Ansprüche geltend. Kulturstaatsministerin Monika Grütters will die unter Raubkunst-Verdacht stehenden Werke Ende 2016 in der Bonner Bundeskunsthalle ausstellen, um „Transparenz“ zu schaffen. Berechtigte können aber auch dann jederzeit ihre Ansprüche anmelden. Mit der Ausstellung soll zugleich auch an die früheren Besitzer und ihre Biografien erinnert werden.

Museen & Institutionen

Mannheim:Ankauf

OTTO DIX, Weiblicher Akt/Frau mit Schleier, Aquarell, Kunsthalle Mannheim, Foto: Cem Yucetas, Kunsthalle Mannheim, Copyright: VG Bild-Kunst, Bonn 2015

1922 kaufte die Stadt Mannheim ein Aquarell von Otto Dix an. Es gilt wegen seiner Maltechnik mit dünnen Farbschleiern als erster künstlerischer Höhepunkt im Gesamtwerk des Künstlers. 1937 beschlagnahmten die Nazis das Werk als „entartete Kunst“; seitdem galt es als verschollen, bis es kürzlich aus italienischem Privatbesitz in London zu einer Versteigerung eingeliefert werden sollte. Mit Hilfe mehrerer Stiftungen konnte die Kunsthalle Mannheim das Aquarell noch vor Beginn der Auktion erwerben. Es wird derzeit bis Januar 2016 in der Ausstellung „Arche. Meisterwerke der Sammlung“ gezeigt. Die Sammlung umfasst u.a. 33.000 Handzeichnungen, Aquarelle und Grafiken. www.kunsthalle-mannheim.de

Galerien & Auktionshäuser

Benefizauktion

Im Rahmen des „Art Dinners“ der Bürgerstiftung Berlin führte das Kunsthaus Lempertz in der Abflughalle des Flughafens Tempelhof eine Benefizauktion durch. Werke von Joseph Beuys, Cornelia Schleime, Karin Kneffel, Thomas Struth, Slavs and Tatars u.a. wurde zugunsten der Sprachförderung von Flüchtlingskindern versteigert. Die gemeinnützige Bürgerstiftung Berlin setzt sich seit 1999 „pragmatisch, zielgerichtet und unbürokratisch“ für eine Verbesserung des Zusammenlebens in der Hauptstadt ein. www.buergerstiftung-berlin.de

Messen & Märkte

Internationale Messetermine

8.-11.10. 2015 Art Market Budapest 4.-17.10. 2017 Frieze Art Fair London 14.-18.10. 2015 Frieze Masters London 16.-18.10. 2015 Art International Zürich 16.10.-19.10. 2015 Art Verona 18.-22.10. 2015 Asia Now- Paris Asian Art Fair 21.-25.10. 2015 Slick Art Fair Paris 21.-25.10. 2015 Yia art fair Paris 23.-27. Okt. 2015 Art Elysées Paris 22.-25.10. 2015 FIAC Paris 23.-29.10. 2015 The International Fine Art & Antiques Show New York 24.10.-1.11.2015 Kunst und Antiquitäten München 25.10.-1.11.2015 Kunstmesse München 28.10.-1.11.2015 Munich Highlights 29.10.-1.11. 2015 Kunst Zürich 30.10.-1.11. 2015 C.A.R. - contemporary art ruhr Essen 30.10.-2.11. 2015 Art Taipeh 4.-8.11. 2015 MAG Montreux 5.-14.11. 2015 Asian Art in London 5.-8.11. 2015 Art San Diego 5.-8.11. 2015 The Others Art Fair Turin 6.-8.11. 2015 Artissima Turin 12.-15.11. 2015 Paris Photo 12.-15.11. 2015 ci-contemporary istanbul 13.-15.11. 2015 Fotofever Paris 18.-20.11. 2015 Exponatec Cologne 18.-22.11. 2015 Cologne Fine Art 21.-29.11. 2015 FERIARTE Madrid 28.11.-1.12. 2015 Art Gent 1.-6. 12. 2015 Art Miami 1.-6.12. 2015 Context Art Miami 2.-6.12. 2015 Untitled New York 2.-6.12. 2015 Pinta Miami 3.-6.12. 2015 Art Basel Miami Beach Alle Terminangaben ohne Gewähr

Ausschreibungen

Open Art Freiburg

Bis zum 15. November 2015 läuft die Einreichfrist für Projekte zum Festivalprogramm "Open Art" in Freiburg (14.5.-22.5. 2016). Die Aktionen sollen, auf der Straße, in Parks, Cafés Supermärkten etc. stattfinden. Möglich sind Performances, Workshops, Ausstellungen, Symposien und andere Aktionen. Infos und Kontakt: post@open-art.org

Personalien

Hilla Becher gestorben

HILLA BECHER, Fotoquelle: Wikipedia/Elke Wetzig

Hilla Becher starb im Alter von 81 Jahren. Zusammen mit ihrem Mann Bernd Becher (1931-2007) gilt sie als Begründerin der Düsseldorfer Fotoschule. Der „Becher-Schule“ an der Düsseldorfer Kunstakademie, wo Bernd Becher seit 1976 Professor war und wo beide lehrten, werden Fotografen wie Candida Höfer, Thomas Ruff, Andreas Gursky oder Axel Hütte zugerechnet. Einem größeren Publikum bekannt wurde das Ehepaar Becher durch die Teilnahme an der Kasseler documenta 1972, zu der sie S/W-Aufnahmen von Industriebauten ausstellten. Die Galeristin Ileana Sonnabend wurde auf sie aufmerksam und stellte die Bechers 1973 in New York aus. Die Aufnahmen von Industriebauten ordneten sie immer in Serien an, aus denen eine Typologie ablesbar ist. Dabei folgten sie einer Ästhetik der Sachlichkeit mit einer strengen Zentralperspektive und menschenleeren Szenarien. Auf diese Weise bewegten sich Hilla und Bernd Becher künstlerisch zwischen der Dokumentarfotografie einerseits und den kunsttheoretischen Prinzipien der Concept Art und der Minimal Art. In einem Interview erklärte Hilla Becher einmal, dass sie selbst auch schon mal private Fotos von der Familie machte, dass hingegen ihr Mann an dieser Art alltäglicher Fotografie überhaupt nicht interessiert war.

Aktionen & Projekte

Tante Käthe und der Mexikaner

WILLBRAND/MET, Der schmutzige Mexikaner trifft meine Tante Käthe, Blick in die Ausstellung, Labor Köln, 2015

Off-Räume für die freie Kunstszene sind rar geworden im gentrifizierten Köln; für viele Künstler sind Ladenlokale in der Innenstadt inzwischen unbezahlbar. In der wenig anheimelnden Ebertplatzpasage tummeln sich allerdings noch einige Produzentengalerien und Künstlerinitiativen. "Bruch und Dallas" nennt sich eine dieser Initiativen, die von der Presse schon mal als "Trainingslager für die Subkultur" apostrophiert wurde. Ein paar Schritte weiter betreibt eine Gruppe um die Künstler Gerd Mies und Michael Nowottny den Projektraum "Labor". Bis zum 17. Oktober 2015 zeigen dort derzeit Carola Willbrand und Mark Met die Ausstellung "Der schmutzige Mexikaner trfft meine Tante Käthe". Mark Met spielt mit den "Männertypen" seiner Jugend: wer sich damals als Siebzehnjähriger im Kino einen Clint Eastwood-Western anschaute, der kam hinterher breitbeinig im Cowboygang aus eben jenem Kino herausgestapft. In jenen Western waren die Bösewichter oft klischeehaft kostümierte unrasierte Mexikaner, und die Erinnerung an diese Filme sind eine Inspirationsquelle für die Zeichnungen von Mark Met. Bei "Tante Käthe" handelt es sich um Carola Willbrands Tante, die Malerin Käthe Schmitz-Imhoff (1893-1985): sie war die erste Frau, die an der Düsseldorfer Kunstakademie studieren durfte (in der Klasse von Heinrich Nauen). Willbrands Skulpturen bestehen aus Kleidungsstücken aus ihrem sozialen Umfeld: Die Arbeiten haben "immer mit den Personen, die die Kleidungsstücke trugen, zu tun. In den letzten 10 Jahren porträtier(t)e ich 'meine Künstlerinen', die mit denen ich aufwuchs, die die mir begegneten, die mich prägten", erklärt Carola Willbrand dazu. www.labor-ebertplatz.de

Aktionen & Projekte

Lichtungen Hildesheim

LICHTUNGEN in Hildesheim, Illustration zur Ankündigung

Hildesheim in Niedersachsen begeht in diesem Jahr sein 1.200jähriges Stadtjubiläum; außerdem ist 29015 von der UNESCO zum "Jahr des Lichts" ausgerufen worden. Aus diesem Anlass wird dort vom 29. Oktober bis zum 1. November 2015 ein Lichtkunstfest unter dem Titel "Lichtungen" ausgerichtet. Kuratorin ist Prof. Bettina Catler-Pelz; die Projektleitung liegt bei Klaus Wilhelm von der Hildesheim Marketing GmbH. Die künstlerischen Beiträge verteilen sich über 24 Standorte in der Stadt. Dort sind die Installationen an den Festivaltagen jeweils von 18 bis 24 Uhr aktiv. www.lichtungen.eu

Messen & Märkte

FIAC Paris

GRAND PALAIS PARIS, Veranstaltungsort der FIAC, Fotoquelle: Wikipedia/Gérard Ducher

Vom 22. bis zum 25. Oktober 2014 findet im Grand Palais die FIAC Paris statt. Dort stellen 173 Galerien aus, darunter Larry Gagosian, der unlängst Bruce Nauman eine Solo-Show in Paris ausrichtete, Karsten Greve (Köln/Paris)oder auch Max Hetzler (Berlin) aus Deutschland, die Galerie Nächst St. Stephan aus Wien oder Amely Juda Fine Art aus London. Wie in den vergangenen Jahren, so werden auch diesmal wieder der Jardin de Plantes und der Jardin des Tuileries und andere Orte in den Ausstellungsparcours einbezogen: so ist der Place Vendôme für ein Projekt mit Monumentalskulpturen reserviert. Filme und Performances listet das Rahmenprogramm ebenfalls auf. Die Satellitenmesse Officielle wird vom 21. bis 25. Oktober 2015 in den Docks - Cité de la Mode et du Design à Paris abgehalten. www.fiac.com

Personalien

Hirst eröffnet eigene Galerie

DAMIEN HIRST, Fotoquelle: Wikipedia/Luke Stephenson – GNU-Free Documentation License

Damien Hirst hat in London ein eigenes Ausstellungshaus eröffnet, die Newport Street Galley. Dort zeigt er auf 3.500 qm seine eigene Sammlung bzw. was er für sammelwürdig hält. Die Presse berichtet, die Herrichtung des Gebäudes und die Realisierung des Projekts habe er sich 34 Mill. Euro kosten lassen. Die erste Ausstellung dort ist bis zum 3. April 2015 dem abstrakten Maler John Hoyland (1934-2011) gewidmet. www.newportstreetgallery.com

Messen & Märkte

Pariser Herbstmessen

CARREAU DU TEMPLE, Paris, Austragungsort der YIA Art Fair, Fotoquelle: Wikipedia/Mbzt –GNU Free Documentation License

Drei Pavillons auf den Champs Elysées sind vom 22. Bis 26. Oktober 2015 mit Kunst und Design bestückt. An der Art Elysées Paris nehmen 75 Galerien teil. Die 150 Gallery kommt aus New York, und die Galleria Portuondo unterhält zwei Filialen in Salamanca (Spanien) und in Paris, doch sonst haben die meisten Aussteller ihre Adressen nur in Frankreich. Ebenfalls vom 22. Bis 25. Oktober 2015 findet die YIA Art Fair Paris im Carreau du Temple statt, einer Ausstellungshalle im Marais-Viertel. 65 französische und ausländische Galerien erwarten hier wieder etwa 20.000 Besucher. Die Slick Art Fair ist ein Forum für 50 zumeist jüngere Galerien (21.-25. Okt. 2015). Die teilnehmenden Galerien dürfen in der Regel jedenfalls noch keine 15 Jahre existieren. Der Veranstaltungsort am Seine-Ufer (unter der Brücke Pont Alexandre III) ist von der FIAC aus fußläufig bequem zu erreichen. www.artelysees.fr., www.slickartfair.com., www.yia-artfair.com

Messen & Märkte

Kölner Liste

KÖLNER LISTE, Foto: Courtesy Kölner Liste -  the working smarter group GmbH

Die KÖLNER LISTE findet vom 15. bis 17. April 2016 parallel zur Art Cologne an einem neuen Ort statt, und zwar im Carlswerk in Köln-Mülheim. Die beiden Messen sind durch einen Shuttle Service verbunden. Auf der Kölner Liste werden Kunstwerke zu Preisen zwischen 500 und 7.500 Euro angeboten. Kurator ist Dr. Peter Funken. Ab sofort ist die kostenfreie Online-Bewerbung für Galerien, Projekträume und Einzelkünstler freigeschaltet. Dowload Bewerbungsformular unter kölner-liste.org/wordpress/anmeldung/?+exhibitors+from+13+countries&utm_term=0_dc73484b16-4be7d8d378-99810037

Messen & Märkte

Münchner Kunst- und Antiquitätenherbst

KARL HOFER, Zwei Mädchen, 1947, Angeboten von Schwarze Fine Art, Kelkheim (Ts), Pressefoto zur Kunstmesse München

Im Herbst wird München wieder zum Mekka für die Sammler älterer Kunst: Gleich drei Messen locken diese Klientel an. Die Kunst und Antiquitäten München wird im Nockherberg ausgerichtet, und die Munich Highlights in einem Zelt-Anbau an der Residenz. Die Kunstmesse München ist die älteste Kunstmesse Deutschlands mit dem Schwerpunkt auf Alter Kunst und Antiquitäten. Ihr Veranstaltungsort ist der historische Postpalast an der Hackerbrücke. Ihr Angebotsspektrum reicht allerdings bis ins Zeitgenössische. Damit folgt sie einem Trend zur Universalmesse, wie er auch auf der Tefaf Maastricht und der Biennale des Antiquaires in Paris zu beobachten ist: das Programm reicht von der Antike bis zum Design und Kunstgewerbe des ausgehenden 20. Jh. Die Gründe sind im knappen Angebot von Altmeisterlichem und verstärkter Nachfrage nach der zeitgenössischen Kunst und in ihrem Wertzuwachs zu suchen. Im Vergleich zur Kunst des 20./21. Jh., wo die noch lebenden Künstler Nachschub liefern, ist bei den alten Meistern Museumsreifes inzwischen so knapp geworden, so dass in diesem Bereich gute Umsätze vermehrt mit Zeichnungen gemacht werden. Weil die Moderne mit einem weltweiten Geschäftsvolumen von 5,7 Mrd. Dollar die Basis des internationalen Kunstmarkts bildet, finden sich Werke der Expressionisten oder Nachkriegs-Abstrakten logischerweise nun auch immer häufiger solchen auf Kunst- und Antiquitätenmessen wie in München. Die TEFAF Maastricht hat sogar für die Fotografie inzwischen eine eigene Abteilung eingerichtet. Große Nachfrage prognostizieren Insider auch für den diesjärhugen Münchener Kunstherbst, denn wenn die Finanzmärkte wegen niedriger Zinsen nur geringe Erträge abwerfen, nützt das dem Kunstmarkt mit seinem Angebot an Sachwertanlagen. Die Termine: 25.10.-1.11.2015 Kunstmesse München. Postpalast, 24.10.-1.11.2015 Kunst und Antiquitäten München (Nockherberg) 28.10.-1.11.2015 Munich Highlights, Residenz. www.kunstmesse-muenchen.com, www.kunst-antiquitaeten.de, www.munichhighlights.com.

Preview

Mark Dion in Herford

MARK DION, Hunting Blind – The Slob, 2008, Courtesy Georg Kargl Fine Arts, Wien, Foto: Adolf Bereuter

In einer umfassenden Einzelausstellung präsentiert das Marta Herford vom 24. Oktober 20915 bis zum 7. Februar 2016 das Werk des amerikanischen Künstlers Mark Dion. Bekannt wurde er mit seinen Sammlungsprojekten und mit seinen künstlerischen Forschungen zu naturwissenschaftlichen Themen. Dion beschäftigt sich mit dem „uralten Verhältnis des Menschen zu seiner Umwelt. Im Marta lässt er einen abwechslungsreichen Rundgang durch naturkundliche Labore, museale Lager und geheimnisvolle Jagdgebiete entstehen, die zur individuellen Erkundung einladen. Man trifft auf Jägerhochsitze, ein mobiles Diorama mit ausgestopftem Wisent oder eine Voliere mit lebenden Vögeln.“ www.marta-herford.de

Messen & Märkte

C.A.R. Essen

C.A.R. Essen

Nach der C.A.R. - contempory art ruhr als Medienkunstmesse im Mai steht nun im Herbst unter diesem Label „C.A.R.“ eine zweite Veranstaltung auf dem Programmzettel: sie findet vom 30. Oktober bis zum 1. November 2015 in Essen auf dem Gelände des Welterbe Zollverein statt und ist als „innovative Kunstmesse“ etikettiert, was immer das heißen mag. „C.A.R. versteht sich dabei seit ihrem Bestehen als Messe für Entdecker, die neue Positionen in kommunikativer Atmosphäre vorstellt: Mit einer offenen Ausstellungssituation ohne klassische Messe-Kojen rücken Kunst und Kommunikation in den Mittelpunkt, Kommunikationsbarrieren zwischen Teilnehmern und Besuchern werden vermieden.“ www.contemporaryartruhr.de

Messen & Märkte

Kuboshow Kunstmesse Herne

HARTMUT KIEWERT, „Oh my dog II”, Pressefoto zur Kuboshow Kunstmesse Herne (Ausschnitt)

Die Kuboshow Kunstmesse wird bereits seit 20 Jahren ausgerichtet und findet in diesem Jahr am 24. und 25. Oktober 2015 in Herne statt. 100 zumeist junge Künstler bieten ihre Arbeiten in den Flottmann-Hallen an. Das Programm focussiert sich auf gegenständlich orientierte Kunst. www.stadtmarketing-herne.de

Preise

Weibel gestaltet Kunstpreis-Skulptur

PETER WEIBEL, viennaArtaward 2015

Seit 2002 vergibt das Landesgremium Wien des Kunst-, Antiquitäten- und Briefmarkenhandels den viennaARTaward. Er wird für besondere Leistungen an Galereristen, Kritiker oder Museumsdirektoren verliehen. In diesem Jahr ist die Verleihungszeremonie für den 27. Oktober 2015 um 19 Uhr im Novomatic Forum, Friedrichstraße 7, 1010 Wien. angekündigt. Der viennaARTaward 2015 wird 2015 von Peter Weibel gestaltet.  Peter Weibel ist Künstler und Kurator, Medientheoretiker und Leiter des ZKM - Zentrum für Kunst und Medientechnologie in Karlsruhe. "Mit seinen neuesten Arbeiten, die er als „Platonische Körper“ bezeichnet, knüpft Peter Weibel an die Frage nach den Schnittstellen zwischen Analogem und Digitalem an. Mehrfach horizontal geteilte Körper werden neu geschichtet und überlagert. Das Ergebnis des digitalen Prozesses wird mithilfe eines 3D-Druckers erzeugt, was Weibels Faszination und ständige künstlerische Auseinandersetzung mit neuesten Technologien beweist. Seine Suche nach neuen Mitteln des Ausdrucks unter Anwendung aktueller Methoden ist immer auch als ein Kommentar hinsichtlich gesellschaftlicher Veränderungsprozesse zu verstehen". Auch 2015 wird der viennaARTaward als Edition aufgelegt und in einer Auflage von 12 Stück von der online Kunstzeitung artmagazine.cc in Kooperation mit Atelier Contemporary Graz produziert. Die Edition ist ab dem 28. Oktober 2015 zum Preis von 1.200,00 Euro zu erwerben. www.viennaartaward.at

Aktionen & Projekte

"Katze und Krieg" in Braunschweig

PERFORMANCE-DUO KATZE UND KRIEG, How to be truely a deep artist, 2015

"Kunst... hier und jetzt" lautet das Motto der Braunschweiger Ateliertage. Dazu führt das Performance-Duo "Katze und Krieg" performative Führungen per Bus zu den einzelnen Künstlerateliers durch. "Gemeinsam mit dem Publikum besuchen sie die Künstler Beatrix von Pilgrim, Sabrina Krökel, Tanja Fingerhut, Ute Ewe, Claudia Gropp und Neumann." Von diesen Künstlern könne man lernen, "wie man ein zutiefst wahrhaftiger Künstler wird". Aus ihren Erkenntnissen entwickelten die beiden Performerinnen ein Manifest "How to be a truly deep artist". Nun gelte es, dieses Manifest "auf der Busreise gemeinsam mit dem Publikum zu erproben." www.katzeundkrieg.de

Aktionen & Projekte

Expedition Ostexport

CHRISTIAN SCHNURER, Aktion auf dem Platz der Opfer des Nationalsozialismus in München, 2015

Rund zwei Drittel bis drei Viertel der volkswirtschaftlichen Produktion in Deutschland gehen in den Export. Das Land gilt als „Exportweltmeister“, und dies manchmal zum Verdruss der europäischen Nachbarn, die selber gerne mehr exportieren würden und dann eine Korrektur in der Wirtschaftspolitik fordern, die Bundesregierung solle mehr unternehmen, um die Binnennachfrage zu stärken. Die Öffnung der Grenzen Anfang der 1990er Jahre bedeutete für die westeuropäischen Länder auch eine Öffnung neuer Märkte im Osten. Die derzeitige Krise in der Ukraine und das diplomatische Gezänk darum in Moskau, Washington, Brüssel und Berlin hat nicht nur etwas mit geostrategischem Hegemonialdenken, sondern auch damit zu tun, sich Zugang zu den Märkten dort zu erhalten oder zu schaffen. Wie schwierig die Balance zwischen dem Wunsch nach innenpolitischer Stabilität und der grenzenlosen Reisefreiheit ist, erleben wir in diesen Tagen, in denen Ungarn seine Grenze wieder abgeriegelt hat, um den Zustrom von Flüchtlingen zu stoppen. Vor diesem zeitaktuellen politischen und ökonomischen Hintergrund machte sich der Künstler Christian Schnurer als „Exportweltmeister“ gen Osten auf. Seine „Expedition Ostexport“ führte ihn von Wien aus über Bratislava und Budapest nach Kiew. Schnurer: „Mein Ziel ist es, die neu errichteten Barrieren an den Grenzen Europas zu überqueren und mit dem Mittel der künstlerischen Aktion brennende Fragen zu Nationalismus und Imperialismus, Militär und Kapital, Freiheitsliebe und Heimatschutz zu stellen – ein Viertel Jahrhundert nach dem Fall der Mauer“. Das Projekt ist dokumentiert unter www.ostexport.eu.

Aktionen & Projekte

Autonomy Cube

TREVOR PAGLEN, JACOB APPELBAUM, „Autonomy Cube“, 2015, Foto: Trevor Paglen (Ausschnitt)

Vom 23. Oktober 2015 bis zum 3. Januar 2016 präsentiert das Edith-Ruß-Haus für Medienkunst in Oldenburg das Projekt „Autonomy Cube“ der Künstler Trevor Paglen und Jacob Appelbaum. Dabei handelt es sich um eine Skulptur, die gleichzeitig aber auch um „ein offenes Netzwerk, also einen Wi-Fi-Hotspot darstellt“, der im Zeitalter der Internetüberwachung einen anonymisierten Zugang ins Netz ermöglichen soll: vielen ist die Datensaammelwut der Nachrichtendienste nicht geheuer, andere wiederum wollen nicht, dass Marketing-Analysten mittels Tracking Cookies ihr Surfverhalten ausforschen. Trevor Paglen hat sich darauf spezialisiert, „in seinen Fotografien von schwer bewachten Überwachungs- und Militärzentren das Unsichtbare sichtbar“ zu machen und solchermaßen die Sensibilität des Betrachters für die nahezu allmächtige „Herrschaft der Algorhythmen“ zu schärfen. Appelbaum ist einer der Hauptakteure im Dokumentarfilm „Citizenfour“ über die von Edward Snowden aufgedeckte Spionage-Affäre. Der „Autonomy Cube“ funktioniert nach einem Verschlüsselungsprinzip, das einer Zwiebel mit vielen Schichten gleicht, indem Tausende von Freiwilligen in einem Netzwerk Server und Relais zur Verfügung stellen. Auf einer Ebene im Ausstellungshaus der Oldenburger Medienkunst-Initiative ist dieser Cube das einzige Kunstwerk: „Er soll nicht nur freien und anonymisierten Zugang zum Internet ermöglichen, sondern darüber hinaus einen einladenden öffentlichen Raum für alle Interessierten bieten. Deshalb bleibt der Eintritt während des gesamten Ausstellungszeitraumes kostenfrei. So hat jeder freien Zugang zu diesem Netzwerk und kann es zum nicht überwachten Surfen im Internet nutzen…“ www.edith-russ-haus.de

Aktionen & Projekte

Kunst und Industrie

HANNES EGGER, Flour Arena, 2015 (Foto: Ulrich Egger)

"XXL – Kunst und Industrie im Dialog / Arte e industria in dialogo" lautet der Titel einer Ausstellung in der Kunsthalle Eurocenter Lana (bis 18. Okt. 2015). Die sechs Installationen entstanden in Zusammenarbeit mit sechs Südtiroler Industriebetrieben. Die Betriebe haben dafür die Materialien, Arbeitskraft und Knowhow zur Verfügung gestellt. "Die Ausstellung XXL reflektiert die gegenseitigen Einflüsse und Synergien von Kunst und Industrie. Sie untersucht die aktuelle Frage um den Ursprung und die Originalität der in der künstlerischen Produktion genutzten Materialien. Das Konzept von XXL haben Arnold Mario Dall’O, Ulrich Egger und Hannes Egger, als Mitglieder des Kunsthalle Eurocenter–Teams, ausgearbeitet. " Gastkünstler sind Josef Adam Moser, Christoph Hinterhuber und Antonio Riello. Die Schafenspartner aus der Industrie sind Autotest , Barth, Finstral, Maico, Meraner Mühle und Stahlbau Pichler. www.kunsthalleeurocenter.com

Museen & Institutionen

Spirit of Austria

MARKUS SCHINWALD, Exponat aus der Ausstellung, 2015, Privatsammlung, Abb. Zur Presseankündigung, Copyright: VG Bild-Kunst, Bonn 2015

Zdenek Felix ist Kurator der Ausstellung „Spirit of Austria“ im Ausstellungsraum Kai 10 - Arthena Foundation im Düsseldorfer Rheinhafen (Kaistr. 10, bis 20. Feb. 2016). Sie stellt ausgewählte Werke von Franz Graf), der Gruppe Gelatin (Wolfgang Gantner, Ali Janka, Florian Reither und Tobias Urban) sowie von Markus Schinwald vor. „Wie unterschiedlich diese Positionen auch sind, es verbindet sie die Tendenz zu einer narrativen, gesellschaftsrelevanten, manchmal auch provozierenden Vorgehensweise, die in einer spezifisch österreichischen Tradition wurzelt. Diese Vorgehensweise bezieht ihre Impulse aus der Tradition der Wiener Moderne vor dem 1. Weltkrieg (Egon Schiele, Richard Gerstl) wie auch aus dem Vorfeld der Freud'schen Psychoanalyse... und verwandten geistigen Strömungen. Ihre Fortsetzung findet sie im Wiener Aktionismus der 60er- und 70er-Jahre und im Werk des bedeutenden österreichischen Bildhauers und Installationskünstlers Franz West...“ www.kaistrasse 10.de

Aktionen & Projekte

Familie Weiss

FAMILIE WEISS, Illustrationsfoto zur Ankündigung

Das Autorenkollektiv Hofmann und Lindholm inszeniert bis zum 30. November 2015 täglich rund um die Uhr in einem Stuttgarter Privathaushalt eine „Stadtraumintervention“ mit dem Titel „Familie Weiß“. Das Konzept: „Familie Weiß wohnt im ersten Stock eines Mehrparteienhauses. Da die Wohneinheiten hellhörig sind, meinen die Nachbarn bereits nach kurzer Zeit den Tagesablauf der neuen Mieter zu kennen. Was sie nicht wissen: dass die Existenz der Familie Weiß auf einem groß angelegten Täuschungsmanöver beruht. Die Fiktion wird zum Gespenst einer Gesellschaft, deren Ordnung sich auf der Annahme gründet, dass die Frage nach sozialer Kontrolle und dem Verhältnis von Einzelnem und Gesellschaft längst geklärt sei. Ein flexibles Einsatzkommando, bestehend aus eingeweihten Bürgerinnen und Bürgern, aus Zuschauern und Komplizen, simuliert abwechselnd im Schichtdienst das Leben der Familie Weiß über einen Zeitraum von zwei Monaten.“ www.hofmannundlindholm.de

Kulturpolitik

Guggenheim-Sammlung: Klage abgewiesen

PEGGY GUGGENHEIM in Marseille 1937, historisches Foto, Fotoquelle: Wikipedia/archives familiales-GNU Free Documentation License

Während im 1939 eröffneten Guggenheim-Museum in New York die Sammlung von Solomon R. Guggenheim und seiner Gattin Hilla von Rebay anfangs als ein Zentrum der abstrakten Kunst galt und später durch Zukäufe um andere Positionen der Klassischen Moderne erweitert wurde, ging deren Nichte Peggy Guggenheim (1898-1979) als Sammlerin eigene Wege: sie kaufte in den 1930er Jahren u.a. Werke von Salvador Dali, Wolfgang Paalen oder Marcel Duchamp und eröffnete in London eine Galerie mit Arbeiten von Jean Cocteau. Im Sommer 1941 ermöglichte sie dem Maler Max Ernst aus Frankreich die Ausreise in die USA; einige Monate später heirateten beide in New York; die Ehe wurde jedoch 1946 geschieden. Als sie die Einladung erhielt, ihre Sammlung auf der Biennale von Venedig vorzustellen, erwarb sie dort 1949 einen Palazzo, in dem noch heute das Museum Peggy Guggenheim Collection untergebracht ist. Etwa zehn Jahre vor ihrem Tod entschloss sie sich, die Sammlung und den Palazzo der Solomon R. Guggenheim Foundation zu vermachen, und dagegen versuchten ihre Nachfahren mehrfach juristisch vorzugehen. Streitpunkt ist die Form der Sammlungspräsentation in Venedig: während die Stiftung dafür keinerlei Vorgaben sieht, monieren die Nachfahren, Peggy Guggheims Sammklung werde zusehends aus dem Palazzo gedrängt und die Aktivitäten dort seien immer kommerzieller geworden. Doch eine entsprechende Klage wies kürzlich ein Berufungsgericht in Paris erneut ab – die Verantwortung für das Erbe nimmt weiterhin die Solomon R. Guggenheim Foundation wahr.  

Aktionen & Projekte

Deutsche Einheit

SIGLINDE KALLNBACH mit Baumgärtel-Banane, Eingang zur Kunsthalle „Werft 77“, Düsseldorf, 2015, Foto: Baumgärtel

Bereits Ende der 1980er und Anfang der 1990er Jahre führte die Künstlerin Siglinde Kallnbach Performances zum Thema „Neo-Faschismus und Ant-Faschismus“ und „Deutsche Einheit“ durch: eine Aktion mit verschimmelten Würstchen zum „Bürgerfest der Bundesrepublik Deutschland“ 1989 in Kassel brachte ihr Verwünschungen aus der rechtsradikalen Szene ein; ihr Performance „Das Lied der Deutschen“ im gleichen Jahr mit einem Wellensittich als Mitakteur hatte ein aufsehenerregendes Gerichtsverfahren zur Folge, weil der Vogel in Eipampe getaucht wurde. In zwei Instanzen erzielte Siglinde Kallnbach jedoch 1990 einen Freispruch, weil das Gericht ihr attestierte, die Performance sei „avantgardistische Kunst und nicht etwa eine Zurschaustellung des Wellensittichs... oder Verdummung des Publikums“, zumal Wellensittich Hansi den Auftritt unbeschadet und putzmunter überstanden hatte. Die Betroffene habe „sich auf ihre Art mit dem Thema“ der Nationalhymne auseinandergesetzt, bescheinigte ihr der Richter in der Urteilsbegründung: „... damit greift das Freiheitsrecht des Art. 5 Abs. 3 (GG) und schützt auch die Betroffene als Performancekünstlerin“. Eine hohe Zeitaktualität hätte auch heute – ein Vierteljahrhundert später - immer noch Kallnbachs sechsstündige Performance auf dem Claraplatz in Basel, als sie dort mit zugeklebtem Mund und bewegungslos in einem Eisenkäfig ausharrte. „Damit erinnerte sie als Deutsche im Ausland an die Reichspogromnacht in Hitlerdeutschland und an die überfallenen Asylanten im heutigen Deutschland“, hieß es dazu in einer Ankündigung. Der Galerist Dirk Balke, Organisator der Ausstellung „25 Jahre deutsche Einheit“ mit Thomas Baumgärtel und Harald Klemm in der Ausstellungshalle der Düsseldorfer Künstlerinitiative „Werft 77“, lud die Künstlerin ein, dort zur Finissage dieser Ausstellung am 18. Oktober 2015 eine ihrer „Stückwerk“-Performances zum Thema aufzuführen (ab 14 Uhr, Reisholzer Werftstraße 75-77, Düsseldorf-Reisholz). www.werftart.de

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