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Preise

Dresdner Kunst- und Wissenschaftspreis

DETLEF SCHWEIGER, spectroval, 6238 CDs, Technische Sammlungen Dresden Ernemann-Turm

Detlef Schweiger wurde als Träger des Dresdner Kunst- und Wissenschaftspreises ausgewählt. Der Wettbewerb bezog sich auf das UNESCO-Jahr des Lichts 2015. Die Beiträge setzten sich "interdiziplinär auf originelle und innovative Weise mit neuartigen Technologien oder wissenschaftlichen Themen, auf dem Gebiet der Photonik oder optischen Effekten und Systemen auseinander". Eine Sonderausstellung dazu läuft noch bis zum 17. Januar 2016 in den Technischen Sammlungen Dresden. www.dzwk.de/

Preise

Stipendiaten der Ponto-Stiftung im MMK

CHRISTOPH KNECHT, Kachelfries, 2013-15, Installationsansicht MMK 3 des MMK Museum für Moderne Kunst Frankfurt am Main, Foto: Axel Schneider, Copyright:Christoph Knecht

Benjamin Hirte und Christoph Knecht präsentieren bis zum 14. Februar 2016 ihre Arbeiten im MMK 3 des MMK Museum für Moderne Kunst Frankfurt am Main. Beide waren 2013/14 Stipendiaten der Jürgen Ponto-Stiftung, die mit Stipendien und Materialkostenzuschüssen junge Künstler am Beginn ihrer Karriere fördert. Der Titel „open handed“ bezieht sich auf den „offenen Umgang der Künstler miteinander in der Ausstellung“. www.mmk-frankfurt.de

Personalien

Karlsruhe: Ärger um AfD-Mitgliedschaft

MARC JONGEN, Fotoquelle: Wikipedia/Copyright Robin Krahl, Creative Commons Share Alike 4.0 International License

Marc Jongen, seit 2003 Dozent für Philosophie und Ästhetik an der Hochschule für Gestaltung Karlsruhe und bis zum Ende der Amtszeit von Rektor Peter Sloterdijk dessen Assistent, sorgte durch sein politisches Engagement für Irritationen. Beim Landesverband Baden-Württemberg der rechtspopulistischen AfD-Alternative für Deutschland wirkt er nämlich als stellvertretender Sprecher und Programmkoordinator. Bei der letzten Bundestagswahl erreichte Jongen als Direktkandidat der AfD in Karlsruhe immerhin 4 Prozent Stimmenanteil. Die „taz“ apostrophierte ihn als „Rechtsintellektuellen mit Dressmanqualitäten“. Helmut Kellershohn vom Duisburger Institut für Sprach- und Sozialforschung analysierte Marc Jongens AfD-Manifest und beurteilte seine Thesen als „reaktionär und utopistisch zugleich“. Autoren der Schriftenreihe „HfG Forschung“ forderten kürzlich Jongens Ablösung als Herausgeber dieser Reihe und äusserten in einem offenen Brief ihre Besorgnis über die AfD-Aktivitäten ihres Hochschulkollegen. In einer Stellungnahme an die „liebe Hochschulgemeinde“ bekannte sich das Rektorat ausdrücklich zur Initiative der Rektorenkonferenz „Weltoffene Hochschulen – gegen Fremdenfeindlichkeit“, sieht aber gleichzeitig „keinen Anlass“, Jongen wegen seiner AfD-Mitgliedschaft „zu rügen“, denn die Mitgliedschaft in einer „verfassungskonformen Partei“ sei dessen „Privatangelegenheit“, wie auch seine Interview-Äusserungen durch „die im Grundgesetz geschützte Meinungsfreiheit gedeckt“ seien.

Hochschulen

Köln:Glasmoog-Ausstellung

„Tektite Revisited“ lautet der Arbeitstitel der aktuellen Ausstellung von Meghan O'Hara und James Merle Thomas im „Glasmoog“-Raum der KHM-Kunsthochschule für Medien Köln (bis 23. Januar 2016). Meghan O'Hara lebt als Filmemacherin in Kalifornien. James Merle Thomas ist Historiker und Kurator in Washington und San Francisco. Ihr gemeinsames Projekt „Tektite Revisited“ steht unter dem Leitmotiv: „Bringing the final frontier back home: NASA, aquanauts, anechoic chambers, and the problems of modern living.“ www.canopycanopycanopy.com/contents/tektite_revisited

Hochschulen

Triennale Schweinfurt

GOTT UND DE WELT, Blick in die Ausstellung

Absolventen der Kunstakademie Nürnberg beteiligen sich an der Triennale Schweinfurt, die in der dortigen Kunsthalle und in der Johanniskirche noch bis zum 13. Mai 2016 unter dem Titel „Gott und die Welt“ läuft. „Inhaltlich wird die Frage aufgeworfen, ob in künstlerischen Arbeiten spirituelle oder religiöse Erfahrungen ablesbar, vermittelbar oder gar erlebbar sind“, heißt es dazu. www.kunsthalle-schweinfurt.de

Galerien & Auktionshäuser

Jubiläum

Galina Seidel feiert mit ihrer Kölner Galerie das 20jährige Bestehen. Zum Jubiläum hat sie 100 Künstler mit Arbeiten zum Thema „100 Jahre nach dem Schwarzen Quadrat“ eingeladen. Jedes Exponat hat in der Addition der Seitenlängen einen Umfang von 100 cm (bis 30. Jan. 2016). www.galerie-seidel.com.

Museen & Institutionen

Greifswald: Galerie der Romantik geplant

POMMERSCHES LANDESMUSEUM GREIFSWALD, Fotoquelle: Wikipedia/UW

Das Pommersche Landesmuseum Greifswald will seine Gemäldegalerie zu einer „Galerie der Romantik“ neu konzipieren. Damit soll auch Caspar David Friedrich (1774-1840) in seiner Geburtsstadt Greifswald stärker in den Mittelpunkt rücken. Neben dem Umbau der bestehenden Galerie ist ein ergänzender Neubau mit einem multimedialen Vermittlungsprogramm für die Besucher geplant. Der Haushaltsausschuss des Bundes bewilligte für 2016 bis zu eine Million Euro und in den Folgejahren bis zu weitere vier Millionen Euro. www.pommersches-landesmuseum.de

Hochschulen

Kopfkino

MELA FEIGENBAUM

Mela Feigenbaum nennt ihre Ausstellung in der Akademie-Galerie der Kunstakademie München „Kopfkino-come in, find out“ (9. -23. Dezember 2015). Ihre Filminstallationen rekurrieren auf Malerei und Skulptur; sie selbst bezeichnet ihr künstlerisches Konzept einen „neonbunten Spielplatz der schwarzen Romantik“. Zuletzt war ein Beitrag von ihr auf dem Digital/Analog-Festival im Herbst 2015 im Münchener „Gasteig“ zu sehen. www.adbk.de

Biennalen

Kaunas Biennale

KAUNAS BIENNALE, Eröffnung

Zentraler Veranstaltungsort der Kaunas Biennale ist das Gebäude der Hauptpost. Andere Programmteile des Festivals finden in Galerien und Industriearealen statt. Die von Nicolas Bourriaud kuratierte Werkschau endet am 31. Dezember 2016. Das Thema: „Threads. A Fantasmagoria about Distance“ – es geht um neue Formen der Kommunikation und um Netzwerkbildung. Dazu sind Beiträge von 80 internationalen Künstlern zu sehen. www.biennal.lt

Messen & Märkte

ARTe Sindelfingen

ARTe Sindelfingen

Zeitgenössische Kunst aus der Region um Stuttgart wird auf der Messe ARTe Singelfingen feilgeboten (14. bis 17. Januar 2016). Mit drei Künstlern ist auch der Wiener Verein Biennale Austria auf dieser Messe vertreten. Künstler und Galerien haben 3.000 qm zur Verfügung, um ihre Kojen zu bespielen. Als Rahmenprogramm wird eine Charity-Aktionen zugunsten von kunsttherapeutischen Projekten für Kinder durchgeführt. www.messe-sindelfingen.de.

Personalien

Einbruchdiebstahl bei Lüpertz

MARKUS LÜPERTZ, Fotoquelle: Wikipedia/Hans Weingartz

Markus Lüpertz wurde Opfer eines Einbruchdiebstahls in seinem Atelier in Teltow (Brandenburg). Die Täter brachen ein Fenster und Türen auf, entwendeten 30 Bilder und zwei oder drei Skulpturen. Die Zeichnungen, Aquarelle und Grafiken sind alle mit „M.L.“ signiert. Die Polizei bezifferte den Schaden auf mehrere hunderttausend Euro. Lüpertz forderte die Einbrecher zur Rückgabe der Bilder auf.

Personalien

Spies: Kein Schadenersatz

PROF. WERNER SPIES, Foto: S. Kallnbach

Werner Spies, Kunsthistoriker, gewann die Berufungsverhandlung vor dem Gericht in Versailles und muss nun doch keinen Schadenersatz an einen Sammler zahlen. In erster Instanz waren Spies und ein Galerist zur Zahlung von 652.000 Euro verurteilt worden, weil Spies ein von Wolfgang Beltracchi gefälschtes Max Ernst-Bild für echt erklärt hatte. Der Max Ernst-Experte Spies ist Autor und Herausgeber des Werkkatalogs über den Künstler. Das Berufungsgericht befand nun, der Autor eines Werkverzeichnisses habe nicht dieselbe Verantwortung wie ein Verkaufsexperte.

Personalien

Runder Geburtstag

DANI KARAVAN, Foto: Studio Karavan

Dani Karavan, israelischer Künstler, wurde 85 Jahre alt. Mit der Gratulation zum Geburtstag bedankte sich Kulturstaatsministerin Monika Grütters auch für das Denkmal im Berliner Stadtteil Tiergarten, dass der Künstler dort 2012 zum Gedenken an die 500.000 Sinti und Roma schuf, die in der Zeit des Nationalsozialismus ermordet wurden. 1994 hatte Karavan ebenfalls ein Denkmal an der Küste von Portbou im französisch-spanischen Grenzgebiet geschaffen zum Andenken an den Schriftsteller Walter Benjamin, der sich dort auf der Flucht vor den Nazis in einer aussichtslosen Situation das Leben nahm.

Aktionen & Projekte

Illuminale Amsterdam

ILLUMINADE, Pressefoto, Copyright: Janus van den Eijnden

Bis zum 3. Januar 2016 lädt das Amsterdamer Lichterfestival "Illuminade" zu einem Rundgang durch die Grachten-Metropole ein. Am Festival-Kiosk (Stopera am Waterlooplein) erhält man für 3,50 Euro einen Führer-Prospekt mit einer Routenbeschreibung. Alle Festivalorte im Außenraum sind gratis zu besichtigen. Zwanzig Künstler haben ihre Beiträge eigens für dieses Festival entworfen. Kontakt: info@amsterdamlightfestival.com

Personalien

Neuer Leiter in Krems

KUNSTHALLE KREMS, Fotoquelle: Wikipedia/Immanuel Giel

Florian Steininger übernimmt ab dem 1. Juli 2016 die künstlerische Leitung der Kunstmeile Krems. Auf die Ausschreibung der künstlerischen Leitung der Kunsthalle Krems, die als Teil der Kunstmeile Krems Betriebsges.m.b.H. ein Tochterunternehmen der NÖ Kulturwirtschaft GesmbH ist, hatten sich 45 Bewerber gemeldet. Der Vertrag ist auf fünf Jahre befristet. Ab der Wiedereröffnung der Kunsthalle Krems nach Umbau und Generalsanierung (voraussichtlich im Frühjahr 2017) ist Florian Steininger dann für die Programmstrategie und das künstlerische Programm verantwortlich. Er soll dabei die Kunsthalle „in konsequenter Abstimmung“ mit den anderen künstlerischen Leitern der Kunstmeile Krems (Neues Kunstmuseum Krems, Karikaturmuseum Krems, Forum Frohner und AIR-Artist in Residence Niederösterreich) weiterentwickeln.

Aktionen & Projekte

Platz des Europäischen Versprechens

JOCHEN GERZ, Platz des europäischen Versprechens, Bochum 2015 Foto: Patrick Skrypczak

Mehr als 14.000 Menschen hatten vor einem Jahrzehnt zur „Kulturhauptstadt Ruhr“ ihr „Versprechen für Europa“ abgegeben. Das Versprechen selbst behielt jeder Teilnehmer für sich, auf einem 3000 qm großen Platz im Zentrum Bochums werden nach dem Konzept des Künstlers Jochen Gerz nur ihre Namen in Basaltplatten eingraviert. 2009 wurde die erste Platte mit 600 Namen in der benachbarten Kapelle verlegt, Ende 2015 fand dann endlich die Einweihung des kompletten Werks statt. Eigentlich sollte dieser „Platz des Europäischen Versprechens“ in Bochum schon 2014 eingeweiht werden, doch wie so oft, so gab es auch hier heftige Querelen mit knauserigen und dickfelligen Kommunalpolitikern und mit wenig kunstsinnigen Bürgern, von denen in einer Umfrage 32 Prozent dieser Idee der Platzgestaltung vor allem aus Geldgründen ablehnten. Mehr als 200.000 Euro mochten denn auch die Stadtoberen als Eigenanteil für das Projekt von Jochen Gerz nicht bewilligen, und dafür musste der Künstler schließlich als Kompromiss die Schrift auf den Namensplatten etwas verkleinern – ein Kompromiss nach „zwei zähen Verhandlungsrunden“, wie die „Ruhr Nachrichten“ reportierten. Das Land NRW förderte das Gerz-Projekt mit immerhin mit 1 Mill. Euro. Europa hat sich in dem Jahrzehnt seit den ersten Versprechen an den Künstler drastisch verändert; die Balkan-Staaten errichten wieder Grenzzäune, und nach den Anschlägen im Paris finden im Zuge der Terrorismus-Fahndung auch woanders wieder Passkontrollen statt. Dennoch: „Die Frage, die der Platz Besuchern und Passanten heute stellt, ist die gleiche wie gestern. Was ist dein Beitrag zur Zukunft? Die Zukunft gehört denen, die sie sich heute vorstellen. Der neue Platz ist ein Denkmal für etwas, das es noch nicht gibt.“

Aktionen & Projekte

Bombay: Liberty Taken Festival

LIBERTY TAKEN FESTIVAKL, Illustrationsfoto, Fotocredit: Shalaka Pai

Im Dezember 2015/Januar 20916 findet an verschiedenen Plätzen der Stadt Bombay das "Liberty Taken"-Festival statt. Wie schon der Name sagt, geht es dabei um die "Idee der Freiheit". Die küsntlerischen Beiträge reflektieren u.a. "Strategien der Gleichheit" und Konzepte zu einer "alternativen Ökonomie". Künstlerliste: Aurelien Mole, The exhibition Kamarados, Soghra Khurasani, Shunya collective, Poonam Jain, Sumesh Sharma, Zasha Colah, Luca Cerizza, Gernot Wieland, Marianne Zamecznik, Aurélien Froment, Amol Pati, DJ Spooky, Caecilia Tripp, Prajna Desai, Servane Varnese und Manon Gingold. www.clarkhouseinitiative.org

Museen & Institutionen

Mons: zwei Millionen Besucher

LE GRAND HORNU, Industriedenkmal in Mons, UNESCO-Weltkulturerbe, Fotoquelle: Wikipedia/Jean-Pol Grandmont

Mons war in diesem Jahr Kulturhauptstadt Europas und meldet zum Ausklang seines Festival-Programms zwei Millionen Besucher in seinen Museen und bei anderen Veranstaltungen: fünf neue Museen hat die 100.000 Einwohnerstadt im ehemaligen wallonischen Kohlerevier 2015 eröffnet. Dort steht die Industrieanlage "Le Grand Hornu" aus der Zeit um 1830 als UNESCO-Welterbe heute unter Denkmalschutz. Der Kulturhauptstadt-Titel wird in der Regel auch nicht an klassische Kulturmetropolen wie Rom oder Paris vergeben, sondern an Städte, die nach dem Ende des Montanzeitalters einen Strukturwandel durchleben (wie auch das Ruhrgebiet), der dann von solchen neuen kulturellen Projekten und anderen Baumaßnahmen begleitet wird. So sollte Mons zum Kulturhauptstadtjahr auch einen neuen Bahnhof nach Entwürfen des Architekten Calatrava bekommen, doch der wurde nicht rechtzeitig fertig (das mag die Berliner Flughafenfans, jene der Hamburger Elbphilharmonie und die Kölner Opernanhänger trösten: Pleiten, Pech und Pannen bei großen öffentlichen Bauvorhaben sind also kein Alleinstellungsmerksmal für Deutschland).

Museen & Institutionen

Zeichnungen in Gent

MICHAEL BORREMANS The House of Opportunity (The Chance of a Lifetime) 2003 © Michaël Borremans Collectie S.M.A.K.

Die Ausstellung „Drawing. The Bottom Line“ läuft noch bis zum 31. Januarr 2016 im Stedelijk Museum voor Actuele Kunst Gent. Es ist die größte Ausstellung über das Medium der Zeichnung, die in Belgien bis dato zu sehen ist. Kurator ist Martin Germann, der das Konzept zusammen mit dem Museumsdirektor Philipp van Cauteren erarbeitet hat. Der Bogen reicht von Bild-Text-Arbeiten der Künsterin Monica Bonvicini über comicähnliche Zeichnungen von Raymond Pettibon bis zu Skizzen von Michaël Borremans. Künstlerliste: Anne-Mie Van Kerckhoven, Elly Strik, Bart Stolle, Thomas Schütte, Raymond Pettibon, Julie Mehretu, Paul McCarthy, Johan De Wilde, Edith Dekyndt, Thierry De Cordier, Andrea Bowers, Ante Timmermans, Thomas Bogaert, Matt Mullican, Francis Alys, Mark Manders, Erik Van Lieshout, Michaël Borremans. www.smak.be

Preise

Runge-Preis

GABRIELE SPRIGATH, Foto: privat, Courtesy Stiftung Preußische Seehandlung

Gabriele Sprigath ist neue Trägerin des Friedlieb Ferdinand Runge-Preises für unkonventionelle Kunstvermittlung (10.000). Die Auszeichnung wird von der Berliner Stiftung Preußische Seehandlung vergeben. Die Preisträgerin ist an der Ludwig-Maximilians-Universität in München beschäftigt.

Preise

Fotostipendium

MAREIKE STOLL, Foto: DGPh

Mareike Stoll bekam ein Stipendium der DGPh-Deutsche Gesellschaft für Photographie zugesprochen (7.500 Euro). Das Stipendium dient der Förderung von historischer Aufarbeitung der Produktion und Rezeption von Fotobüchern. Mit dem Stipendium unterstützt die DGPh Stolls Arbeit zum Thema „Bilder-Bücher, Lese-Bücher. Deutschsprachige Photobücher der 1920er und 1930er Jahre als Fibeln der Photographie“. www. www.dgph.de

Preise

Klangkunst-Wettbewerb

GÄRTEN DER WELT, Berlin, Foto: Copyright Grün Berlin

Georg Klein, Klang- und Medienkünstler, gewann den ersten Preis beim Wettbewerb für ein Klangkunstwerk in den Gärten der Welt in Berlin-Marzahn zur Internationalen Gartenausstellung Berlin 2017. der Titel seines zweiteiligen Entwurfs lautet: „Grün hören“. Über den Künstler heißt es: „In seinen Installationen und Interventionen – insbesondere im öffentlichen Raum – verdichtet er visuelle und akustische, situative und politische Aspekte zu einem  Spannungsraum, in den die Besucher mitunter interaktiv oder partizipativ involviert werden. Mit seinen ortsspezifi­schen Installationen, aber auch in seinen konzertanten Arbeiten und hörspiel­artigen Soundwalks fordert er in irritierender Weise die Wahrnehmung seines Publikums heraus, auf der Grenze zwischen Kunst und Wirklichkeit.“ zur Internationalen Gartenausstellung Berlin 2017. der Titel seines zweiteiligen Entwurfs lautet: „Grün hören“. Über den Künstler heißt es: „In seinen Installationen und Interventionen – insbesondere im öffentlichen Raum – verdichtet er visuelle und akustische, situative und politische Aspekte zu einem Spannungsraum, in den die Besucher mitunter interaktiv oder partizipativ involviert werden. Mit seinen ortsspezifi­schen Installationen, aber auch in seinen konzertanten Arbeiten und hörspiel­artigen Soundwalks fordert er in irritierender Weise die Wahrnehmung seines Publikums heraus, auf der Grenze zwischen Kunst und Wirklichkeit.“

Preise

Pokorny-Stiftung

PROF. WERNER POKORNY mit JULIEN VIALA, Foto: Kristina Pauli

Julien Viala, Absolvent des Studiengangs Freie Kunst an der Kunstakademie Stuttgart, wurde für seine künstlerische Arbeit mit dem Preis der Werner-Pokorny-Stiftung ausgezeichnet (4.000 Euro). Der Preis wurde in diesem Jahr erstmalig ausgelobt. Prof. Werner Pokorny, ehemaliger Dozent an der Stuttgarter Kunstakademie, will damit ehemalige Studenten mit einer ersten Dokumentation ihrer Arbeit finanziell unterstützen. www.abk-stuttgart.de

Ausschreibungen

Venedig: Finnischer Pavillon

Aus Anlass der 100jährigen Unabhängigkeit Finnlands sind interessierte Künstler zu einer kritischen Reflexion und einem Blick in die Zukunft aufgerufen. Bis zum 10. Januar 2016 können Vorschläge zu diesem Thema eingereicht werden, wie 2017 der Finnische Pavillon auf dem Gelände der Biennale von Venedig bespielt werden soll. Die Jury wird dann 3-5 Kandidaten einladen, ihre Vorschläge weiter zu entwickeln. Kontakt: raija.koli@frame-finland.fi

Ausschreibungen

Rijksakademie-Stipendium

Die Rijksakademie in Amsterdam vergibt jährlich rund 50 Künstlerresidenzen für ein Jahr. Die meisten Bewerber haben einen Diplom- oder Masterabschluss und sind zwischen 25 und 35 Jahren alt. Das Stipendium umfasst ein Atelier, ein eine Zuwendung von 12.200 Euro sowie einen Materialzuschuss von 1.500 Euro. Der jährliche Eigenanteil beträgt 2.750 Euro und muss vor Beginn des Aufenthalts beglichen werden. Wohnraum wird nicht gestellt, die Rijksakademie hiklft jedoch bei der Vermittlung. Bewerbungsschluss ist der 1. Februar 2016. Kontakt: Rijksakademie van beeldende kunsten, Sarphatistraat 470, NL-1018 GW Amsterdam. Nederland, Tel.: +31 20 - 527 0 373, E-Mail: residency@rijksakademie.nl

Ausschreibungen

Gastspielförderung in Österreich

Seit der Gründung des Tanzquartier Wien im Jahr 2001 erhielten der Tanz und die Performance in Österreich entscheidende Impulse zur Entwicklung einer international vernetzten Szene. Erstmals wurden nun regelmäßige Aufführungen, Publikumsbindung, Probenräume, Trainings und Workshops angeboten und seit 2009 vermehrt auch eine internationale Vernetzung vorangetrieben. Einen entscheidenden Beitrag dazu leistet das Gastspielförderprogramm INTPA. Auch 2016 wird wieder eine Einzelgastspielförderung vorgenommen, außerdem sind zwei geförderte Schwerpunktveranstaltungen ausgeschrieben. Deadline ist der 15. Februar 2016. Infos und Antragsformular unter www.tqw.at

Ausschreibungen

Amsterdam-Atelierstipendium

De Ateliers wurde 1963 im Zentrum von Amsterdam als unabhängiges Künstlerinstitut gegründet. Von den 23 Ateliers stehen 10 für zweijährige Stipendienaufenthalte zur Verfügung. Bevorzugt werden Bewerber unter 30 Jahren. Bewerbungsgebühr: 50 Euro. Einzureichen ist bis zum 1. Februar 2016 eine CD/DVD mit einer Werkdokumentation sowie eine Kopie des Reisepasses. Kontaktdaten: De Ateliers / applications, Stadhouderskade 86, NL-1073 AT, Amsterdam, Nederland, Tel.: +31 20 – 6739359 office@de-ateliers.nl. Infos: www.de-ateliers.nl

Ausschreibungen

Stipendium Bremische Kirche

Mit einem Projektvorschlag über das Verhältnis von Kunst und Religion kann man sich bis zum 15. Jan. 2016 um ein Stipendium der Bremischen Evangelischen Kirche bewerben. Das Stipendium dauert 10 Monate. Regionale Eingrenzung: Künstler aus Bremen und Umland. Preissumme: 10.000 Euro plus 2.000 Euro für Dokumentation. Infos und Kontakt: www.kulturkirche-bremen.de

Ausschreibungen

Halle: Camp 2

Die Studienrichtung Zeitbasierte Künste im Fachbereich Kunst der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle veranstaltet vom 23. bis 26. Juni 2016 unter dem Titel Camp/2 zum zweiten Mal ein Festival für Künstlerischen Film und Performance. Camp/2 ist Festival und Workshop zugleich und versteht sich als Plattform für Austausch und Zusammenarbeit. Studierende aus Kunst, Film und Performance können sich mit ihren Arbeiten um die Teilnahme am Festival bewerben. Erwartet werden Beiträge, die sich durch eine individuelle Bildsprache auszeichnen, die klassische Erzählformen reflektieren, diese spielerisch verfremden, umcodieren oder zugunsten experimenteller Formen unterlaufen oder aber ihr gewähltes Medium und dessen Grenzen erkunden, diese erweitern oder überspringen. Einsendungen für Camp/2 sind bis 16. Januar 2016 erbeten an: Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle, Fachgebiet Zeitbasierte Künste, STICHWORT: Camp/2, Seebener Straße 2, 06114 Halle (Saale), camp@burg-halle.de, Infos und Anmeldeformular unter: www. camp.burg-halle.de.

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