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Museen & Institutionen

Frankfurt: Willem de Rooij im MMK2

Willem de Rooij, The Impassioned No, 2015, Installationsansicht, Courtesy of the artist, Foto: André Mori

Ab dem 14. Oktober 2916 zeigt Willem de Rooij, Professor an der Frankfurter Städelschule, im MMK 2 (Taunusturm) des Museums Moderner Kunst Frankfurt drei Werkgruppen, die er zu einer Installation zusammen gefasst hat. Dabei handelt es sich um „die Weavings, eine Reihe großformatiger, gewebter Bilder aus den Jahren 2011 bis 2014, das aus 18 collagierten Tafeln bestehende Opus Magnum Index von 2003 sowie eine Auswahl aus seiner einzigartigen Sammlung der unter dem Label „Fong Leng“ produzierten, stilbildenden Sportkleidung aus den 1990er-Jahren. Kombiniert werden diese Gruppen mit den Werken des Künstlers, die sich in der Sammlung des MMK befinden. Ihre minimalistische und höchst präzise Anordnung in den Räumen des MMK 2 thematisiert das Verhältnis von Architektur und Kunst und eröffnet einen neuen Einblick in die konzeptionelle Dichte des Werks dieses bedeutenden niederländischen Künstlers“. www.mmk-frankfurt.de

Museen & Institutionen

Nic Tenwiggenhorn im Museum Kunstpalast

Der Fotograf Nic Tenwiggenhorn (geb. 1937) gehört zur Generation von Fotografen, die sich seit den 1960er Jahren einen Namen gemacht hat. Sein Werk umfasst frühe Reportagen aus Düsseldorf und dem Rheinland, England, Frankreich, Russland und Japan, entstanden zwischen 1958 und 1970, sowie Produktfotografie für die Industrie. Seit Anfang der 1970er Jahre begleitete Tenwiggenhorn auch die Kunstszene und machte Hunderte von Aufnahmen in Ateliers und auf Vernissagen. Im Auftrag von Künstlern erstellte er ebenso Wrkfotografien. Das Museum Kunstpalast erwarb mit Unterstützung der Kunststiftung NRW den Vorlass von Nic Tenwiggenhorn für das AFORK (Archiv künstlerischer Fotografie der rheinischen Kunstszene). Mit einer Auswahl von 150 Schwarz-Weiss-Fotografien wird das fotografische Werk Tenwiggenhorn in dieser Ausstellung im Düsseldorfer Museum Kunstpalast zum ersten Mal in größerem Umfang vorgestellt (bis 15. Jan. 2017). www.smpk.de

Museen & Institutionen

Impressionismus und Sport

Max Liebermann, Tennisspieler am Meer, 1. Fassung, 1901, Öl auf Leinwand, 69,5 x 100,3 cm Museum Kunst der Westküste, Alkersum/Föhr, Foto: Lukas Spörl

Vom 22. Oktober 2016 bis zum 26. Februar 2017 zeigt die Kunsthalle Bremen die Ausstellung „Max Liebermann – Vom Freizeitvergnügen zum modernen Sport“. „Die Ausstellung untersucht erstmals Max Liebermanns Blick auf Bewegung und Sport und erzählt zugleich die Geschichte vom Reiten, Tennis und Polo in der Kunst. Werke von Edgar Degas, Édouard Manet und Henri de Toulouse-Lautrec veranschaulichen Liebermanns Inspiration durch die französische Malerei und Graphik. Seine Darstellungen der Tennis- und Polospieler sind in Frankreich und Deutschland ohnegleichen.“ www.kunsthalle-bremen.de

Preview

Aachen würdigt van der Rohe

Ludwig Mies van der Rohe, Porträt auf Briefmarke, Entwurf: Görs, Ausgabe 1986 durch Deutsche Bundespost Berlin, Quelle: Wikipedia (Ausschnitt)

Ludwig Mies van der Rohe wurde 1886 in Aachen geboren – also vor 130 Jahren. Aus diesem Anlass zeigt das Ludwig Forum für internationale Kunst Aachen vom 28. Oktober 2016 bis zum 12. Februar 2017 die Ausstellung „Mies van der Rohe Die Collagen aus dem MoMA“. In Aachen hatte der Künstler nach dem Besuch der Domschule im väterlichen Steinmetzbetrieb das Handwerk gelernt und im Stukkateurbetrieb von Max Fischer mit dem Abzeichnen von Ornamenten sich auch Grundlagen in der Zeichenkunst erarbeitet. So gilt der spätere Architekt als einer der letzten klassischen Baumeister, die nicht über ein Hochschulstudium, sondern über eine handwerkliche Ausbildung zu ihrem Beruf kamen. www.ludwigforum.de

Biennalen

Colombo Art Biennale

„Conceiving Space“ heißt das Thema der diesjährigen Colombo Art Biennale (26. Nov. bis 22. Dez. 2916). Dasbei wird der Begriff „Raum“ (Space) in einer sehr komplexen und auch parabelhaften Weise eingesetzt. Es geht bei den Beiträgen um die Diskrepanz zwischen privatem und öffentlichem Raum, auch um „Raum als Protest“, um rituelle, spirituelle, rhythmische und symbolische Aspekte, um Raumbegriffe in der Architektur, Konzeptkunst und Performance. Eingeladen sind etwa 40 Künstler aus Sri Lanka, Indien, Pakistan, Nepal, Bangladesh, Martinique, Australien, China, Deutschland und den Niederlanden. Leitender Kurator ist Alnoor Mitha. www.colomboartbiennale.com

Hochschulen

TU Berlin: Gastprofessur

Michael Harenberg

Michael Harenberg nimmt im Wintersemester 2016/17 die Edgar Varèse Gastprofessur an der TU in Berlin wahr. Harenberg ist Komponist, Musik- und Medienwissenschaftler. Er leitet an der Hochschule der Künste in Bern, wo er Komposition und Medientheorie unterrichtet, den Studiengang „Musik und Medienkunst“.

Museen & Institutionen

Beirut: neues Museum

Hala Wardé

Hala Wardé und HW architecture bekamen den Auftrag, das Beirut Museum of Art zu gestalten. Das neue Museum umfasst ein Open air-Amphitheater, öffentlich zugänglichen Raum und ein Turmgebäude für Ausstellungen und mit Räumen für Künstlerresidenzen.

Preise

Gute Aussichten

Josefine Raab, Foto: Ingo Taubhorn, www.guteaussichten.org

Mit der Ausstellung „gute aussichten 2016/2017“ präsentiert das NRW-Forum Düsseldorf vom 19. November 2016 bis 15. Januar 2017 die besten Fotografie-Absolventen des Landes. Miia Autio (Fachhochschule Bielefeld), Chris Becher (Kunsthochschule für Medien Köln), Carmen Catuti (Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig), Andreas Hopfgarten (Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg), Holger Jenss (Kunsthochschule Kassel), Quoc-Van Ninh (Hochschule für Künste Bremen) und Julia Steinigeweg (Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg) sind die Preisträger von gute aussichten 2016/2017.Begründer des Wettbewerbs sind die Kuratorin und Kunstwissenschaftlerin Josefine Raab und Stefan Becht, Autor und Journalist. www.nrw-forum.de/

Preise

Österreichischer Staatspreis für Fotografie

Kulturminister Thomas Drozda und Margherita Spiluttini, Foto: Regina Aigner, Copyright BKA

Margherita Spiluttini wurde der Österreichische Staatspreis für Fotografie (25.000 Euro) zugesprochen. Die Jury verwies auf ihren „ganz eigenen und innovativen Ansatz“ in ihrer Arbeit. Sie habe sich mit Architekturfotografie „einen hervorragenden Namen gemacht“ und darüber hinaus „ein weites Spektrum an fotografischen Ansätzen“ abgedeckt.

Preise

Rhenania-Kunstpreis

Chikashi Miyama und Erwin Stache

Chikashi Miyama und Erwin Stache sind Träger des Kölner Rhenania-Kunstpreises. Sie stellen vom 21. bis zum 29. Oktober 2016 zusammen im Kunsthaus Rhenania am Rheinauhafen aus. Die Ausstellung zeigt interaktive Kunstobjekte. „Beide Künstler erzeugen mit ihren Objekten Klänge und Geräusche, die sich teilweise sogar ähneln. Der Weg, den die beiden beschreiten, ist jedoch sehr unterschiedlich. Chikashi Miyama setzt auf HiTec, Erwin Stache eher auf LoTec....Chikashi Miyama zeigt sechs seiner Instrumente, darunter zwei neue. Allen gemeinsam ist eine Soundprogrammierung auf einem Computer, das „human Interface“ ist ein selbstgebauter Controller“.

Aktionen & Projekte

documenta: 100.000 verbotene Bücher

Marta Minujín, El Partenón de libros (Der Parthenon der Bücher, 1983), Installation, Avenida 9 de Julio, Buenos Aires, Foto: Marta Minujín Archive

Die argentinische Künstlerin Marta Minujín plant für die Kasseler documenta 14 (ab 10. juni 2017) eine maßstabsgetreue Replik des Parthenon in Athen, die mit 100.000 Büchern verkleidet sein soll. Einige dieser Titel waren jahrelang verboten, werden nun aber wieder legal verbreitet, andere wiederum werden in manchen Ländern verlegt, stehen woanders jedoch auf dem Index. Welche Titel in Frage kommen, entscheidet ein Team von Studierenden unter Leitung der Kasseler Germanistin Prof. Dr. Nikola Roßbach und des Gastprofessors Dr. Florian Gassner: sie erstellen eine Liste mit mehreren zehntausend Werken, die in verschiedenen Ländern oder Regionen und zu verschiedenen Zeiten verboten waren. Dazu zählt beispielsweise die im Dritten Reich verbotene Literatur, außerdem der Index Librorum Prohibitorum der katholischen Kirche aus dem Jahr 1948 (über 5.400 Titel) oder eine Liste der zwischen 1750 und 1848 in Österreich verbotenen Bücher (rund 33.000 Titel) . Das Peojekt „soll ein Zeichen gegen das Verbot von Texten und die Verfolgung ihrer Verfasser setzen. Zum Ende der Ausstellung sollen die Bücher verteilt werden....“ Die Liste ist ab dem 20. Oktober 2016 online einsehbar. Buchspenden sind bis Mitte Dezember 2016 möglich unter www.documenta14.de/the_parthenon_of_books/donate/de

Museen & Institutionen

Giacometti und Nauman in der Schirn Kunsthalle

Bruce Naumann, Lighted Center Piece, 1967-68, Solomon R. Guggenheim Museum, New York, Panza Collection, Gift, 1992, Foto: David Heald©SRGE, NY © VG Bild-Kunst, Bonn 2016

Bis zum 22. Januar 2017 stellt die Frankfurter Schirn Kunsthalle "in einer großen Ausstellung Werke von Alberto Giacometti und Bruce Nauman gegenüber. Es begegnen sich zwei Künstler aus zwei Generationen mit einer denkbar unterschiedlichen Herkunft: Giacometti (1901–1966) zählt mit seinem Œuvre zu den bedeutendsten europäischen Bildhauern der klassischen Moderne. Nauman (*1941) steht mit seinem vielgestaltigen Werk für die radikalen Umwälzungen der Gegenwartskunst seit 1960 und für einen konzeptuell entgrenzten Begriff der Skulptur. Beide Künstler werden mit insgesamt etwa 70 Arbeiten erstmals in einer Ausstellung zusammengeführt. Skulpturen und Gemälde des Schweizer Bildhauers treten mit Skulpturen, Videos, Zeichnungen, Fotografien und raumgreifenden Installationen des US-amerikanischen Multimediakünstlers in einen spannungsvollen Dialog. Dabei ist Giacometti mit Plastiken aus nahezu allen wichtigen Werkphasen vertreten, Nauman vorrangig mit seinem Frühwerk der 1960er- und beginnenden 1970er-Jahre, das zeitlich unmittelbar an Giacomettis anschließt. Obwohl sich die Künstler weder begegneten noch aufeinander Bezug genommen haben, sind die Berührungspunkte zwischen ihnen mannigfaltig..."www.schirn.de

Museen & Institutionen

Frankfurt: Autorenlesung

Im Rahmen der diesjährigen Frankfurter Buchmesse und zum Abschluss des Gastlandauftrittes von Flandern und den Niederlanden lesen sechs Autoren am Sonntag, 23. Oktober 2016, ab 15 Uhr in den Galerieräumen des Städel Mueums Frankfurt. "Die Schriftstellerinnen und Schriftsteller haben sich von Gemälden aus den unterschiedlichen Sammlungsbereichen des Städel Museums inspirieren lassen und eigens für den Anlass neue Texte verfasst". Titel der Veranstaltung: "Kunst ist was wir teilen". Die Autoren sind Mano Bouzamour, Charlotte Van den Broeck, Bregje Hofstede, Herr Seele, Gustaaf Peek und Aline Sax. www.staedelmuseum.de

Preise

Van Bommel van Dam Prijs

Magdalena Kita

Magdalena Kita gewann den niederländischen Van Bommel van Dam Prijs (5.000 Euro). Da ihr Werk „durch Humor und vielfältige erotische und sexuelle Anspielungen gekennzeichnet“ sei, lobte die Jury ihre Arbeit wohl nicht zuletzt auch deswegen als „ein äußerst risikoreiches persönliches Werk, das sowohl im künstlerischen wie auch sozialen Kontext dezidiert Stellung bezieht, unentrinnbar in seiner Direktheit...“ Der Förderpreis wird an junge Künstler aus den Niederlanden oder Nordrhein-Westfalen verliehen, die in den Disziplinen Malerei, Zeichnung, Fotografie oder Grafik arbeiten.

Hochschulen

Austausch Dresden-Wrocław

Museum für zeitgenössische Kunst Wrocław

Der Kulturservice Görlitz initiierte ein Kooperationsprojekt zusammen mit der ASP Wrocław (Breslau) und der HfBK Dresden. Es lenkte „die Aufmerksamkeit auf die Bahnstrecke zwischen Dresden und Wrocław, auf die beiden Kulturstädte und ihre Kunsthochschulen... Das Projekt ermöglicht einen umfassenden Einblick in die jeweiligen Themen und Ausdrucksformen innerhalb der jungen Kunstszenen in den beiden Städten...“ Im Frühjahr 2016 reisten 40 Studenten und Absolventen aus Wrocław nach Dresden und stellten dort im Oktogon der Hochschule aus. Jetzt erfolgte im Herbst 2016 der Gegenbesuch von 20 Absolventen der Dresdener Fakultät „Bildende Kunst“ in der polnischen Stadt, die in diesem Jahr Europäische Kulturhauptstadt Europas ist. „Angeregt durch den ehemaligen Hochbunker, in dem sich das Museum befindet, die Lage innerhalb der Stadt, sowie durch die gemeinsame Geschichte, geht es in der Ausstellung um Räume: Außen- wie Innenräume, Außenräume und Innenwelten, außerterrestrische Räume und Stadträume, bewegliche Räume, Körperräume. Es geht um die Inbesitznahme von Raum, seine Zerstörung oder Verformung, um formale Auseinandersetzung mit architektonischen oder städtebaulichen Strukturen sowie um die Auseinandersetzung mit dem historischen Ort.

Hochschulen

Bienenstock-Design

Julian Schwarze, Beebee2

Julian Schwarze, Absolvent der HfG Offenbach und wissenschaftlicher Mitarbeiter im Fachbereich Design, belegte mit seinem Projekt „Bee2Bee – Bestäubung von Monokulturen durch ein neues Bild des Imkerns“ den dritten Platz im Wettbewerb um den James Dyson Award. „Bee2Bee ist ein mobiles, leichtes und schnell aufbaubares Kultursystem für Bienen. Es dient den Völkern als Bienenstock in einer sich verändernden und unattraktiv werdenden Landschaft. Mittels digitaler Vernetzung werden die Bienenvölker überwacht, so dass rasch auf Krankheiten der Insekten reagiert werden kann.“

Ausschreibungen

Projektstipendium Gravenhorst

Am 3. Februar 2017 endet die Bewerbungsfrist für das Stipendium „Kunstkommunikation“ im DA, Kunsthaus Kloster Gravenhorst. Voraussetzung: abgeschlossene Hochschulausbildung. Die Aufenthaltsdauer wird mit der Kunsthausleitung individuell abgestimmt. Gefördert werden Kunstprojekte mit einem kommunikativen, partizipatorischen und/oder interaktiven Charakter. Die Projektidee ist auf max. 2 DIN A 4-Seiten zu beschreiben. Wer einjuriert wird, muss an einer ersten oblogatorischen dreitägigen Ideenwerkstatt im Juli 2017 teilnehmen. In dieser Ideenwerkstatt vertiefen 15 eingeladene Bewerber ihre Projektskizze für die nächste Auswahlrunde. Der anschließend ausgearbeitete Projektvorschlag ist dann zur Endauswahl bis zum 25. August 2017 einzureichen. Für die Realisierung ab Februar 2018 werden max. vier Projekte ausgewählt und mit jeweils 6.000 bis 8.000 Euro bezuschusst. Kontakt: DA, Kunsthaus Kloster Gravenhorst Klosterstr. 10, 48477 Hörstel, Tel.: 05459-9146-0, Fax: 05459-9146-30, www.da-kunsthaus.de</p>

Ausschreibungen

Künstlergut Prösitz

Das Künstlergut Prösitz (zwischen Dresden und Leipzig gelegen) schreibt monatliche Teilnahmen an einem Symposium im Zeitraum Mai bis Oktober 2017 aus. Zweck des Symposiums ist ein „gemeinsames Leben und Arbeiten von professionellen Künstlerinnen mit ihren (Klein-) Kindern auf dem Künstlergut. Formlose Bewerbungen (keine CDs, keine digitalen Medien) bis zum 30. November 2016 an: Künstlergut Prösitz e.V., Prösitz 1, 04668 Grimma.

Ausschreibungen

Berlin: Kunst am Bau

Als Bauherrin hat die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) einen offenen Wettbewerb „Kunst am Bau“ für das Europäische Patentamt und das Deutsche Patent- und Markenamt in Berlin ausgelobt. „Ziel des Wettbewerbs ist es, Entwürfe für die „Kantine“ im Bereich des Europäischen Patentamtes und für die „Lobby“ des Deutschen Patent- und Markenamtes zu erhalten. Die Entwürfe sollen der Geschichte und dem Aufgabenfeld der Patentämter sowie der Architektur und dem Ort gegenüber angemessen sein. Auch sollen sie zur Identitätsfindung mit dem Standort beitragen..“ Deadline: 15. Dezember 2016. Detaillierte Auslobungsunterlagen unter www.bbr.bund.de/BBR/DE/WettbewerbeAusschreibungen/Kunstwettbewerbe/Ablage_LaufWettbewerbe/Ablage_2016/WB_KaB_EPA.html;jsessionid=1CD0FC18FC3783654EEC042D0D48DCFC.live21302?nn=542570

Ausschreibungen

Max Ernst-Stipendium

Künstler bis 35 Jahre, die sich noch in der Ausbildung befinden, können sich bis zum 5. Dezember 2016 um das Max Ernst Stipendium der Stadt Brühl bewerben. Preisgeld: 10.000 Euro. Einzureichen sind fünf Originalarbeiten mit max. 1,50 x 1,20 m (Skulpturen und Objekte nur nach vorheriger Absprache). Persönliche Anlieferung (kein Versand!) in Brühl/Rheinland. Infos, Kontaktdaten und Bewerbungsbogen unter www.bruehl.de/tourimus/kunst

Ausschreibungen

Neuköllner Kunstpreis

Bis zum 6. November 2016 sind Bewerbungen um den Neuköllner Kunstpreis möglich (3 Preise mit einer Gesamtsumme von 5.000 Euro). Geografische Einschränkung: Kunstschaffende aus Berlin-Neukölln mit eigenem Atelier dort seit mindestens sechs Monaten. "Bewertet werden bei der Preisvergabe die Eigenständigkeit und Originalität eines zur Bewerbung eingereichten künstlerischen Werkes. Die Entscheidung der Jury fußt auf der Bewertung des (in Form einer Bilddatei) eingereichten Kunstwerks unter Einbeziehung des Gesamtœuvres. Die zehn für den Kunstpreis Neukölln nominierten Künstler*innen präsentieren ihr Werk im Rahmen einer Gruppenausstellung in der kommunalen Galerie im Saalbau und erhalten hierfür jeweils ein Ausstellungshonorar in Höhe von 350 €..." Kontakt Kulturnetzwerk Neukölln e.V. Dr. Martin Steffens / Thorsten Schlenger Karl-Marx-Straße 131, 12043 Berlin 030 / 68 24 78 21

Personalien

Obrist führt Ranking-Liste an

Hans Ulrich Obrist, Foto: Heinz-Norbert Jocks

Hans Ulrich Obrist führt in diesem Jahr die „Power 100“-Liste der ArtReview über die einflussreichsten Persönlichkeiten im Kunstbetrieb an. Obrist ist künstlerischer Leiter der Londoner Serpentine Galleries. Die Ranking-Liste wird jedes Jahr in Abstimmung mit Gremium von Autoren, Künstlern, Kuratoren und Kritikern erstellt. In diesem Jahr stehen die deutsche Künstlerin Hito Steyerl auf Platz 7 und der Fotograf Wolfgang Tillmans auf Platz 9. Ai Weiwei nimmt Platz 10 ein.

Preview

Edgar Arceneaux: Filmpremiere im 21er Haus

Edgar Arceneaux, A Time To Break Silence, 2013,© Edgar Arceneaux LIVE N' ACTION

Am 26. Oktober 2016 "präsentiert der amerikanische Künstler Edgar Arceneaux die Europa-Premiere seines Films Until, Until, Until… im Blickle Kino im Wiener 21er Haus. Anschließend wird die Performance A Time To Break Silence mit Live-Soundtrack des Detroiter DJs Ray 7 von Underground Resistance und dem Wiener Musiker Rupert Huber von TOSCA in der Ausstellung AI WEIWEI translocation – transformation neu inszeniert. Beide Werke behandeln Themen wie Black culture und ihre Medienrepräsentation, Rassendiskriminierung, Zensur sowie die komplexen Verknüpfungen zwischen Aktualität, Historizität und Serendipität..." www.21erhaus.at

Aktionen & Projekte

Berlin: ID-Festival

ID-Festival 2015, Foto: Copyright Danny Kurz

Das dreitägige ID Festival Berlin findet vom 21.–23. Oktober 2016 im RADIALSYSTEM V statt. Das genreübergreifende Festival unter der künstlerischen Leitung von Ohad Ben-Ari ist zentraler Treffpunkt für die in Deutschland lebenden israelischen Künstlerinnen und Künstler. Es widmet sich in diesem Jahr mit Thetaer, Performances, Konzerten und mit einer Ausstellung dem Thema Migration. Künstlerliste: Udi Aloni, Bettina Allamoda, Rawan Al Kurdi, Abed Azzam, Nitsan Bernstein, Guy Braunstein, Anina Brisolla, Nir de Volff, Nezaket Ekici, Eldar Farber, Francesca Fini, Dani Gal, Athil Hamdan, Alona Harpaz, Gilad Hochman, Sharon Horodi, Omer Klein, Olaf Kühnemann, Dr. Elad Lapidot, Oren Lazovsky, Shahar Marcus, Angus Massey, Gal Naor, Sharon Paz, Alona Rodeh, Steve Sabella, Oded Schechter, Wendy Shaw, Mati Shemoelof, Hannah Tzuberi, Micki Weinberg, Amir Yatziv u.v.m. Infos: www.idfestival.de

Kulturpolitik

Zentrum für Politische Schönheit verklagt Bundesregierung

Philipp Ruch, Zentrum für Politische Schönheit. (c) Patryk Witt | Zentrum für Politische Schönheit

Die Initiative Zentrum für Politische Schönheit hat die Bundesregierung verklagt: die Künstleraktivisten halten die Einmischung des Bundesinnenministeriums in die Aktion „Flüchtlinge fressen“ im Juni 2016 für „rechtswidrig“. Unter Berufung auf den Paragrafen 63 des Aufenthaltsgesetzes hatte das Ministerium den Künstlern untersagt, 23 syrische Flugzeuge per Flugzeug nach Deutschland zu bringen und auf die Fluggesellschaft „mit Erfolg“ entsprechend „eingewirkt“. „Es ist rechtlich nicht geklärt, ob die Bestimmungen des § 63 AufenthG überhaupt mit dem Grundgesetz zu vereinbaren sind“, argumentieren die Kläger. www.flugbereitschaft.de

Museen & Institutionen

Karlsruhe: Kunst in Europa 1945-1968

Daniel Spoerri, La table bleue - Restaurant de la Galerie J, 1963, Assemblage auf mit Stoff bezogener Holztafel (Tableau-piège), ahlers collection, Foto: Thomas Ganzenmüller, Hannover, © VG Bild-Kunst, Bonn 2016

Gemeinsam mit dem Palais des Beaux-Arts (BOZAR) in Brüssel, dem Staatlichen Museum für Bildende Künste A. S. Puschkin und dem Nationalen Zentrum für Museen und Ausstellungen ROSIZO in Moskau organisiert das ZKM Karlsruhe das Ausstellungsprojekt »Kunst in Europa 1945–1968«. Kuratoren sind Eckhart Gillen und Peter Weibel, unter Mitarbeit von Daria Mille und Daniel Bulatov. Die Ausstellung „thematisiert die verbindenden kulturellen Kräfte auf dem Eurasischen Kontinent und nimmt damit einen zentralen Kulturraum in den Blick, der im 20. Jahrhundert durch Kriege und Krisen mehrfach erschüttert und zerrissen wurde. Die Ausstellung beleuchtet anhand von Kunstwerken und einer dokumentarischen Zeitleiste den zivilisatorischen Bruch im Zweiten Weltkrieg und den darauf reagierenden Ansatz der Neo-Avantgarden der Nachkriegszeit.“ Zu sehen sind ca. 500 Leihgaben von über 200 Künstlern; sie bieten ein „Panorama der gesamteuropäischen Kunstentwicklung auf beiden Seiten des historischen Eisernen Vorhangs. Je nach ihrer Geschichte und geografischen Lage setzen die drei Museen verschiedene Schwerpunkte. Die Ausstellung ist nach Brüssel und Karlsruhe auch in Moskau zu sehen“. www.zkm.de

In eigener Sache

KUNSTFORUM ist in neuer Gestaltung erschienen!

Mit Band 242 "Postdigital 1 - Allgegenwart und Unsichtbarkeit eines Phänomens" herausgegeben von Franz Thalmair, ist KUNSTFORUM in neuer Gestaltung erschienen! Verantwortlich für das neue Gesicht ist, der für seine Projekte im Editorial Design mehrfach ausgezeichnete, Designer, Künstler und Art Direktor Mike Meiré mit seinem Team von Meiré und Meiré. KUNSTFORUM erscheint seit 1973. Bereits in den Jahren zuvor wurde der grafische Auftritt einige Male überarbeitet. Mit diesem Redesign, seinem revolutionär veränderten Cover und seiner evolutionären Veränderung im Innenteil, erscheint KUNSTFORUM nun erneut in neuem Gewand. Überzeugen Sie sich selbst und lesen Sie das neue KUNSTFORUM mit fast 50% Ersparnis gegenüber dem Einzelverkauf Probe: Mehr Informationen

Aktionen & Projekte

Rotor-Konzerte im Frankfurter Städel

Stockhausen-Performance Dirk Rothbrust by Joerg Modrow Resonanzraum St. Pauli

Am 28. Oktober 2016 trifft die Konzertreihe ROTOR bei ihrer fünften Ausgabe auf ausgewählte Positionen aus dem Sammlungsbereich Gegenwartskunst des Frankfurter Städel Museums. Die Besucher erwartet ein Abend mit Neuer Musik, Klangkunst und einem Vermittlungsprogramm zur Gegenwartskunst. Bei Rotor #5 führen Benjamin Kobler (Klavier), Dirk Rothbrust (Percussion) und Florian Zwissler (Elektronik) Karlheinz Stockhausens Werk Kontakte auf, in welchem der Pionier der elektronischen Musik die beiden Klangwelten der akustischen Instrumente und der elektronisch erzeugten Töne zusammenführt. Wolfgang Voigt, Mitbegründer des Kölner Labels Kompakt und einer der prägendsten Protagonisten der deutschen Techno-, House- und Elektronik-Szene, präsentiert anschließend sein Stück Rückverzauberung live. Zu den Musik-Live-Performances gibt es jeweils kurze Einführungen durch Prof. Orm Finnendahl, Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main, Prof. Heiner Blum, Hochschule für Gestaltung Offenbach, und Dr. Martin Engler, Sammlungsleiter Gegenwartskunst.

Biennalen

Biennale Cuenca

Dan Cameroan, künstlerischer Kurator, und Christián G. Gallegos, pädagogischer Kurator

Dan Cameron ist Kurator der achten Biennale von Cuenca (Equador), die vom 21. Oktober bis zum 31. Dezember 2016 unter dem Motto „Die Mutation der Kunst in eine materialistische Gesellschaft“ steht. Christián G. Gallegos ist pädagogischer Kurator. Es geht bei dieser Biennale thematisch um eine generationenübergreifende gesellschaftliche Bedeutung von „langlebigen“ Kunstwerken und Denkmälern, egal, ob das Pyramiden, massive Bankgebäude oder Bilder an den Wänden einer Kirche sind. Fasziniert uns das Feste und Beständige vielleicht gerade deswegen, weil das Weiche und Flüssige leichter manipulierbar ist? Die meisten der etwa 90 eingeladenen Künstler kommen aus Nord- und Südamerika; aus Europa sind Danica Dakic (Bosnien-Herzegowina) Bruna Esposito (Italien) Ignasi Abali (Spanien), Kader Attia (Frankreich/Deutschland), Asli Cavusoglu und Cevdet Erek (Türkei) dabei. www.bienaldecuenca.org

Biennalen

Singapore Biennale

Das Singapore Art Museum organisiert seit 2006 die Singapore Biennale (28.10. 2016 – 26.2. 2017), die mithin in diesem Jahr ihr zehnjähriges Bestehen feiern kann. Das Museum hat die Kunst Südostasiens als Sammlungsschwerpunkt, und die Ausrichtung der Biennale lässt sich als Ergänzung und Erweiterung dieses Konzepts darstellen: die Biennale findet immer im Wechsel mit der Singapore Art Show statt, die ausschließlich einheimischen Künstlern vorbehalten ist. Die Singapore Biennale selbst bezieht aber auch internationale Künstler ein; so waren bei der allerersten Werkschau 2006 in Singapore auch Jenny Holzer und Carsten Nicolai vertreten und bei der zweiten Veranstaltung 2008 Ilya Kabakov. Neben dem Museum sind auch das Rathaus, diverse Tempel und andere Orte Schauplätze der Biennale, die beim letzten Mal 560.000 Besucher anlockte. www.singaporebiennale.org

Messen & Märkte

TEFAF New York Fall

Bei der TEFAF New York Fall (21. bis 26. Oktober 2016) breiten 93 Kunsthändler ihr Angebot an Kunst, Design, Möbeln und Juwelen am historischen Gebäude „Park Avenue Armory” aus. Neben der Frühjahrsmesse TEFAF New York Spring (Mai 2917) ist dies der zweite Auftritt der Maastrichter Messemacher in den USA im Jahr. Nachdem die Art Basel und die Londoner Frieze Art Fair auf dem US-Markt Filialmessen erfolgreich etablieren konnten, zieht die TEFAF nun nach. Für die jetzige Herbstmesse arrangiert das Amsterdamer Rijksmuseum eine Sonderausstellung in der Park Avenue Armory. In diesem Gebäude residiert sonst eine Non-profit-Kulturinitiative, die „unkonventionelle Porjekte” im Bereich der visuellen und performative Künste fördert. www.tefaf.com.

Messen & Märkte

AKAA – neue Messe für afrikanische Kunst

Victoria Mann

AKAA (Also Known As Africa) ist eine neue Messe für zeitgenössische Kunst und Design aus Afrika. Ihre erste Ausgabe wird vom 11.-13. November 2016 in Paris im Carreau du Temple ausgerichtet. Die Vernissage am 10. Nov., 2016 ist wie woanders auch üblich nur mit Einladung zugänglich. Das Teilnehmerfeld umfasst 25 Galerien, ergänzt um Filme, Gesprächsrunden und Performances. Gründerin und Direktorin dieser Messe ist Victoria Mann. Kulturelle Direktorin ist Salimata Diop. Sie definieren die afrikanische Kunst nicht in geografischer Eingrenzung, sondern als ein schöpferisches Potential, dass Künstler und Designer mit afrikanischen Wurzeln „auf allen Kontinenten“ in ihrer Arbeit umsetzen. Kunst aus Afrika ist seit der documenta 2002 bekanntlich längst kein reines Spezialgebiet mehr in der Sammler-Szene, und längst vorbei sind auch die Zeiten, in denen Kunst aus diesem Kontinent vornehmlich nur in Völkerkundemuseen gezeigt wurde – im Zeitalter einer Global Art gehört sie selbstverständlich auch in die Kunstmuseen und Galerien. www.akaafair.com

Hochschulen

Stuttgarter Merz-Akademie: neuer Rektor

Martin Fitz, Foto: Merz-Akademie

Martin Fritz, selbstständiger Kurator, Berater und Publizist aus Wien, übernahm zum Wintersemester 2016/17 das Rektorat der Stuttgarter Merz Akademie, Hochschule für Gestaltung, Kunst und Medien, Stuttgart wird. Er trat die Nachfolge von Markus Merz an, der die Hochschule 34 Jahre leitete.

Preise

Mössinger: Bundesverdienstkreuz

Ingrid Mössinger, Foto: Courtesy Kunstsammlungen Chemnitz

Ingrid Mössinger, Generaldirektorin der Kunstsammlungen Chemnitz, wurde mit der Verleihung des Bundesverdienstkreuzes geehrt. Das Bundespräsidialamt lobte, durch ihr Engagement seien die Kunstsammlungen wieder „die kulturelle Visitenkarte der Stadt“.

Preview

Stromlinienform

BMW Henne-Motorrad (Ausschnitt)

Mit rund 100 Fahrzeugen und Modellen aus Deutschland, Großbritannien, Frankreich, der Schweiz, Tschechien macht das Zeppelin Museum in Friedrichshafen erlebbar," wie ab den 1920er Jahren das Ideal der Stromlinienform nicht nur den Bau von Autos, Lokomotiven und Alltagsgegenständen veränderte, sondern als Symbol für Schnelligkeit und Modernität Menschen wie Machthaber in aller Welt elektrisierte. Die Ausstellung zeigt die technische Vielfalt, sie umreist die kulturelle Dimension, verdeutlicht aber ebenso die historischen Brüche und Kontinuitäten des Zeit-Phänomens wie auch seine gesellschaftliche Bedeutung." Laufzeit: 4. Nov. 2016 bis 17. April 2017.www.zeppelin-museum.de

Preview

Cornelius Völker in Münster

Cornelius Völker, Hals, Öl auf Leinwand, 70x40 cm, 2016 (Ausschnitt)

"Seit fast 25 Jahren erkundet Cornelius Völker die Malerei in allen erdenklichen Spielarten. Seine Werke zeigen mit größter visueller Intensität, wie Malerei aus einer dialektischen Spannung zwischen Abstraktion und mimetischer Erkennbarkeit entsteht. Dabei spielt die Farbe eine entscheidende Rolle. Man sieht Farben von leuchtend-ekstatisch bis hin zu dunkel und unheilvoll. Sie sind aufgetragen in jeglicher Konsistenz – von rau, glatt, transparent, dickflüssig bis zu porös. Seine Werke geben neue Anstöße für das Studium der Farbdynamik im abgebildeten Gegenstand." Die Kunsthalle Münster zeigt vom 4. November 2016 – 19. Februar 2017 eine Einzelausstellung mit Cornelius Völker. Die Ausstellung „About Painting“ legt den Schwerpunkt auf aktuelle Produktionen aus den Jahren 2011 bis 2016. Zahlreiche neue Gemälde werden in der Kunsthalle Münster erstmals gezeigt. www.cornelius-voelker.de

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