Nachrichtenforum: Biennalen , 2014

Biennale Venedig: Österreichischer Pavillon

Österreichs Kulturminister Josef Ostermeier (SPÖ) berief Yilmaz Dziewior zum Kuratoren des österreichischen Pavillons auf der Biennale von Venedig 2015. Dziewior leitet derzeit noch das Kunsthaus Bregenz und wechselt in den kommenden Monaten auf den Chefsessel am Museum Ludwig Köln. Zuvor war er Direktor des Hamburger Kunstvereins und gleichzeitig dort auch Professor für Kunsttheorie an der HfBK Hamburg. Im vergangenen Jahr betreute er zusammen mit Angelika Nollert die Kleinplastik-Triennale in Fellbach. Ostermeier erklärte zur Berufung des Kunsthistorikers, „speziell seine gesellschafts- und identitätspolitischen Fragestellungen haben seine Projekte auf hochinteressante Art und Weise geprägt“. Der neue Biennale-Kommissar richtet sein Augenmerk bei der Einladung  vor allem auf solche Künstler, die nicht nur ein dezidiertes Interesse an Architektur, deren Verfremdung und Interpretation haben, sondern darüber hinaus auch speziell auf die vorgegebene Situation reagieren“. In Bregenz versucht Dziewior, auch kunstfernes Publikum für einen Musemsbesuch zu gewinnen.

Wasser Biennale YAHOOS GARDEN

Das in Graz ansässige KIÖR-Institut für Kunst im öffentlichen Raum Steiermark richtete soeben im Raum Fürstenfeld die „4. Wasser Biennale YAHOOS GARDEN“ aus. Die beteiligten Künstler nutzten „das Medium Wasser für temporäre künstlerische Interventionen im öffentlichen Raum“, wobei es diesmal die „Metapher Boot“ das Schwerpunktthema war. „Yahoos“ sind märchenhafte Mischwesen in Jonathan Swifts Roman „Gullivers Reisen“ – auch der Name der Internetsuchmaschine „Yahoo“ leitet sich davon ab. Zum Konzept der Veranstaltungsreihe heißt es etwas kryptisch: „Heute stimulieren die Projekte der Wasser Biennale die Frage, mit welchen Strategien wir nun eine Kultur des Wassers authentisch in die ursprüngliche Kultur lebendig zu integrieren vermögen − zumal die…

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