Titel: 52. Biennale Venedig , 2007

Australien
Kurator: John Kaldor/Juliana Engberg

Daniel von Sturmer – “The Object of Things”

In seiner reduziert-konzentrierten Multimedia-Installation untersucht Daniel von Sturmer die Interaktion zwischen Bilderraum und realem Raum, zwischen Erwartung und Wahrnehmung. Dazu legte er eine kantig verwinkelte Holzrampe durch den australischen Pavillon. Immer wieder gefaltet und geknickt, breitet sich die schmale Sperrholzplattform zu einer kontinuierlich fließenden Ebene, die sich unter ständiger Änderung von Höhe und Richtung in, über, um und durch den Raum windet. Bestückt ist sie mit kleinen abstrakten Skulpturen in unterschiedlichen Materialien sowie Videoprojektionsflächen im Miniaturformat. Darauf zu sehen sind Variationen künstlerischer Interpretationen von Raum. Unter Verwendung von Acrylfarbe, Farbtransparenzen, Ton und Holz spielen die Videos mit aus der Malerei entlehnten Kriterien wie Farbe und Form, Skala und Rahmen, Oberfläche und Tiefe und beziehen sich sowohl auf die Skulptur als auch auf die Malerei. Sie stellen eine andere Art Raum dar, der die Interpretation des realen Raums erweitert.

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von Susanne Boecker

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