Ausstellungen: Leipzig , 2013

Katharina Schlüter

Katerina Šedá

»at sixes and sevens (von links nach schräg)«

Stiftung Galerie für Zeitgen. Kunst Leipzig, 21.9.2013 – 12.1.2014

Im Neubau der Galerie für zeitgenössische Kunst in Leipzig läuft der Besucher noch bis Anfang Januar durch ein beeindruckendes, installatives Bild der tschechischen Ortschaft Zastávka. Durch die gesamte, sehr offene und veränderbare Gebäudestruktur mäandert ein labyrinthisches Konstrukt aus lebensgroßen Zeichnungen von Wäldern, Plätzen und Häusern. Der Besucher kann Wände verschieben und so die Wegeführung immer wieder ändern. Alle Zeichnungen zeigen Teile von Zastávka, die in den Grundriss des Neubaus übertragen wurden. Denn die Gebäudestruktur diente der tschechische Künstlerin Kateřina Šedá als Rahmen für diese Arbeit. Sie hat die Ausstellung mit dem Titel „at sixes and sevens (von links nach schräg)“ mit sechs Schülern aus Zastávka entwickelt, die auch die Zeichnungen in Zusammenarbeit mit Šedá und dem Grafiker Radim Peško gestaltet und selbst umgesetzt haben. Der Titel „at sixes and sevens“, der einen Zustand des Ungewissen und der Konfusion beschreibt, spiegelt den veränderlichen Charakter der Installation.

Seit zwei Jahren arbeitet Šedá mit den Jugendlichen an dem Projekt zu Zastávka und agiert mit ihnen auch als Gruppe mit dem Namen BATEŽO KA MIKILU (ein Zusammenschnitt aus den Buchstaben der Namen der Beteiligten). Ausgangspunkt für diese Zusammenarbeit war eine E-Mail-Anfrage der Gruppe an Šedá. Die Künstlerin war überrascht und beeindruckt als sie bemerkte, dass der Schreiber (der Junge der Gruppe) erst 14 Jahre alt war. Die Jugendlichen wollten in der Stadt, in der sie zur Schule gehen, Veränderungen bewirken. Denn Zastávka ist eine Stadt ohne Zentrum und…

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von Katharina Schlüter

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