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Titel: Video-Special · S. 122 - 123
Titel: Video-Special , 1989

Kunst oder was sonst? -Video heute

Symptome für Boom und Krise
von Dieter Daniels und Friedemann Malsch

Wir fühlen wie Maschinen, wir fühlen uns aus Stahl erbaut, auch wir Maschinen, auch wir mechanisiert! … Durch die Maschine und in der Maschine vollzieht sich heute das menschliche Abenteuer! (Enrico Prampolini, Ivo Pannaggi, Vinicio Paladin!)

Video ist eine prosperierende Industrie mit lausenden von Arbeitsplätzen. Von Video-Kunst leben in der BRD vielleicht 5 (fünf) Künstler (oder 6?). (Dieter Daniels im Gespräch)

Die Situation hat sich ein bißchen geöffnet und der entsetzliche Purismus einiger Videokünstler bestimmt nicht mehr ausschließlich ein allzu exklusives Bild. (Gislind Nabakowski)

Eine Videoinstallation kann ich in wenigen Minuten wahrnehmen, ähnlich wie eine Skulptur oder ein Environment. Wenn mich die Sache interessiert, kann ich länger verweilen, aber ich verliere auch nicht den Kern, wenn ich nach kurzer Zeit weitergehe. (Wulf Herzogenrath)

Wenn wir jetzt Neues und Neuestes vom schmalen Video- auf das breite MAZ-Band nehmen, vom Monitor im Ausstellungsraum auf die Fernsehschirme in NRW verlegen, dann wünschen wir uns, daß es nicht nur die Insider erfreut, sondern auch jene trifft, denen die gewohnten Bilder langweilig geworden sind. (Wibke von Bonin)

Die Bedeutung einer Video-Arbeit wird nicht dadurch erhöht, daß man sie willkürlich mit der Etikette ‚Kunst‘ versieht… Das Recht, sich als Video-Künstler zu fühlen, kann Ihnen allerdings niemand absprechen – und wenn Ihnen dieses Gefühl Spaß macht, dann lassen Sie es ruhig zu. (Adrian Bänninger)

Was die Video-Kunst in den letzten 20 Jahren zur ästhetischen Grundlagenforschung beigetragen hat, kann man vergessen. Bis auf weiteres: zur Hölle mit der Video-Kunst! (Alfred…

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