Nachrichtenforum: Museen & Institutionen · von Jürgen Raap · S. 8
Nachrichtenforum: Museen & Institutionen , 1995

Maastricht: Bonnefantenmuseum

Auf 16.000 Quadratmeter Gesamtfläche wird sich das Maastrichter Bonnefantenmuseum ab dem 11. März 1995 in einem neuen Gebäude präsentieren. Den Neubau und den Umbau der industriehistorischen Wiebengahalle am Maasufer hat der italienische Architekt Aldo Rossi vorgenommen. Mit seiner archäologischen Abteilung und seinen Sammlungen mit alter und moderner Kunst versteht sich das Institut als „mittelgroßes Regionalmuseum“, das auf 100.000 Besucher pro Jahr angelegt ist. Die Eröffnungsausstellung bietet unter dem Titel „Fabbrica“ einen Überblick über die Sammlungsschwerpunkte; außerdem wird als erster Künstler im „Projektraum“ Jan Dibbets eine Installation zeigen. Adresse: Avenue Ceramique 250, Maastricht, Tel. (0)43 290190, Fax (0)43 290199.

Dresdner Frauenkirche

Noch ist Dresdens früheres Wahrzeichen eine Ruine, doch virtuelle Bilder zeigen jetzt schon, wie die Frauenkirche nach der baulichen Rekonstruktion wieder in alter barocker Pracht erscheinen wird. Traditionelle Recherchen über die Geschichte der Kirche und der Stadt sowie moderne Computertechnologie bilden die Basis eines multi-medialen Informationssystems, das die Firma IBM dem Förderverein für den Wiederaufbau übergab: 500 bebilderte Computerseiten, Filmdokumente, Text- und Musikbeispiele, ein „virtual reality“-Simulationsmodell und aktuelle Stadtinformationen mit City-Plan sind in diesem System zusammengefaßt. Der Vertrieb einer CD-Rom-Version auf deutsch und englisch soll Hilfestellung zur Finanzierung des Wiederaufbaues leisten.

Duisburg: Begehbare Skulptur

Drei weiße hölzerne Kuben von je 4 m Seitenlänge bilden eine begehbare Skulptur. Nur einer der Raumkörper hat einen quadratischen Grundriß, die beiden anderen sind parallel verschoben. Für den 1987 eingeweihten Neubau des Duisburger Wilhelm-Lehmbruck-Museums fanden sich Erwin Heerich und sein früherer Schüler Katsuhito Nishikawa zu einem Gemeinschaftsprojekt zusammen; der Titel „Trikona“ bedeutet „Dreieck“ in Sanskrit. Bis 1993 waren…

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