Ausstellungen: Alkersum / Föhr , 2015

Jens Rönnau

Nan Hoover / Denis Rouvre

»Zeit Natur Licht / Low Tide. Japan nach dem Tsunami«

Museum Kunst der Westküste, Alkersum, 19.7.2015 – 10.1.2016

Sich auf eine Reise zur Kunst zu begeben, ist immer besonders spannend, wenn diese Kunst in den Kontext der umgebenden Landschaft gesetzt ist. Das gilt in besonderem Maße für das Museum Kunst der Westküste im kleinen Örtchen Alkersum auf der Nordseeinsel Föhr. Jeder Museumsbesuch bedeutet eine längere Reise in den nördlichen Zipfel Deutschlands, am Schluss mit der Fähre über das Meer. Jetzt hat das Haus zwei internationale Positionen inszeniert, die stark von der Stimmung vor Ort profitieren: Die eine arbeitet mit Videos, Filmstills, Grafiken und Plastiken von Nan Hoover, die andere mit den Fotoarbeiten des Denis Rouvre über die Zeit nach dem großen Tsunami in Japan.

Nan Hoover zählt zu den internationalen Pionierinnen der Kunst mit Licht, Video und Performance. Die 1931 in New York geborene Künstlerin lebte seit 1969 in Amsterdam, seit 2005 in Berlin, wo sie 2008 starb. Früh entdeckte die ursprüngliche Malerin das Medium Video für sich. Ihr Hauptthema, die Phänomene des Lichts und der Zeit erfahrbar zu machen, bearbeitete sie anhand der menschlichen Figur sowie im Bereich der Darstellung von Landschaft und Natur. Dabei waren für sie Fotografie, Video und Licht die „Pinsel“ ihrer Arbeit. Performances und Lichtinstallationen wurden für Hoover zum Markenzeichen.

Gerade das Museum Kunst der Westküste widmet sich immer wieder besonders dem Phänomen des Lichts – ein passender Ort für das Werk Nan Hoovers, das mit über 30 Arbeiten erstmals so umfassend in Norddeutschland…

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