vorheriger
Artikel
nächster
Artikel
Titel: Kann KI Kunst? AI ART: Neue Positionen und technisierte Ästhetiken - 2 — Künstler*innengespräche zur AI ART · von Pamela C. Scorzin · S. 162 - 175
Titel: Kann KI Kunst? AI ART: Neue Positionen und technisierte Ästhetiken - 2 — Künstler*innengespräche zur AI ART ,
Titel: Kann KI Kunst? AI ART: Neue Positionen und technisierte Ästhetiken - 2 — Künstler*innengespräche zur AI ART

Refik Anadol

Daten als Pigment
Ein Interview von Pamela C. Scorzin

Refik Anadol (geb. 1985 in Istanbul) ist ein international wirkender Medienkünstler und Regisseur, der Künstliche Intelligenz und Quantum Computing zur Ko-Kreation einsetzt. Er lebt und arbeitet in Los Angeles, Kalifornien, wo das Refik Anadol Studio seit 2014 seinen derzeitigen Hauptsitz hat. Er hat sowohl einen Master of Fine Arts der University of California Los Angeles in Media Arts als auch einen Master of Fine Arts von der Istanbul Bilgi University in Visual Communication Design sowie einen Bachelor of Arts in Fotografie und Video. Gegenwärtig ist Anadol zudem Dozent und Gastforscher am Department of Design Media Arts der UCLA.

Mit einem jungen Forschungs- und Entwicklungsteam arbeitet Refik Anadol an ortsspezifischer Kunst, die auf der Verarbeitung von umfangreichen Datensätzen basiert – beispielsweise an immersiven Großinstallationen, die aus audio-visuellen Medienperformances und -projektionen bestehen. Er erforscht dafür den Raum zwischen digitalen und physischen Entitäten, indem Architektur und Medienkunst mithilfe von Algorithmen und maschineller Intelligenz sinnlich verschränkt und ästhetisch überhöht werden. Seine spektakulären Werke sind darin das Publikum faszinierende Hybride zwischen Medienkunst und Szenografie – für die Digital Natives sind sie aber vor allem ,instagramable‘!

Als Medienkünstler, Designer und Raumforscher ist Refik Anadol insbesondere davon fasziniert, wie Transformation und Disruption, die mit der Digitalisierung einhergehen, nicht nur das Subjekt im Besonderen, sondern auch die Kultur im Allgemeinen modellieren und ein künstlerisches Überdenken dieser technisierten Ästhetiken erfordern. Die Erfahrung und Wahrnehmung von Räumen werden mit dynamischen Datenströmen verbunden. Refik…

Weiterlesen?

Der Artikel ist aus dem aktuellen Band und somit nur für Abonnenten zugänglich. Erstellen Sie Ihren Zugang und lesen Sie sofort weiter:

Probelesen

  • 1 Ausgabe bequem nach Hause geliefert + E-Paper inklusive
  • 30 Tage Digitalzugang: Alle seit 1973 erschienenen Ausgaben, Texte, Bilder, Personen, Institutionen, Ausstellungen...
  • Ersparnis über 30%

19,90 €

von Pamela C. Scorzin

Weitere Artikel dieses/r Autors*in