Ausstellungen: Berlin/Amsterdam/London · von Amine Haase · S. 366
Ausstellungen: Berlin/Amsterdam/London , 1991

Amine Haase

Rembrandt –

Der Meister und seine Werkstatt

Altes Museum, Berlin, 12.9. – 10.11.1991 – Gemälde, 12.9. – 27.10.1991 – Zeichnungen

Rijksmuseum, Amsterdam, 4.12.1991 – 1.3.1992 – Gemälde, 4.12.1991 – 19.1.1992 – Zeichnungen

National Gallery, London, 26.3. – 24.5.1992 – Gemälde

British Museum, London, 26.3. – 4.8.1992 – Zeichnungen

Sprachlos steht man zuerst einmal vor der Fülle von Bildern eines Malers, der als einer der größten gilt, zumal nördlich der Alpen, wortlos auch vor seinen Zeichnungen, die zu den eigenwilligsten und mutigsten künstlerischen Äußerungen gehören, die im 17. Jahrhundert formuliert worden sind: 46 Gemälde und 40 Zeichnungen von Rembrandt – auch aus Privatbesitz – sind im Alten Museum, (Ost-)Berlin, ausgestellt, eine in sechs Jahren vorbereitete Gemeinschaftsproduktion der Gemäldegalerie plus Kupferstichkabinett der Staatlichen Museen Preußischer Kulturbesitz, (West-)Berlin, der National Gallery, London, und – natürlich – des Rijksmuseums, Amsterdam.

Dabei ist es nicht die „Schönheit“ der Bilder, die uns trifft, sondern der Ausdruck, mit dem Rembrandt das Leben zeigt, so daß es uns noch heute betrifft, was uns verstummen läßt: bewegend persönliche Bilder wie „Bathseba mit dem Brief des Königs David“ (1654, Louvre), die „Badende Frau“ (1654, National Gallery, London), oder die Selbstbildnisse, aber auch repräsentative Porträts („Bildnis eines stehenden Mannes“, 1639, Kassel, „Der Fahnenträger“, 1636, Privatbesitz Paris, „Flora“, 1635, National Gallery, London, oder die „Figur eines Orientalen“, 1632, The Metropolitan Museum of Art, New York) und selbst die klassischen „großen“ Themen wie „Das Gastmahl des Belsazar“ (1635, National Gallery, London) oder „Das Opfer Abrahams“ (1635, Leningrad, Eremitage). Auch die Zeichnungen beschäftigen uns – nicht nur wegen der Sicherheit…

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