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Magazin: Sonsbeek · S. 300 - 299
Magazin: Sonsbeek , 1986

Sonsbeek

Der Park Sonsbeek, in der Nähe der niederländischen Stadt Arnheim, war Ende der 60er Jahre ein Pilgerort des Kunstbetriebs mit seinen aufsehenerregenden Skulpturen-Ausstellungen. Die letzte fand im Jahre 1971 statt, organisiert wurde sie von Wim Beeren, dem heutigen Direktor des Stedelijk Museums in Amsterdam. ‚Sonsbeek buiten de perken‘ (Sonsbeek unbegrenzt) ist das Motto des Versuchs, eine erfolgreiche Tradition wiederzubeleben. An die inzwischen legendäre Ausstellung von 1971 will man offenbar wieder anknüpfen. Mitte Juni bis Mitte September findet eine Übersicht aktueller Tendenzen der Plastik statt.

25 Künstler haben ihre Mitarbeit bereits zugesagt und zu 20 anderen bestehen Kontakte.

Folgende Künstler und Künstlerinnen werden mit Sicherheit an der Veranstaltung teilnehmen:

Aus den Vereinigten Staaten ( Siah Armajani, Richard Artschwager, Kate Ericson/ Melvin Ziegler, Claes Oldenburg, Tom Otterness), aus Frankreich (Bazile / Bustamente), aus Großbritannien ( Tony Cragg, Richard Deacon, Anish Kapoor), aus Belgien (Lili Dujouri), aus Italien ( Luciano Fabro, Giuseppe Penone), aus den Niederlanden ( Irene Fortuyn/Robert O’Brien, Niek Kemps, Henk Visch), aus der Bundesrepublik Deutschland ( Harald Klingelhöller, Rosemarie Trockel), aus der Schweiz ( Peter Fischli/David Weiss) und aus Japan ( Hidetoshi Nagasawa). Die künstlerische Organisation des Projekts liegt in den Händen von Saskia Bös. Die ausgewählten Skulpturen, deren Entwürfe man bereits im Gemeentemuseum Arnheim sehen konnte, sollen einen Dialog mit der verfügbaren Landschaft entfalten. Geplant ist außerdem die Errichtung dreier Pavillons im Park Sonsbeek, die von prominenten niederländischen Architekten entworfen worden sind. Finanziert wird die Ausstellung sowohl durch die niederländische Regierung als auch durch private Einrichtungen wie die Amsterdamer…

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