1973 - 1 – www.kunstforum.de
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Kommunikations-Objekte

Der erste Teil der Dokumentation (zweiter Teil in Band 4/5, 1973) dient einer theoretischen Einführung in den Problemkreis "Kommunikationsobjekte". Hierbei handelt es sich um Gegenstände, die, für ... WEITERLESEN sich gesehen, noch keine Kunstobjekte sind, sondern erst im Prozess der Benutzung, des Gebrauchs außerhalb rein ästhetischer Betrachtung, zu solchen werden. Wolf Schön interessiert in diesem Zusammenhang auch der gesellschaftliche Kontext, den diese Ausdrucksform bereits impliziert. Im Hinblick auf die Wandlung des Kunstbegriffs und das veränderte Selbstverständnis der Künstler unternimmt der Autor einen Ausflug in die Kunstgeschichte. Sie begründet, folgt man seinen Thesen, die Entwicklung vom deskriptiven Kunstverständnis über das Subjektive zu einem Ansatz, dessen Absichten über das Subjektive hinausweisen: "Der Akzent hat sich von der ästhetischen Eigengewichtigkeit auf eine erzieherische und therapeutische Beeinflussung von Individuum und Gesellschaft verlagert." Dokumentiert werden Aktionen und Arbeiten von Haus-Rucker-CO, Franz Erhard Walther, Gruppe EIAG, Hingsmartin, Anne Dorn, Luc Ferrari, Klaus Göhling, H.A. Schult, Jörg Heydemann, Martin Schwarz, Baschet, Erwin Wortelkamp, Dieter Reick, Paul Dieter Krämer, Otto Dressler, Robert Filliou, Timm Ulrichs und Ed Kiender. Zum Thema siehe auch „Plastik als Handlungsform“ (Band 34, 1979). VERBERGEN

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