1989 - 104 – www.kunstforum.de
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Die Frühen Jahre

„Man vergisst zu leicht, dass sie es waren, die wagemutigen jungen Männer, die uns erstmals nach dem Krieg Kunst aus dem Ausland präsentierten. Heute, wo jedermann sich mü ... WEITERLESEN helos über den internationalen Stand der Avantgardekunst informieren kann, ist es kaum vorstellbar, dass es eine Zeit gab, in der wir vom Kunstgeschehen in der Welt abgeschnitten waren,“ leitet Stella Baum ihre „Gespräche mit/über Galeristen“ ein. „Als nach dem Krieg nachwachsende Künstler und ein interessiertes Publikum sich umsahen, war die Szene verödet, eine Orientierung ganz unmöglich, denn Reisen ins Ausland waren eigentlich nur für Kaufleute im Bereich des Möglichen. In dieser desolaten Situation tauchten Männer wie Rolf Jährling auf, die es mit unwiderstehlicher Sturheit schafften, Kunst nach Deutschland zu holen, schließlich selbst nach draußen zu kommen, sich umzusehen und Kontakte zu schaffen. Ihrer Initiative ist die ganze kunsthändlerische Tätigkeit im Bereich der Avantgardekunst zu danken, die sich ab 1948 entwickelte.“ Im Vorwort zu ihren Gesprächen mit frühen Avantgarde-Galeristen – darunter Rudolf Zwirner, Franz Dahlem, Six Friedrich, Rolf Ricke, René Block, Paul Maenz und Konrad Fischer, schildert die große Kunstsammlerin ihre ganz persönlichen Begegnungen und Erlebnisse mit Künstlern und Kunstbegeisterten. VERBERGEN

Kunstwerte - Markt und Methoden

Was hat es mit dem Stöhnen ob des "schnöden Marktinteresses" auf sich, das an vielen Stellen der Kunstszene zu vernehmen ist? Sind die Mechanismen des Marktes ... WEITERLESEN solche, dass es letztlich gleich ist, ob man einen Gebrauchtwagen oder einen Picasso verkauft? Ein Glaubenskrieg, beschreibt Stephan Schmidt-Wulffen die Situation, sei entbrannt zwischen den idealistischen Kunst-Puristen und denen, für die ein Bild - auch - ein Handelsobjekt ist. Die Dokumentation unternimmt in dreizehn Beiträgen den Versuch, Terminologien darzulegen, Strukturen freizulegen und einige zentrale Fragen zu erörtern: Das Verhältnis von Werk und Ware, die Veränderungen in Wesen und Verfahren der wechselnden Kunstrichtungen. Ausgehend von einer statistischen Analyse des Marktes reicht das Spektrum der Beiträge über verschiedene „Fallstudien zum Wertewandel“, Peter Sloterdijks Essay "Die Kunst faltet sich ein" bis zu Künstlerbeiträgen von Louise Lawler, Jiri Georg Dokoupil, Thomas Huber und Katharina Fritsch. VERBERGEN

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