2005 - 174 – www.kunstforum.de
174

Out of Afrika

Mit der groß angelegten Ausstellung "Africa Remix" unternahm das museum kunstpalast im Jahr 2004 den ersten Versuch einer "gesamtafrikanischen" Ausstellung. Die von David Simon Njami kuratierte Schau ... WEITERLESEN präsentierte 88 Künstler aus 25 Ländern Nord- und Südafrikas. Bereits während der Pressekonferenz wurde das anspruchsvolle Konzept stark kritisiert. KUNSTFORUM hat die prinzipiellen Kontroversen zum Anlass genommen, diese Ausstellung und ihr prekäres Thema noch einmal aus verschiedenen Perspektiven zu diskutieren. In Gesprächen mit David Simon Njami, Jean-Hubert Martin und David Elliot beleuchtet Heinz-Norbert Jocks die Sicht der Kuratoren auf die afrikanische Kunst. In einem ausführlichen Bild- und Gesprächsrundgang stellt er sodann die imaginären Welten der Künstler vor, von denen sechzehn in einzeln geführten Gesprächen zu Wort kommen. Zum Thema afrikanische Kunst siehe auch „Afrika – Iwalewa“ (Band 122, 1993). VERBERGEN

Im Zoo der Kunst I

Seit wann und warum gibt es lebende Tiere in der bildenden Kunst?

Tiere gibt es seit jeher in der Kunst, bevölkern sie doch bereits die Höhlenmalereien der prähistorischen Urzeit. Seitdem werden Tiere gezeichnet, gemalt, in Stein gehauen, in Ton ... WEITERLESEN geformt, kurz, sind als Motiv in der bildenden Kunst gewissermaßen alltäglich. Eine entscheidende Veränderung erfuhr das Verhältnis von Tier und Kunst jedoch mit dem Auftauchen lebender Tiere im Kunstkontext: aus dem Darstellungsgegenstand, dem Motiv, wurde ein Darstellungsmittel, ein Material. Der Coyote, mit dem Joseph Beuys 1974 performativ kommunizierte, ist ein relativ frühes und sehr bekanntes Beispiel für eine solche tierische Präsenz in einem Kunstwerk. Inzwischen ist die Zahl mehr oder weniger spektakulärer Auftritte von Tieren in der Kunst bereits unüberschaubar. Gleichwohl ist das Thema ein bislang wenig beachtetes Phänomen, das der Herausgeber dieser zweibändigen Dokumentation, Thomas Zaunschirm, nun erstmals ausführlich beleuchtet und systematisch untersucht. Seit wann gibt es wirklich lebende Tiere in der Kunst? Warum tauchen sie dort auf? Wer waren die Pioniere? Sind die fotografischen Quellen oder mündlichen Berichte zuverlässig? Dies sind nur die ersten Fragen, mit denen sich Zaunschirm an die tierische Materie herantastet. Siehe auch den zweiten Teil in Band 175 (2005). VERBERGEN

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