2008 - 192 – www.kunstforum.de
192

Schönheit II

In der umfangreichen, auf zwei Bände angelegten Dokumentation (erster Teil in Band 191, 2008) befassen sich Martin Seidel und Jürgen Raap mit den Bedeutungen und Bezugssystemen von „Schönheit“. Einig ... WEITERLESEN sind sich die Herausgeber und Autoren darin, dass Schönheit nicht nur „schön“, nicht nur Geplänkel und Ausflucht, sondern wichtig, sogar lebens- und überlebenswichtig ist. Gleichwohl herrscht kein Konsens darüber, was Schönheit ist, wo sie schön, bedeutend, zweckmäßig und erlaubt, und wo sie kitschig, unbedeutend, unzweckmäßig und unerlaubt ist. Die versammelten Beiträge spüren den vielfältigen Verwurzelungen und Verzweigungen von Schönheit in Kunst und Natur, in Kunst und Alltag nach, sie beschreiben Erscheinungsweisen und räumen Vorurteile aus dem Weg. Zu den Autoren dieses Bandes gehören neben den Herausgebern Heinz-Norbert Jocks (der ein ausführliches Interview mit der französischen Künstlerin Orlan führte), Gerhard Johann Lischka (der über die Ästhetik von Kühlerhauben reflektiert) und Birgit Richard (die sich der Darstellung weiblicher Schönheit in R’N’B/Hiphop Clips widmet). VERBERGEN

Ästhetik der Fotografie

Typologie von sechs Wahrnehmungsformen von Fotografen und Fotografien

In Anlehnung an Silvio Viettas Buch „Die Ästhetik der Moderne“ (2001) hat Paolo Bianchi eine kleine „Ästhetik der Fotografie“ entwickelt. Darin geht es nicht um stilistische Fragen, um Genres, Techniken, Themen ... WEITERLESEN oder gar um das viel besungene „Ende der Fotografie“, sondern um eine Wende in der Wahrnehmung und „Wahrgebung“ durch Fotografie. Die ist nach Ansicht des Autors nämlich dabei, zum Modell von Realitätserzeugung schlechthin zu avancieren. In seiner Typologie der Wahrnehmungsformen von Fotografen und Fotografien listet Bianchi folgende sechs Bildtypen auf: Imagination, Emotion, Erinnerung, Assoziation, Sensation und Reflexion. Erläutert werden die Typen anhand einer exemplarischen Auswahl von Bildern zeitgenössischer Fotografen. Zum Thema siehe auch das von Andreas Müller-Pohle entwickelte Modell zur Fotografie in „Die fotografische Dimension“, Band 129 (1995). VERBERGEN

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