Geta Brătescu und Adrian Schiess im Kunstmuseum St. Gallen

1. August 2020 · Museen & Institutionen

Bis zum 15. November 2020 zeigt das Kunstmuseum St. Gallen eine Retrospektive der Künstlerin Geta Brătescu (1926 –2018). Sie gilt „als eine zentrale weibliche Scharnierfigur zwischen Klassischer Moderne und zeitgenössischer Erforschung des Ichs… Die Ausstellung zeigt mit Schwerpunkt den fotografischen, filmischen und performativen Aspekt, der bislang noch wenig beleuchtet wurde. Gerade in diesem Schaffensbereich ist die Künstlerin der internationalen Avantgarde nahe, trotz schwieriger Rahmenbedingungen in Bukarest. Neben collagierten Arbeiten auf Papier, fotografisch oder filmisch festgehaltenen Performances sowie repräsentativen Serien von Selbstporträts bilden Objekte aus fragilen Materialien einen zentralen Bestandteil der Präsentation.“ Außerdem ist vom 29. August 2020 bis zum 7. Februar 2021 ein Werküberblick mit Arbeiten aus dem Zeitraum 1980 bis 2020 des Malers Adrian Schiess zu sehen. „Seine Malerei ist nicht als vertikale Fläche an der Wand zu sehen, sondern als frei im Raum platzierbares Arbeitsfeld, in dem das Erscheinen und Verschwinden des Phänomens Malerei zum Thema wird. Die Ausstellung im Kunstmuseum St.Gallen ist seinem zentralen seriellen Werktypus gewidmet, der aus einer hochdifferenzierten Malerei auf horizontal ausgelegten Platten besteht.“ http://www.kunstmuseumsg.ch

Dazu in Band 93 erschienen: