Kunsthaus Zürich: Neue Fotografie

8. November 2019 · Museen & Institutionen

Vom 15. November 2019 bis 9. Februar 2020 präsentiert das Kunsthaus Zürich „Die neue Fotografie“ 20 Schweizer und internationale Positionen. Sie belegen, wie sich die „Fotografie vom Abbildungsinstrument zum selbst-reflexiven Medium der Kunst wandelte.“ Die Fachwelt kannte und schätze zwar schon in den 1920er Jahren die Fotoexperimente von Man Ray, doch jenseits des Bildjournalismus und der angewandten Fotografie (Modefotografaie etc.) setzte eine breitere gesellschaftliche Anerkennung der Fotografie als künstlerisches Medium erst in den 1970er Jahren ein. Dies führte zu einem Pluralismus der Stile, der „bald von Kunstmuseen beachtet wurde. Die aus den Beständen der Fotosammlung des Kunsthaus Zürich und einigen Leihgaben konzipierte, von Joachim Sieber kuratierte Ausstellung stellt diese visuellen, konzeptionellen und auch strukturellen Neuerungen der Fotografie vor…. Ausgehend von den Einflüssen der Konzeptkunst, Minimal Art und Pop Art der 1960er-Jahre in den Werken von John Hilliard, David Hockney, Stephen Shore und Dan Graham sowie Urs Lüthi, Dieter Meier und Fischli/Weiss werden Arbeiten der frühen Schweizer Vertreterinnen und Vertreter der künstlerischen Fotografie (Balthasar Burkhard, Hans Danuser, Felix Stephan Huber, Beat Streuli, Hannah Villiger, Bernard Voïta, Cécile Wick) präsentiert. Feministische und gesell-schaftskritische Positionen (Alexis Hunter, Marilyn Minter), Bohème-Bilder Walter Pfeiffers, Körperstudien von Simone Kappeler und intime Interieurs von Annelies Štrba kontrastieren mit menschenleeren öffentlichen Innenräumen von Candida Höfer.“ https://www.kunsthaus.ch