Manifesta 13 in Marseille: Parallel-Events stehen fest

16. Dezember 2019 · Biennalen

Die Manifesta 13 findet vom 7. Juni bis zum 1. Novmeber 2020 in Marseille statt und wird von einem Parallelprogramm mit dem Titel „Les Paralleles du Sud“ begleitet. Es „reflektiert die Hauptziele der Manifesta 13 in Marseille“ und soll darauf verweisen, wie notwendig auch eine lokale Kulturszene ist, der „dauerhafte Verbindungen und kreative Kooperationen zwischen regionalen und internationalen Fachleuten, Kulturproduzenten, Verbänden und Institutionen“ zur Verfügung stehen. Dazu wurden aus 380 Einreichungen 96 Projekte ausgewählt, von denen 75 Prozent der Beteiligten als Künstler, Kuratoren, Galeristen oder Vertreter von Institutionen unmittelbar aus der „Region du Sud“ stammen, womit man die „Région Provence-Alpes-Côte d’Azur“ vom Südrand der Alpen bis zum Mittelmeer und die Küste entlang von Marseille bis zur italienischen Grenze meint. Das Programm umfasst u.a. eine Einzelausstellung der Schweizer Künstlerin Ursula Biemann in Mamac/Nizza und von Nicolas Floc’h am FRAC Provence-Alpes-Côte d’Azur in Marseille, oder auch eine Einzelausstellung der nigerianischen Künstlerin Emeka Ogboh in der Friche la Belle de Mai in Marseille. Jedes der ausgewählten Projekte beeinhaltet mithin eine „internationale Dimension“: unter den ca. 350 Beteiligten sind auch Filmemacher, Vertreter von Kunstakademien, Rechercheure und Kunstschaffende aus England, Deutschland, den Niederlanden, Belgien, dem Baltikum, Marokko, Kamerun, Tunesien, Algerien, Griechenland, Italien, der Schweiz, Spanien, Kongo, USA und Norwegen. Die ,lokalen Partner, die direkt an diesem Parallelprogramm beteiligt sind, werden von der Verwaltung der Région du Sud mit 500.000 Euro unterstützt. http://www.manifesta13.org

Dazu in Band 241 erschienen: