Zuza Golińska

Schreiben als Selbst-Positionierung in der Bildhauerei
Ein Gespräch von Anna Kipke

Zuza Golińska ist bildende Künstlerin und lebt und arbeitet in Warschau und Danzig. In ihrer künstlerischen Praxis untersucht sie die Produktion von Raum anhand verschiedener Aspekte und hinterfragt dabei die öffentliche und private Sphäre. Ihre Praxis befindet sich an der Schnittstelle von Skulptur, Performance, Raumgestaltung und experimentellen Formen des Schreibens. Golińska studierte am Department of New Media Art und schloss ihr Studium in Mirosław Bałkas Studio of Spatial Activities (MA) an der Akademie der Bildenden Künste in Warschau ab. In ihrer jüngsten Performance Mud, Muck, Marsh (2025) arbeitete sie gemeinsam mit der Performerin Anna Steller an Themen wie Trauer, Erschöpfung, Isolation und Müdigkeit. Die Performance war Teil des begleitenden Programms zur Eröffnung des neuen Museumsgebäudes und der Ausstellung The Impermanent: Four Takes on the Collection im Museum für Moderne Kunst in Warschau. In ihrer jüngsten Einzelaus stellung Swarm (2025) bei Piktogram in Warschau verleiht das Schreiben den ausgestellten Skulpturen eine zusätzliche Dimension, indem es das Selbst im Kontext aktueller geopolitischer Dynamiken veortet.

AK In deiner jüngsten Ausstellung Swarm (2025) bei Piktogram in Warschau hast du eine Reihe neuer Arbeiten gezeigt. In dieser Konstellation skulpturaler Elemente – durchbohrte Sau-erstoff-Gasflaschen, wandartige Objekte wie „fleischfressende Pflanzen“, sowie zurückgelassene Schläuche und Rohre – entsteht eine Art Wechselwirkung zwischen Figuration und Abstraktion. Was war der Ausgangspunkt für die Ausstellung?

ZG Die Serie Swarm begann mit meiner Einzelausstellung bei KIN in Brüssel im Jahr 2023, als ich die ersten Skulpturen dieser Reihe schuf. Mich…


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