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Band 272 "This is Not a Love Song. Zum Verhältnis von Kunst und Musik"
Laurie Anderson, Songs and Stories from Moby Dick, 1999, Performance mit „Talking Stick“, Courtesy: die Künstlerin
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AKTUELLER BAND

This is Not a Love Song

Zum Verhältnis von Kunst und Musik

Kunst und Musik, zwei auf den ersten Blick separierte Bereiche, die sich bei näherer Betrachtung jedoch kaum voneinander trennen lassen. Was bereits Richard Wagner Mitte des 19. Jahrhunderts im ästhetischen ... WEITERLESEN Konzept des Gesamtkunstwerks postulierte, gewinnt aktuell im Zuge des digitalen Fortschritts und der gegenwärtigen Popkultur erneut an Relevanz. Schon im Kontext von Avantgarde-Bewegungen wie dem Dadaismus und Fluxus gelangen zunehmend Werke zahlreicher Musiker*innen in den Fokus, die nicht selten auch künstlerische Arbeiten umfassen. Ob Kandinskys „Farb- Klänge“ oder sorgfältig inszenierte Kooperationen wie zwischen Marina Abramović und Lady Gaga – Musik und Bildende Kunst dienen sich fortlaufend als Katalysatoren. Doch woher kommt diese gegenseitige Faszination, die aktuelle museale Ausstellungen so zahlreich thematisieren? Dieser Themenband untersucht auf der Grundlage historischer Positionen die wechselseitigen Bezüge und gemeinsamen Impulse von Kunst und Musik. Ergänzt um spannende Gespräche mit der renommierten Multimedia-Künstlerin Laurie Anderson, dem Free-Jazz Pionier Peter Brötzmann, Kraftwerk-Mitglied Emil Schult und dem DJ und Sound-Artisten Nicolás Jaar wird das Verhältnis von Kunst, Musik und Gesellschaft heute reflektiert: Welche Formen der Zusammenarbeit schafft ein explizites Interesse an performativen Herangehensweisen und kollektiver Autorschaft? Und welchen Einfluss haben Soziale Netzwerke auf die Rezeption medienübergreifender Arbeiten? This is Not a Love Song stellt die essenzielle Frage: Was ist die gemeinsame Vergangenheit und Gegenwart von Kunst und Musik? VERBERGEN


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