Bazon Brock auf dem KULOKO-Festival

2. August 2021 · Aktionen & Projekte
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Das Festival „KULOKO/Kultur ohne Kohle – eine rheinische Landpartie“ findet bis zum 22. August 2021 im Braunkohlenrevier von Lützerath bei Erkelenz statt. Dort haben die Tagebaugegner eine Mahnwache eingerichtet. Am 14. August ist dort das Künstlerduo Helge Hommes und Saxana zusammen mit Bazon Brock zu Gast, um in der brisanten Phase des Komplexes ‚WIDERSTAND GEGEN RWE / Konflikt um den Tagebau GARZWEILER II / Initiative ALLE DÖRFER BLEIBEN‘ tätig zu werden.“ Das Künstlerduo „malt plein air im aktuell akut bedrohten Dorf Lützerath am Rande des Tagebaus Garzweiler II innerhalb von 30 Tagen ein monumentales Gemälde (2,50 x 6 m)“ und präsentiert es dann bei der Mahnwache. Zum Leitmotiv „Stop the Beast“ gibt um 16 Uhr Bazon Brock ein Statement ab 2018 hatte Brock bereits in „Die Welt“ eine „Geschichtslektion“ darüber veröffentlicht, „Was der Hambacher Forst mit Shakespeares ‚Macbeth‘ zu tun hat. O-Ton Brock: „Die weitsichtigen und deshalb Hexen genannten Frauen, heute Greenpeace-Aktivistinnen, prophezeien bei Shakespeare dem machtgeilen, angemaßten Möchtegernherrscher Macbeth, dass er untergehen werde, wenn sich der Wald von Birnam in Bewegung setze. Nun ist es für RWE so weit: Der Hambacher Forst wird lebendig durch die Vertreibung der wahren Kronen der Schöpfung aus seinen Wipfeln. RWE wird enden wie Macbeth, dabei aber weit mehr als sich selbst zerstören… Das Geschehen im Hambacher Forst ist die bisher angemessenste Inszenierung des ‚Macbeth‘, die jedes feuilletongepriesene Regietheater weit übertrifft… Deshalb sind zum Beispiel Shakespeare-Dramen immer noch aktuell, weil sie das vor Augen stellen, was als Grundform des gesellschaftlichen Daseins gilt… So erschließt der Blick aus dem Hambacher Forst die Shakespearsche Episode, 4. Akt „Macbeth“; das Stück als Schlüssel zum Geheimnis des Geschichtlichen in der Gegenwart ..“ https://bazonbrock.de/werke/detail/?id=3704&sectid=3410

Dazu in Band 253 erschienen:

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