11. Berlin Biennale: DAS GERIPPE DER WELT

25. August 2019 · Biennalen
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DAS GERIPPE DER WELT ist für uns ein Ausgangspunkt, eine Initialzündung, die sich der rauen Beschaffenheit der Zeit und ihrer gebrochenen Versprechen bewusst ist. Gleichzeitig ist es eine freudige Anerkennung des Lebens, inmitten und trotz der allgemeinen Zerrissenheit um uns herum und gegen sie. Von hier aus starten wir.“ Mit diesen Worten beschrieben die Berlin Biennale Kurator*innen María Berríos, Renata Cervetto, Lisette Lagnado und Agustín Pérez Rubio jüngst das erste von drei Ausstellungsprojekten (7. September bis zum 9. November), die zwischen September 2019 und Mai 2020 in den temporären Räumen des ExRotaprint-Geländes (Berlin Wedding, Bornemannstr. 9) stattfinden und auf die 11. Berlin Biennale vorbereiten.

Die kommende Ausgabe der Berlin Biennale (13. Juni bis zum 13. September 2020) solle als „eine Folge gelebter Erfahrungen“ verstanden werden, die sich prozesshaft entwickeln. Die Projekte exp. 1, exp. 2 und exp. 3 laden dazu ein, von anderen „Künstler*innen zu lernen (…) und nachhaltige Beziehungen in der Stadt Berlin aufzubauen.“ In einer Erklärung des kuratorischen Teams heißt es dazu: „Uns geht es nicht darum, den Prozess zum Spektakel zu machen, sondern um die gemeinsame Anstrengung, präsent, offen und ansprechbar zu sein.“

Die Ausstellung exp. 1 I DAS GERIPPE DER WELT zeigt Arbeiten und Beiträge von Marwa Arsanios, Felix Brüggemann, Flávio de Carvalho, Léo Corrêa, Die Remise (Ali Akyol, Jacqueline Aslan, Stefan Bast, Muriel Biedrzycki, Julia Brunner, Fatma Cakmak, Stefan Endewardt, Tobi Euler, Melina Gerstemann, Ayşe Güleç, Juanita Kellner, Angelika Levi, Carmen Mörsch, Shanti Suki Osman, Ayse Preissing, Markus Schega, Miriam Schickler, Aylin Turgay und Schüler*innen der Nürtingen-Grundschule und der Heinrich-Zille-Grundschule, mit Çiçek Bacık, Aïcha Diallo, Kotti-Shop, Annika Niemann), Feministische Gesundheitsrecherchegruppe (Inga Zimprich/Julia Bonn), Andrés Fernández, Florian Gass, Till Gathmann, Mauricio Gatti, Eiko Grimberg, Sheroanawe Hakihiiwe, Âlut Kangermio, Mapa Teatro, Virginia de Medeiros, Marcelo Moreschi, Museo de la Solidaridad Salvador Allende, Mirja Reuter, Teatro da Vertigem, Teo, Cecilia Vicuña, Osías Yanov und anderen.

 

Mehr dazu via http://www.11.berlinbiennale.de

Dazu in Band 241 erschienen:

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