Berlin: Neue Kultursenatorin

5. Mai 2025 · Personalien
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Nach dem Rücktritt von Joe Chialo wird Sarah Wedl-Wilson neue Kultursenatorin in Berlin. Dies gab der regierende Bürgermeister Kai Wegner (CDU) soeben bekannt.

Von Oktober 2019 bis April 2023 war die britisch-österreichische Kulturmanagerin Rektorin der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin. Zudem war sie Vorsitzende des Aufsichtsrats der Osterfestspiele Salzburg, Präsidentin des Gustav Mahler Jugendorchesters und Mitglied des Stiftungsrats der Stiftung Oper in Berlin. Seit 2023 war Wedl-Wilson Staatssekretärin für Kultur in der Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt.

Der „Tagesspiegel“ beschreibt sie in einem ersten Kommentar als „Hoffnungsträgerin“ für die Berliner Kulturpolitik: „Die bisherige Staatssekretärin soll die Berliner Kultur retten und weiterentwickeln. Ihre bisherige Arbeit spricht für sie. Wedl-Wilson hat anders als ihr Vorgänger kein CDU-Parteibuch. Die 1969 in Großbritannien geborene langjährige Kulturmanagerin hat aber nicht nur Erfahrung in der Kulturverwaltung. Sie gilt auch als langjährige Kennerin der Berliner Kulturszene“, schreibt „Der Spiegel“. Kai Wegner betonte: „Wir wollen die hohe Qualität der Kultureinrichtungen erhalten“. Doch die Proteste gegen die rigide Sparpolitik des Senats hielten an: „Als Vertreterin Chialos wurde Sarah Wedl-Wilson… einmal mehr mit den Protesten der Kulturszene konfrontiert. Der mit dem Theaterpreis Berlin geehrte Regisseur Christopher Rüping kündigte an, sein Preisgeld von 20.000 Euro an Kulturinstitutionen zu spenden, die von Kürzungen des Berliner Senats betroffen sind. Es fühle sich falsch an, in einer solchen Situation Preisgeld aus den Händen des Senats anzunehmen, sagte der 39-Jährige in seiner Dankesrede bei der Preisverleihung.“

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