Der Britische Blick: Deutschland – Erinnerungen einer Nation

7. Oktober 2016 · Museen & Institutionen
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Neil MacGregor initiierte diese Ausstellung, die vom British Museum erarbeitet wurde (Kurator: Barrie Cook) und vom 8. Oktober 2016 bis zum 9. Januar 2016 im Berliner Martin Gropius-Bau zu sehen ist. „Der Britische Blick: Deutschland – Erinnerungen einer Nation“ beschäftigt sich mit 600 Jahren deutscher Geschichte. Die Ausstellung spürt der deutschen Identität aus britischer Sicht nach. Entstanden ist ein Dialog zwischen Deutschland und seiner Geschichte. Dazu wurden 200 Objekte aus Museen und Bibliotheken zusammen getragen. Zu sehen sind Werke wie Albrecht Dürers Holzschnitt eines Nashorns von 1515 sowie die Porzellanversion von Johann Gottlieb Kirchner von 1730, die nach Vorlage Dürers entstanden ist. Porzellan wurde Anfang des 18. Jahrhunderts in Meißen erneut erfunden. Es wurde zu einem wichtigen europäischen Wirtschaftszweig und machte dem „weißen Gold“ aus China Konkurrenz. Die Schedelsche Weltchronik aus dem Jahr 1493 weist auf die Erfindung des Buchdrucks durch Johannes Gutenberg Mitte des 15. Jahrhunderts hin. Für deutsche Präzision und hohe Goldschmiedekunst steht das Astrolabium von 1596. Eines der eindrucksvollsten Objekte der Ausstellung ist Ernst Barlachs Bronzeskulptur mit dem Titel „Schwebender.“ Am 13. Dezember 1981 besuchten Helmut Schmidt, damals Bundeskanzler, und Erich Honecker, damaliger Generalsekretär des Zentralkomitees der SED, einen Abguss von Barlachs schwebendem Engel im Dom von Güstrow. Der Engel stand nun für eine gemeinsame Erinnerung der beiden Staaten und Staatsmänner. www.berlinerfestspiele.de/de/aktuell/festivals/gropiusbau/ueber_uns_mgb/aktuell_mgb/start.php

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