Expansion

20. Dezember 2015 · Aktionen & Projekte
Bookmark (0)
Please login to bookmark Close

Die 1970er Jahre waren eine kunstgeschichtliche Epoche des Aufbrechens der Künste: Joseph Beuys propagierte seinen „Erweiterten Kunstbegriff“, und die Aktionisten entwickelten mixed-mediale Konzepte der Überschreitung von Gattungsgrenzen zwischen Art Performance, Body Art, Theater und Film. Jürgen Claus verfasste 1970 ein Buch mit dem Titel „Expansion der Kunst“, und 45 Jahre später publiziert er nun ein weiteres Buch, das „der Expansion der Kunst in die Vielfalt elektronischer Medien und der künstlerischen Performances gilt“. Der Beginn seiner Abhandlung „ist nicht zufällig in das Aufbruchs-Jahr 1965 gelegt, und geht bis in die unmittelbare Gegenwart. Mit informationstechnisch begründeten Multimedia-Vorführungen begann Claus bereits in der zweiten Hälfte der 1960er-Jahre. Stationen seiner Performances waren u.a. Australien, Südamerika, Asien, wo die japanische Ausgabe des Buches Expansion der Kunst vor allem in Japan nachhaltigen Einfluß ausübte.“ Damals entwickelte Jürgen Claus Konzepte zur Verbindung von Kunst und Umweltforschung, beschäftigte sich vor allem mit Unterwasserforschung („submarine Strukturen“) und mit Sonnenenergie; seine „performativen künstlerischen Ereignisse“ gingen damit über die klassische Art Performance im White Cube der Kunstvereine und Galerien weit hinaus. Die jetzige Publikation „DIE EXPANSION. MEDIEN & PERFORMATIVE KUNST“ wird von der Künstleredition project. claus… in Aachen herausgegeben und zusammen mit dem längst vergriffenen Standardwerk Die Expansion der Kunst in einer Kartonage geliefert, original vom Künstler gestaltet, signiert und numeriert. Vertrieb: project.claus…, Kuckhoffstr. 39, 52064 Aachen, email: jurclaus@euregio.net, der Preis beträgt 49,50 € plus Porto und Verpackung. Tel. 0241- 56 52 79 35

Bookmark (0)
Please login to bookmark Close

Weitere Nachrichten


DAS KÖNNTE SIE AUCH INTERESSIEREN

Rosenzart leuchtet das Firmament: Canalettos Gemälde Venedig, der Bucintoro am Himmelfahrtstag an der Mole wurde von Christie’s New York für USD 30.535.000,— versteigert, © CHRISTIE’S IMAGES LTD. 2026

Fragen zur Zeit

Canalettos Himmel, und warum Jackson Pollock noch aktuell ist

Anne Imhof, Sex, 2023, Performance, Rauminstallation, Courtesy: Galerie Meyer Kainer, Wien / Galerie Buchholz, Berlin, Foto: © Anne Imhof

Das inszenierte Selbst

Autofiktion in der Gegenwartskunst

Carolee Schneemann, Interior Scroll, 1975, Performance, © Carolee Schneemann Foundation / Courtesy: Lisson Gallery und P•P•O•W, New York; Estate of Carolee Schneemann / VG Bild-Kunst, Bonn 2026, Foto: © Peter Moore

Autofiktion in Körper und Gesamtkunstwerk

Entwicklungen einer performativen Selbstüberschreibung

IRWIN, Corpse of Art, 2003–2004, Öl, Leinwand, Holz, Vase mit frischen Lilien, unterschiedliche Dimensionen, geschenkt durch Künstler*innen 2025, Ways of Seeing, Ausstellungsansicht, Muzeum Sztuki in Łódź, Courtesy: Muzeum Sztuki w Łodzi, Foto: Anna Zagrodzka

Bury or Recover the Self?

Über Cathie Pilkington im Freud Museum London und Ways of Seeing im Muzeum Sztuki, Łódź

Agata Słowak, Dzieci Niczyje / No Man’s Children, 2024, Öl auf Leinwand, 130 × 100 cm, Foto: Hannah Mjølsnes

Would you like to eat my heart?

Malerei und Autofiktion im Werk von Agata Słowak.

Ruine München Companions, Conversation Piece, 2023, Foto: Constanza Meléndez

Fragmentarisches Geschichtenerzählen als kuratorisch-künstlerische Praxis im öffentlichen Raum

von Lisa Alice Klosterkötter

Kontaktabzug, Meret Oppenheim fotografiert von Lynne Tillman, Lynne Tillman Papers, NYU Fales Library and Special Collections, Box 9, Ordner 13: Meret Oppenheim

Zwischen den Zeilen

Meret Oppenheim und Lynne Tillman

Kaare Ruud, Weather Forever, 2025, Ausstellungsansichten, Hordaland Kunstsenter, Bergen, Foto: Hordaland Kunstsenter

Wash time free of pastness

Autofiktion in den Arbeiten von Kaare Ruud

Michaela Spiegel, V24_2 / 1, Polaroid, 107 × 88 mm, 2001, Courtesy: die Künstlerin

Bildstrecke

Matthew Barney, CREMASTER 5, 1997, Produktionsaufnahme, © Matthew Barney, Courtesy: der Künstler und Gladstone, New York, Brüssel und Seoul, Foto: Michael James O’Brien.

Matthew Barney

Zwischen narrativer Form und Objektform

Carina Brandes, Ohne Titel (CB088), 2011, Handabzug auf Barytpapier, 22,5 × 29,9 cm, Courtesy: BQ, Berlin

Carina Brandes

Das Weg-nehmen, was schön ist

Zuza Golińska, Mud, Muck, Marsh, 2025, Performerin: Anna Steller, Museum für Moderne Kunst, Warschau, 23.2.2025, Foto: Pat Mic

Zuza Golińska

Schreiben als Selbst-Positionierung in der Bildhauerei

Rinus van de Velde, And when the cigarette smoke slowly but surely drifts away, …, 2024, Kohle auf Leinwand, 180 × 240 cm, Courtesy: Tim Van Laere Gallery, Antwerpen – Rom

Rinus van de Velde

Autofiktion im Medium der Zeichnung

George Condo im Gespräch, Filmdokumentation für die Ausstellung des Musée d’Art Moderne de Paris, 2025, @mamvp, Paris Musées, © Pierre Antoine

George Condo

Meine Identität ist, wer ich nicht bin

Anna Jermolaewa, Please Continue (after Stanley Milgram), 2026, Neonbuchstaben, 99 × 200 cm, Courtesy: die Künstlerin und Galerie Molitor, Berlin, Foto: Choreo

Anna Jermolaewa. You can count on me

Galerie Molitor

7.2.–18.4.2026

David Lynch, Billy (and His Friends) Did Find Sally in the Tree, 2018, Mixed Media Gemälde, 167,6 cm × 167,6 cm, © The David Lynch Estate, Courtesy: Pace Gallery

David Lynch. On View

Pace Gallery

29.1.–29.3.2026

Philip Montgomery, The Viewing, Kettering, Ohio, 2017 © Philip Montgomery

Philip Montgomery American Cycles

American Cycles

PHOXXI, Deichtorhallen

28.11.2025–10.5.2026

Rosanna Graf, Alraune (solo), 2020, Objekt, Samt, Foto: Jens Franke

Die andere Seite der Nacht

Dortmunder Kunstverein

15.2.–17.5.2026

Jelena Bulajić, After Sugimoto, 2023, Gemsbok, Acryl, Farbstift, Grafit auf Leinwand, 42,1 × 54,4 cm, Courtesy: Jelena Bulajić und carlier | gebauer, Foto: T.W. Kuhn

Jelena Bulajić untitled (after)

untitled (after)

Kunsthalle Münster

13.12.2025–29.3.2026

Renate Bertlmann, Farphalla Ventilata, 2003 / 2024, Mixed media, Vibrator und Ventilator, Stahlblech, Federn, Kunststoff, 185 × 50 × 50 cm, © Renate Bertlmann, Foto: Mareike Tocha / Galerie Gisela Clement

Renate Bertlmann Im Visier

Im Visier

Galerie Gisela Clement

24.1.–31.3.2026

Britta Marakatt-Labba, Riegádahttin / Giving Birth / Geburt, 1983, Handstickerei und Applikation auf Leinen, Wollgarn, 29,2 × 45,5 cm, mit freundlicher Genehmigung der Künstlerin und KORO – Public Art Norway, Oslo, Foto: Norbert Miguletz

Britta Marakatt-Labba Stitched Tracks

Stitched Tracks

Kunsthalle Mainz

30.1.–26.7.2026

Porträt Anna Barham, Foto: Carmela Thiele

Anna Barham delirious mantra

delirious mantra

Badischer Kunstverein

13.2.–14.6.2026

Ausstellungsansicht, Iman Issa. Lass uns spielen, Städtische Galerie im Lenbachhaus und Kunstbau München, 2025, Foto: Lukas Schramm, Lenbachhaus

Iman Issa Lass uns spielen

Lass uns spielen

Lenbachhaus

24.11.2025–12.4.2026

VENEDIG
BIENNALE