Fernand Léger und Heimo Zobernig im Kölner Museum Ludwig

2. April 2016 · Museen & Institutionen
Bookmark (0)
Please login to bookmark Close

Das Kölner Museum Ludwig feiert in diesem Jahr sein 30jähriges Jubiläum: Ende der 1960er Jahre kam die Sammlung Ludwig mit dem Schwerpunkt Pop Art von Aachen nach Köln und wurde zunächst an das Wallraf-Richartz-Museum angegliedert. 1986 wurde der Neubau neben dem Dom eingeweiht – die Stadt Köln hatte sich dem Stifterehepaar Ludwig gegenüber verpflichtet, für die Sammlung adäquate räumliche Voraussetzungen zu schaffen. Heute nutzt das Museum Ludwig das Gebäude allein; das Wallraf-Richartz-Museum bekam 2001 ein eigenes Gebäude. Im Jubiläumsjahr zeigt das MUseum Ludwig in diesen Wochen zwei bemerkenswerte Ausstellungen: bis zum 22. Mai 2016 ist Heimo Zobernigs Installation „Hier und Jetzt“ zu sehen. Der Künstler entwickelte „für den öster­reichischen Pav­il­lon der Bien­nale in Venedig 2015 zwei raum­greifende sch­warze Ein­baut­en an Bo­den und Decke, die das Ver­hält­nis von Kör­pern im Raum lustvoll be­fra­gen. Ein Teil des radikalen, dabei min­i­mal­is­tischen Ein­baus wird ins Mu­se­um Lud­wig trans­feri­ert. Der maßstabs­ge­treue Nach­bau di­ent hi­er als Präsen­ta­tions­sock­el für die Skulp­turen-samm­lung des Mu­se­ums.“ Gleichzeitig ist vom 9. April bis zum 3. Juli 2016 „Malerei im Raum“ die erste Überblicksausstellung zu den Wandmalerien von Fernand Lèger. „Die in­ten­sive ma­lerische Au­sei­nan­derset­zung mit dem ge­baut­en Raum war für den gel­ern­ten Ar­chitek­turzeich­n­er Léger von höch­ster Be­deu­tung. Von Légers Be­streben die Malerei über die Grenzen der Staf­felei hi­naus zu er­weit­ern und in den sozialen Raum und in die Ar­chitek­tur zu in­te­gri­eren zeu­gen eine Vielzahl an re­al­isierten und nicht-re­al­isierten Pro­jek­ten.“ www.museum-ludwig.de

Bookmark (0)
Please login to bookmark Close