Florentina Holzinger realisiert „Pfingstspiel“
Die Künstlerin Florentina Holzinger, die Österreich auf der kommenden Venedig-Biennale repräsentieren wird, plant eine neue Performance als Satellitenveranstaltung. Die mehrstündige Performance „Pfingstspiel“ wird am 23. Mai 2026 in Wien und in einem barocken Schloss in Prinzendorf ihre Premiere feiern.
In dem Schloss lebte und arbeitete Hermann Nitsch nicht nur, sondern führte auch seine Performances durch, auf die Florentina Holzinger Bezug nimmt. Die umstrittenen und oft als Orgien bezeichneten Festspiele des verstorbenen Nitsch dienen dabei als Folie zeitgenössischer Erkundungen.
In zwei Teilen wird „Pfingstspiele“ aus einem Prolog in einem Eislaufkunstverein in Wien bestehen, den Holzinger als Oratorium für Körper und Maschinen bezeichnet, danach folgt nach einer gemeinsamen Busfahrt im Schloss Prinzendorf der zweite Teil, in den nicht nur Musik und Glocken, sondern auch Motorräder und Feuerwerk einbezogen werden. Holzinger möchte die Geschichten von Prinzendorf dabei neu erzählen und Parameter kollektiver Kunstereignisse ausloten.
Holzingers „Pfingstspiel“ entsteht in Koproduktion mit der Nitsch Foundation, dem Verbund wie auch dem Nitsch Museum und den Wiener Festwochen.