Französischer Impressionismus in der Staatsgalerie Stuttgart

10. Oktober 2020 · Museen & Institutionen
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„Mit allen Sinnen! Französischer Impressionismus“ lautet der Titel der aktuellen Ausstellung in der Stuttgarter Staatsgalerie vom 16.10.2020 bis zum 7.3.2021. Zu sehen sind Leihgaben aus privaten Sammlungen, die größtenteils noch nie oder äusserst selten öffentlich ausgestellt wurden. Darunter sind „Gemälde der Impressionistinnen Mary Cassatt und Berthe Morisot. Ergänzt werden die Werke aus Privatbesitz mit dem eigenen Sammlungsbestand sowie zwei Leihgaben aus dem Musée Marmottan Claude Monet, Paris.“ Die gebürtige Amerikanerin Mary Cassatt (1844-1926) studierte Kunst in Philadelphia, lebte aber ab 1874 in Frankreich und wurde von Edgar Degas dazu ermuntert, sich dem Impressionismus zuzuwenden. Vor allem ihr ist es zu verdanken, dass der Impressnionismus schon recht früh in den USA populär wurde. Berthe Morisot (1841-1895) war Schülerin von Camille Corot, heiratete den Bruder von Edouard Manet, bewahrte sich aber als Malerin einen eigenen Stil, bei dem sie darauf achtete, sich nicht zu stark von ihrem berühmten Schwager beeinflussen zu lassen. Natürlich darf in solch einer Ausstellung auch nicht ein Klassiker wie Pierre-Auguste Renoir (1841-1919) fehlen, der bevorzugt im Freien malte – mit Ölfarben war für die Impressionisten rasches Arbeiten unter freiem Himmel bei ständig wechselnden Licht- und Witterungsverhältnissen erst möglich, seit im Jahre 1841 erstmals Tubenfarben auf den Markt kamen, die zeitraubendes Anreiben von Pigmenten mit Bindemittel ersparten. https://www.staatsgalerie.de/

Dazu in Band 133 erschienen:

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