Graz: trigon 67/17

24. Oktober 2017 · Aktionen & Projekte
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Bis zum 23. November 2017 zeigt das Künstlerhaus, Halle für Kunst & Medien in Graz die Gruppenausstellung „trigon 67/17 – ambiente nuovo / post environment“. 1967, mithin vor 50 Jahren, löste die „trigon 67“-Ausstellung mit ihren neuartigen Raumkonzepten beim Publikum Irritationen aus. Der Name „trigon“ bezog sich auf Künstler aus den drei Ländern Österreich, Italien und dem ehemaligen Jugoslawien. Die Grenzen zu den Nachbarländern sind von Graz nämlich nicht weit entfernt – bis ins slowenische Maribor sind es nur 70 km. Als Triennale fand die „trigon“-Schau regelmäßig bis 1992 statt und wurde dann beendet. Am Originalschauplatz nehmen jetzt Künstler „aus dem Trigon-Raum in ortsspezifischen Neuproduktionen, Installationen und raumgreifenden Auseinandersetzungen mit Skulptur, Malerei und Medien eine Aktualisierung des ursprünglichen Themas vor. Das inhaltliche und historische Fundament der Ausstellung bilden Originalarbeiten, Zeichnungen, Skizzen, Archivmaterialien sowie eine umfangreiche Dia- und Filmschau zu trigon 67 , gezeigt im Untergeschoss des Künstlerhauses.“ An der Konzeption der Eingangssituation zur Ausstellung wirkte der Architekt Eilfried Huth mit, „der schon 1967 gemeinsam mit Günther Domenig eine haus- hohe spiralförmige Kuppel aus transparentem Kunststoff als spektakulären Zugang zum Künstlerhaus realisierte…. Eine Originalarbeit von Miroslav Š utej aus dem Jahr 1967 sowie Zeichnungen und Modelle, unter anderem von Oswald Oberhuber, Roland Goeschl, Gianni Colombo oder Mario Ceroli, stellen Bezüge zwischen den zeitgenössischen Ansätzen und den vor 50 Jahren gezeigten Werken her. Während Ferry Radax damals als Berichter- statter für den ORF einen zweistündigen dokumentarischen TV-Beitrag zum Aufbau der Ausstellung ablieferte, fing Eilfried Huth in farbfrohen Film- und Diaaufnahmen den psychedelisch angehauchten Geist der 1960er-Jahre ein. Von der Kontroverse, die trigon 67 auslöste, zeugt auch eine Zusammenstellung der während der Ausstellung in der lokalen Grazer Presse publizierten – zum Teil erbitterten – Leserbriefe, in denen unter anderem der Rücktritt des Ausstellungsleiters Wilfried Skreiner und des damaligen Kulturreferenten Hanns Koren gefordert wurde…“ www.km-k.at

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