Hamburger Koppmann Preis für Johanna Klier
Johanna Klier darf den mit 8.000 Euro dotierten Georg Koppmann Preis für Hamburger Stadtfotografie entgegen nehmen.
Die Architekturfotografin erhält das Arbeitsstipendium für ihr Langzeitprojekt „Archiv Sternbrücke”, für das sie die Veränderungen rund um den Abriss der alten und den Bau der neuen Bundesbahnbrücke in Altona dokumentiert hat. Das Ziel der Arbeit ist es, ein Archiv, in dem die mehr als 100-jährige Entwicklung einer architektonischen und kulturellen Schnittstelle zwischen den Bezirken Eimsbüttel, Altona und Mitte festgehalten wird, zu schaffen.
„Die Jury hat neben der hohen fotografischen Qualität der bereits entstandenen Arbeiten vor allem die konsequente und zugleich kontinuierlich weiterentwickelte Vorgehensweise der Fotografin überzeugt. Der konzeptionelle Ansatz des Projekts stellt sich auf besondere Weise in die Tradition Georg Koppmanns, nach dem der Fotopreis benannt ist”, begründet die Jury die Auswahl Kliers. Die Ergebnisse des Projekts werden im Herbst 2026 in einer Publikation der Öffentlichkeit vorgestellt.
Der Georg Koppmann Preis für Hamburger Stadtfotografie wird jährlich von der Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen in Kooperation mit der SHMH zu Ehren des Hamburger Fotografen Georg Koppmann (1842 bis 1909) vergeben, der Ende des 19. Jahrhunderts die Entwicklung Hamburgs zur Großstadt erstmals umfangreich dokumentierte.