Haus der Kunst: Post War

7. Oktober 2016 · Museen & Institutionen
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Vom 14. Oktober 2016 bis zum 26. März 2017 zeigt das Münchener Haus der Kunst die Ausstellung „Postwar: Kunst zwischen Pazifik und Atlantik, 1945-1965“. Der Begriff „Postwar“ beschreibt den Zeitraum nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs 1945. Nach den entscheidenden Siegen der Alliierten – über Deutschland in Europa und über Japan in Asien – hatte die Weltgeschichte einen Wendepunkt erreicht. Auch im Bereich der Kunst markiert die Nachkriegszeit einen historischen und kulturellen Wendepunkt: Sie schwächte die Vormachtstellung westeuropäischer Kunsthauptstädte wie Paris und stärkte international die Präsenz und Dominanz der zeitgenössischen amerikanischen Kunst, der Populärkultur und der Massenmedien. Der Zustand der Künste ließ einen klaren ideologischen Bruch erkennen. Der Kalte Krieg teilte die Welt in zwei Einflussbereiche, und hinter den Begriffen „Sozialistischer Realismus“ und „Abstraktion“ verbarg sich eine simplifizierte Gegenüberstellung von Kommunismus und kapitalistischer Demokratie, Sozialismus und freiheitlicher Demokratie, die oft komplexere künstlerische Motivationen verschleierte.Die Ausstellung untersucht verschiedene Konzepte der künstlerischen Moderne wie Abstraktion, Realismus, Gegenständlichkeit und Figuration. Sie erkundet, wie sich die individuelle Rezeption und Formulierung der Moderne in all ihren Varianten manifestiert hat. Die Pop Art und Arte povera, Happening und Fluxus, Land Art und erste Ansätze zu einer mixed-medialen Kunst markieren die stilistischen Schwerpunkte in der Aufbruchstimmung der 1960er Jahre. www.hausderkunst.de

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