HRK-Präsidium mahnt Wahrung der Hochschulautonomie an

Anlässlich der „Ereignisse an der Kunstakademie Düsseldorf“ mahnte das Präsidium der HRK (Hochschulrektorenkonferenz) eine „Wahrung der Hochschulautonomie“ an.
Anlass ist die „öffentliche Diskussion über die Entscheidung des Rektorats der Kunstakademie Düsseldorf, eine studentische Veranstaltung mit der Künstlerin Basma al-Sharif über deren Filmkunst hochschulintern zuzulassen“. Die Düsseldorfer Rektorin Donatella Fioretti war deswegen bei einer Sitzung des NRW-Landtags scharf kritisiert worden.
Der HRK-Präsident Prof. Dr. Walter Rosenthal erklärte dazu:
„Jeder Hochschule, vertreten durch ihre Leitung, steht das Recht zu, im Rahmen der Gesetze selbst über die Formen des wissenschaftlichen Diskurses zu entscheiden. Das Präsidium der HRK erwartet, dass Politik und Gesellschaft den Menschen, die an den Hochschulen ihrer Verantwortung zur Wahrung der Wissenschafts- und Kunstfreiheit auch unter schwierigen Bedingungen engagiert nachkommen, den notwendigen Rückhalt geben. Konkret darf die Entscheidung für oder gegen die Zulassung einer wissenschaftlichen Veranstaltung nicht vorschnell zum Gegenstand disziplinar- oder personalrechtlicher Erwägungen gemacht werden. Ereignisse wie an der Kunstakademie Düsseldorf dürfen nicht zu einem politischen Reflex führen, die grundgesetzlich verankerte Hochschulautonomie infrage zu stellen.“
Dazu in Band 245 erschienen:
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