Köln: Lichtaktion zur Silvesternacht

14. Dezember 2016 · Aktionen & Projekte
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Einig waren sich Kölns Kommunalpolitiker und die örtliche Polizeiführung, dass sich solch schlimme Ereignisse wie in der vergangenen Silversternacht nicht wiederholen dürften. Darüber, wie dies beim kommenden Jahreswechsel zu verhindern sei, wurde im Rathaus allerdings wochenlang gestritten: die einen wollten keine martialischen Absperrgitter rund um den Dom, die anderen hingegen einen umfangreichen Maßnahmenkatalog umsetzen. Die ansonsten in Köln immer bewährte Idee, vor den „Kameras der Welt“ auch diesmal wieder als Garant für friedliches und fröhliches Feiern Kölsch-Bands wie die „Bläck Fööss“ oder die „Höhner“ vor der Kathedrale auftreten zu lassen, scheiterte allerdings am Geld. Schließlich einigte man sich darauf, dass die Domumgebung diesmal böllerfreie Zone sein soll; für entsprechende Einlasskontrollen an der Domplatte werden brusthohe Drängelgitter aufgestellt. Eine spezielle Ausleuchtung der Umgebung und die Präsenz von 300 zusätzlichen Bundespolizisten sollen das Sicherheitsgefühl der Feiernden stärken. Künstlerische Unterstützung für diese Maßnahmen gibt es auch, und zwar durch den Berliner Künstler Philipp Geist und seine kuratorische Begleitung seitens „Luminapolis“.  Unter dem Motto „Time Drifts Cologne“ illuminiert Geist die Domfasade und die unmittelbar angrenzenden Platzflächen; inszeniert solchermaßen einen „Lichtcollage“. „Die Bürger bewegen sich im Strom der Zeichen, driften über großflächige Lichtbilder und reagieren auf faszinierende Lichträume….“ Dazu greift der Lichtkünstler collagehaft die „Wünsche und Hoffnungen“ der Kölner für 2017 auf, die sie ihm in Form eines „Schlüsselworts bis zum 28. Dezember 2016 zugesandt haben: der Künstler „wählt aus den Einsendungen aus und komponiert seine Licht-Collagen der Worte und Begriffe, die in der Silvesternacht am Dom projiziert werden…“ Kontakt für die Schlüsslwörter: deinwortfuerkoeln@videogeist.de

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