Manifesta 16 Ruhr stellt Künstler*innen und Programm vor

Vom 21. Juni bis 04. Oktober findet im Ruhrgebiet die 16. Ausgabe der Manifesta unter dem Titel „This is not a Church“ statt. Am heutigen Mittwoch wurden in der St. Josef Kirche in Gelsenkirchen die über 100 Teilnehmenden bekannt gegeben und das offizielle Bildungs- und Vermittlungsprogramm vorgestellt.
Im Fokus der 16. Ausgabe der Manifesta soll dabei die Frage stehen: Wie kann die Transformation von Kirchengebäuden der Nachkriegszeit zu Orten des zivilgesellschaftlichen Lebens, des körperlichen Wohlbefindens und der gemeinschaftlichen Begegnung führen? Hierfür werden 12 Kirchen in vier Städten des Ruhrgebiets – Bochum, Duisburg, Essen und Gelsenkirchen – bespielt, wobei die Biennale vor allem Kreative, Kollektive sowie vielfältige Vermittlungsprojekte zusammenbringen will, die tief in den lokalen Gemeinschaften des Ruhrgebiets verwurzelt sind.
Bespielt werden die Orte von generationsübergreifenden Creative Mediator-Tandems, die den historischen und sozialen Kontexten ihrer Wirkungsstätten reflektieren. Dabei thematisieren sie Aspekte wie Migration, Desinformation, Polarisierung, kollektive Gedächtnisprozesse und die Schaffung lebenswerterer urbaner Räume. Die Kirchen sollen dabei zu Gemeinschaftsorten werden.
Um die Manifesta 16 Ruhr möglichst niedrigschwellig zugänglich zu machen und auch Menschen zu erreichen, die Kulturangebote selten wahrnehmen, wird das gesamte Programm kostenlos sein und ganz ohne Eintrittskarten funktionieren sowie durch mehr als ein Dutzend Bildungs- und Vermittlungsprojekte begleitet.
Insgesamt zeigt die Manifesta 16 Ruhr Werke von Teilnehmenden aus 33 Ländern. Ein besonderer Fokus liegt auf Deutschland (25 % der Teilnehmenden), der Türkei (21 %) und Polen (9 %). „Dies spiegelt sowohl den europäischen Anspruch der Manifesta als auch die spezifischen Geschichten und diversen Entwicklungslinien im Ruhrgebiet wider“, heißt es.
Für die Manifesta 16 Ruhr neu beauftragte Werke werden von folgenden Künstler*innen zu sehen sein:
Havin AI-Sindy (IQ)
Begzada Alatovic (BA)
Özlem Altin (TR, 1977)
Mirostaw Batka (PL, 1958), LlorencBarber &
Montserrat Palacios (ES, 1948 & 1973)
Mehtap Baydu (TR, 1972)
Mabe Beth6nico (BR, 1966)
Sara Bichao (PT, 1986)
Aline Bouvy (LU, 1974)
Bureau Baubotanik (DE, 2010)
Cabosanroque (ES, 2001)
Pedro Cabrita Reis (PT, 1956)
Curro Claret (ES, 1968)
Constructlab (DE)
Jason Dodge (US, 1969)
William Engelen (NL 1964)
Ayke Erkmen (TR, 1949)
Robert Fleck (AT, 1957)
Katharina Fritsch (DE, 1956)
Berenice Gaca Courtin (FR, 1994)
Niklas Goldbach (DE, 1973)
Nicolas Grospierre (PL, 1975)
Grupa Mauczka (DE)
Albe Hamiti (XK, 1988)
Mona Hatoum (LB, 1952)
Judith Hopf (DE, 1969)
Julian lrlinger (DE, 1986)
Pravdoliub lvanov (BG, 1964)
Sejla Kameric (BA, 1976)
Eva Kofätkova (CZ, 1982)
Athina Koumparouli (GR, 1983)
Jarostaw Koztowski (PL, 1945)
Lilli Lake (DE, 1995)
Justin Lieberman (US, 1977)
Kateryna Lysovenko (UA, 1989)
Miedya Mahmod (DE, 1996)
Maktaba Room (DE)
Olaf Metzel (DE, 1952)
Matgorzata Mirga-Tas (PL, 1978)
Marina Naprushkina (BY, 1981)
Donja Nasseri (DE, 1990)
Julia Nitschke (DE, 1988)
Navid Nuur (IR, 1976)
Pinar Ögrenci (TR, 1973)
Pele Collective (PT, 2007)
Penique Productions (ES, 2007)
Elizabeth Price (UK, 1966)
Mykola Ridnyi (UA, 1985)
Mesut-Sabuha Salaam (TR, 1966)
Coumba Samba (US, 2000)
Wilhelm Sasnal (PL, 1972)
Augustas Serapinas (LT, 1990)
Dennis Siering (DE, 1983)
Mikotaj Sobczak (PL, 1989)
SUPERFLEX (DK, 1993)
Cassidy Toner (US, 1992)
Nasan Tur (DE, 1974)
Luc Tuymans (BE, 1958)
Gülbin Ünlü
Evita Vasiljeva (LV, 1985)
Emil Walde (DE, 1991)
Weberei Kai (DE, 2018)
Mira M. Yang (DE, 1993)
Abbas Zahedi (UK/IN 1984)
Amanda Ziemele (LV, 1990)
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