Max Ernst Stipendium für Fynn Ribbeck
Fynn Ribbeck darf das diesjährige Max Ernst Stipendium der Stadt Brühl antreten (10.000 Euro). Er setzte sich gegen 262 andere Bewerbungen durch.
Die Preisverleihung ist traditionellerweise, so auch in diesem Jahr, am 2. April, dem Geburtstag des aus Brühl gebürtigen Künstlers Max Ernst (1891-1976). Die Stadt Brühl und die Max Ernst-Gesellschaft e.V. bringen das Preisgeld zu gleichen Teilen auf. Mit der Auszeichnung verbunden ist eine Ausstellung im Brühler Max Ernst Museum des LVR-Landschaftsverband Rheinland.
Ribbeck ist Installations- und Videokünstler. Er studierte zunächst von 2013 bis 2021 in Düsseldorf, zuletzt als Meisterschüler von Professorin Dominique Gonzalez-Foerster. Zurzeit ist er an der Kunsthochschule für Medien Köln immatrikuliert. Die Jury erklärte zu seinen Arbeiten: „Die digital generierten Bildwelten seiner Videoarbeiten faszinieren. Sie kommen beunruhigend bekannt vor, nicht zuletzt, da sie analoge filmische Ästhetiken und Perspektiven evozieren. Was Fynn Ribbeck bei seiner Suche in analogen Bildarchiven findet, wie etwa ein Klassenfoto aus den 1930er Jahren, wird zum Ausgangspunkt für imaginierte Figuren, Räume und Erzählungen, die Fragen nach Authentizität und Wahrheit aufwerfen…“
Dazu in Band 201 erschienen: