Max Pechstein-Förderpreis für Eda Aslan
Eda Aslan nahm Anfang Dezember den Max-Pechstein-Förderpreis der Stadt Zwickau entgegen.
Die Jury lobte Aslans „fein nuancierte Vielschichtigkeit ihrer Arbeiten, deren persönliche und poetische Tiefe fern jedes Klischees“ überzeugen. Esa Aslan beschäftigt sich künstlerisch mit verlassenen Räumen, Erzählungen, Archiven und Zeugnissen, die in der Geschichtsschreibung ausgelassen oder vergessen wurden. Dabei entwickelt sie eine Formensprache, „die geprägt ist von der ernsthaften Auseinandersetzung mit ihren Themen, die nicht selten von der allgemeinen Geschichte und individuellen Geschichten leben und diese in einen neuen Kontext heben.“
Aslan hat Bildhauerei und Malerei an der Fakultät für Bildende Künste der Marmara Universität in Istanbul studiert. Mit einem DAAD-Stipendium wechselte dann an die Hochschule für Bildende Künste zum „Time Based Media Program“ nach Hamburg.
Das Max Pechstein-Förderstipendium ging an Theresa Rothe. „Sie schafft Figuren, Wesen, halb Mensch, halb Tier, die nicht nur ihre eigenen ambivalenten Emotionen oder Träume verkörpern, sondern auch bewusst die Gefühls- und Gedankenwelt der Betrachterinnen und Betrachter spiegeln.”
Dazu in Band 274 erschienen: