Mexikanische Kulturministerin fordert den Verkaufsstopp von 195 vorspanischen Artefakten

Auf der Internet-Plattform eBay wurden 195 Kulturgüter aus vorspanischer Zeit angeboten, deren Export seit 1827 nicht mehr erlaubt ist.
Daher forderte das Kulturministerium Mexikos eBay auf, den Verkauf einzustellen und bereits verkaufte Objekte zurückgeben zu lassen. Claudia Curiel de Icaza, Kulturministerin Mexikos, bezeichnet die gehandelten Artefakte als „unschätzbares Erbe der Vorfahren und der nationalen Geschichte“.
Ermittelt wurden die rechtswidrigen Verkaufsangebote über die mexikanische Staatsanwaltschaft, INAH, Interpol und US-amerikanische Behörden. Der betreffende Händler, der die Objekte bei eBay eingestellt hat, gibt an, die Objekte legal mit geprüfter Provenienz durch Arte Primitivo erworben zu haben und sie daher seiner Meinung nach auch weiterverkaufen zu dürfen. eBay betonte seine Bereitschaft der Zusammenarbeit mit Behörden zur Entlarvung illegaler Angebote. Mexiko geht seit einiger Zeit gezielt gegen den internationalen Handel mit Artefakten aus vorspanischer Zeit vor.
Dazu in Band 252 erschienen:
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