Museo Casa Kahlo in Mexiko eröffnet
In Mexiko-Stadt hat im Viertel Coyoacán ein neues Museum für Frida Kahlo eröffnet, in dem insbesondere Geschichten ihres Privatlebens und bislang weniger bekannter Werkteile erzählt werden.
Das Museo Casa Kahlo befindet sich in direkter Nähe zu dem ehemaligen Wohnhaus von Frida Kahlo und Diego Rivera, das kurz nach seinem Tod bereits 1958 öffentlich zugänglich wurde. Im neu eröffneten Museo Casa Kahlo sind viele Exponate mit persönlichem Bezug aus dem Privatbesitz der Familie zu sehen. Fotografien, Zeichnungen, Briefe und Notizbücher gewähren Einblicke in das tragische wie auch schillernde Leben der großen Kahlo. Neben einigen immersiven Elementen, wie einer Badewanne voller digital erzeugter Schmetterlinge, sind auch einige wenige frühe Originale der Künstlerin zu bewundern.
Zudem wird der deutschen Herkunft ihres Vaters Guillermo, geborener Wilhelm Kahlo aus Pforzheim, seiner Fotografen-Tätigkeit und ihrem Verhältnis zueinander in einem eigenen Raum nachgegangen. Neben Fotografien sind auch Zeichnungen und Karikaturen von ihm zu sehen. In der Küche ist das einzige erhalten gebliebene Mural von Frida Kahlo an der Wand zu bewundern.
Dazu in Band 286 erschienen: